Skeyfare

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Skeyfare » Orfinlir » Conjurers Gambit II (Moderator: kolvar) » Mealanea und Chacota

Autor Thema: Mealanea und Chacota  (Gelesen 7684 mal)

Offline Chacota

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Mealanea und Chacota
« am: 18. Februar 2004, 16:55:37 »
Am Abend nach Yolandes und Finans Versöhnung sitzt Chacota am abendlichen Lagerfeuer neben Mealanea und signalisiert den anderen, dass er die erste Wache übernehmen wird. Er blickt Mea an und fragt sie ruhig: "Würdest du mir Gesellschaft leisten?" Es ist das erste Mal, dass er seit Meas Beichte an Bord ihre Nähe sucht.
\„Es gibt nichts mehr zu beginnen, nichts zu entscheiden. Ich muss es nur noch vollenden.“\

Offline Mealanea

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« Antwort #1 am: 18. Februar 2004, 21:05:32 »
Leicht irritiert antwortet sie:
"Warum nicht?"

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« Antwort #2 am: 19. Februar 2004, 12:13:57 »
Chacota übergeht ihren Einwand. Er wirkt distanziert, er hält den gewohnten räumlichen Abstand. Noch immer ruht sein Blick auf ihr während er anhebt: "Ich denke, ich bin dir eine Erklärung schuldig für die Vorkommnisse, die unsere Abreise verzögerten. Meine großen Worte der Einigkeit und des gegenseitigen Vertrauens an Bord müssen dir wie Hohn vorkommen in Anbetracht der Aggression, die zwischen Finan und mir ausbrach."
\„Es gibt nichts mehr zu beginnen, nichts zu entscheiden. Ich muss es nur noch vollenden.“\

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« Antwort #3 am: 20. Februar 2004, 22:58:41 »
"Nein, bist du nicht." aber in freundlichem Ton.
"Im Grunde geht es mich gar nichts an. Aber ich kann spüren, dass du es mir sowieso erzählen möchtest, und ich würde auch gerne hören, was du mir sagen willst."

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« Antwort #4 am: 21. Februar 2004, 13:24:12 »
Er blickt sie nachdenklich an. "Du bist wahrlich seltsam. Es geschehen so viele Dinge um dich herum, doch sie interessieren dich nicht, solange nur der Käfer vor dir sicheren Schrittes über den Weg kommt. Sind alle Druiden so?" Er stoppt. "Vielleicht hast du wirklich Recht, es geht dich nichts an. Doch sehe ich die Welt anders als du, mit meinen Augen und meiner Erfahrung und die drängt mich dich einzuweihen." Er sieht nun in das Feuer.
"Ich hasse ihn, weil er mich im November letzten Jahres 4 Wochen lang gefangen hielt uind folterte. Warum er mich hasst weiss ich nicht genau, aber seine Gefühle haben den gleichen Ursprung." Seine Haltung aufrecht, seine Hand, seine Stimme ruhig.
« Letzte Änderung: 21. Februar 2004, 13:24:35 von Chacota »
\„Es gibt nichts mehr zu beginnen, nichts zu entscheiden. Ich muss es nur noch vollenden.“\

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« Antwort #5 am: 23. Februar 2004, 12:36:15 »
Mea sichtlich schockiert:
"Aber, warum .... warum tat er das?"

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« Antwort #6 am: 23. Februar 2004, 18:47:57 »
"Deine Frage ist nicht leicht zu beantworten. Am einfachsten ist es, wenn ich sage, ich tötete einige seines Ordens und einen Mann mit einer Information, die für seinen Orden interessant gewesen wäre. Und so versuchten sie, diese Information von mir zu erhalten." Der Seraph noch immer ruhig, nur der sehr aufmerksame Zuhörer könnte den Schmerz wahrnehmen, der bei den folgenden Worten dem ewigen Spott weicht. "Bedauerlicherweise hatte sein Vorgesetzter bereits festgestellt, dass ich diese Information nicht besass."
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« Antwort #7 am: 24. Februar 2004, 15:02:37 »
"Doch sie folterten dich trotzdem."
Mea bleibt fast sachlich bei dieser Feststellung.
"Aber warum ist er jetzt bei uns, wie kannst du, wie kann Yolande dies tolerieren?"
Schon beginnt sie wieder unmerklich an Chaco heranzurücken.

