Skeyfare

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Skeyfare » Orfinlir » Conjurers Gambit II (Moderator: kolvar) » Lagerfeuergespräche

Autor Thema: Lagerfeuergespräche  (Gelesen 17135 mal)

Offline Mealanea

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Replying to Topic 'Lagerfeuergespräche'
« Antwort #15 am: 06. August 2004, 20:47:25 »
"Meinst du, dass du die Feinde nicht ein für allemal besiegen kannst? Ist das nicht auch unsere Hoffnung?"
Jetzt blickt sie mitfühlend und traurig in Chaco´s Augen.

Offline Chacota

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« Antwort #16 am: 07. August 2004, 10:17:06 »
Er nickt. "Weder glaube ich, dass unser Feind jemals so geschwächt sein wird, dass wir ihn nicht mehr bekämpfen müssen noch begehe ich den Fehler zu glauben, ich wäre für ihn nicht von Interesse." Seine Stimme nicht traurig, vielmehr feststellend, sein Blick härter. "Darüber musst auch du dir klar sein, wenn du mit mir zusammen wanderst. Frage Yolande und was sie verloren hat dadurch, dass sie mir half."
\„Es gibt nichts mehr zu beginnen, nichts zu entscheiden. Ich muss es nur noch vollenden.“\

Offline Mealanea

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« Antwort #17 am: 07. August 2004, 21:23:26 »
"Dann scheint mir deine Überlegung durchaus sinnvoll. Denn wenn der Feind wirklich auch gegen all diejenigen vorgeht, die zufällig mit dir verknüpft sind, ist es vielleicht der einzige Weg, sie zu schützen. Doch was wäre, wenn der Feind dennoch, aus sinnloser Rache oder gar um zu testen, dass du tatsächlich weg bist, nicht aufhört, sie zu verfolgen? Und wie willst du das ganze überhaupt anstellen, so dass es glaubwürdig erscheint und gleichzeitig auch weitgehend bekannt wird?"
Sie ist besorgt aber versucht sachlich dabei zu bleiben.

Offline Chacota

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« Antwort #18 am: 09. August 2004, 11:43:52 »
Der Seraph wirkt nun fast etwas hilflos. "Grunchudad sprach von einem heroischen Tod auf dem Schlachtfeld -  als ob dies die Art wäre, die Asha für mich auserwählt hätte! - und mit ein wenig Unterstützung von seiner Seite sollte der Tod überzeugend genug wirken. Ihr alle und das halbe Schlachtfeld wären wohl genug Zeugen . . .", er verstummt. "Natürlich kann die ganze Mühe umsonst sein, zumal es mir kaum gelingen wird, mein restliches Leben im Verborgenen zu verbringen. Oder meinst du, es wäre einen Versuch wert?"
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« Antwort #19 am: 09. August 2004, 21:05:45 »
"Genau kann ich es natürlich nicht sagen. Aber es scheint mir leichter, einen einzelnen zu verstecken, ihm einen neuen Namen zu geben sozusagen, als einer ganzen Familie, was ja die Alternative sein könnte. Wenn Grunchu das so kann, scheint es mir einen Versuch wert zu sein.
Du mußt bei all dem immer bedenken, was dir wichtiger ist: Deine Familie und deine Freunde oder dein altes Leben mit dem Orden und so weiter."

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« Antwort #20 am: 11. August 2004, 11:07:54 »