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« Antwort #8 am: 24. Februar 2004, 19:22:19 »
"Weil es von mir erwartet wird. Weil ich es von mir forderte." Er sieht sie kurz an, dann sieht er wieder in die Flammen. "Er misshandelte mich nicht nur, er rettete auch mein Leben." Nach einer Pause. "Finan ist Fachtnas Bruder und Yolande verliebte sich in ihn. Und du weißt, wie blind Liebe ist. Und gerade Yolande darf viel von mir verlangen." Nun blickt er sie wieder an. "Aber du siehst, all die guten Vorsätze waren umsonst." Er lächelt, ironisch.
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« Antwort #9 am: 13. März 2004, 20:59:01 »
Offensichtlich ist Mea unempfänglich für Chaco´s Spott und Ironie. Mit bewegtem Ausdruck bleibt sie vor ihm sitzen.
"Das war jetzt etwas zu schnell und kurz erklärt, als das ich es verstehen könnte. Wenn du wirklich willst, dass ich dir helfe, mußt du schon deutlicher werden. Am besten, du fängst mit Finan an. Wie du ihn erlebt hast, in der Zeit deiner Gefangenschaft und wie er dir das Leben rettete."
Hier ist sie wieder ganz sachliche Priesterin mit besorgt anteilnahmer Mine.

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« Antwort #10 am: 13. März 2004, 22:33:53 »
Einen Augenblick stutzt er, dann erwidert er: "Nein, ich erwarte keine Hilfe von dir. Mir ging es lediglich darum, dass du besser verstehst, was zwischen Finan und mir steht." Wieder dauert das Schweigen länger als es angemessen wäre. Erst dann spricht er weiter.
"Nachdem ich für den Orden der Hand nicht mehr von Bedeutung war, wurde meine Hinrichtung angeordnet. Fachtnas Befreiungsversuch schlug fehl und auch er wurde inhaftiert, sollte mit mir zusammen gehenkt werden. Ohne Finans Hilfe wäre es wohl für Yolande und Aaron nicht möglich gewesen uns beide zu retten. Danach konnte Finan nicht in Xpoch bleiben, er floh mit uns." Seine Stimme wie seine Worte betont neutral, doch wieder verbergen sie eine andere Wahrheit.
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« Antwort #11 am: 14. März 2004, 20:14:00 »
"Wie auch immer. Jedenfalls kann ich natürlich gut nachvollziehen, dass du mit Finan deine Probleme hast, und dass auch er die Situation als schwierig sehen muss. Aber könntet ihr nicht einfach getrennter Wege gehen? Muß er denn mit dabei sein?"
Mea wirkt wieder aufgewühlter, angespannter.

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« Antwort #12 am: 15. März 2004, 12:12:52 »
Wie als Gegenreaktion auf Mealanea wird der Seraph immer ruhiger. "Jeder von uns hat sein ureigenes Interesse, diesen Feind zu besiegen. Aber danach werden sich unsere Wege trennen, Yolande und  Fachtna werden sich Finan anschliessen, auch wenn sie es jetzt noch nicht wissen. Und ich werde Shutha suchen und sei es nur, um ihr die Falte zurückzugeben." Er zögert, danach klingt seine Stimme nachdenklicher. "Vielleicht habe ich bisher versucht, meine Schwäche zu gut vor den anderen zu verbergen."
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Offline Mealanea

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Replying to Topic 'Mealanea und Chacota'
« Antwort #13 am: 15. März 2004, 14:11:34 »
"Vielleicht machst du dir auch einfach nur zu viele Gedanken. Du hast doch in Bezug auf Finan bisher so gehandelt, wie es dir als Richtig erschien. Vielleicht ist für dich der beste Weg einfach, all das zu Verdrängen, es in den Hintergrund zu schieben, und dann endlich langsam vergessen zu können, wenn sich eure Wege trennen. Das Ende eures gemeinsamen Weges ist doch absehbar, nimm die Sache doch einfach wie sie ist, und versuch nicht das Ganze aufzuarbeiten, wo du es doch gar nicht wirklich willst. Ignoriere Finan´s Art, steh über ihm, wie auch immer du es bislang getan hast, das war dein Instinkt der dich hat so handeln lassen. Und das muß nicht immer der schlechteste Weg sein."
Sie lächelt, fast traurig und bestimmt mitfühlend, den Menschen an. Fast scheint es Chaco, als würde sie eigentlich mehr sagen wollen, doch .....

Offline Chacota

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« Antwort #14 am: 15. März 2004, 18:15:19 »
Es folgt die für ihn so typische Handbewegung zum Schildbein. "Das wird nicht mein Weg sein. Aber ich erkenne immer mehr, wie er aussehen wird, Ashas Weg für mich. Ohne ihn wird es keine Erlösung für mich geben." Chacota macht eine kurze, abwehrende Geste. "Genug davon, du weißt nun, wie es um mich steht und das ist gut so." Er erwidert nun ihren Blick und in ihm liegt keine Trauer, kein Bedauern, sondern lediglich Zuneigung. Und langsam bricht sein Charisma durch die so starre Hülle; ist der Mensch hinter den Taten und Worten zu erkennen. "Und du, siehst du nun klarer für dich?"
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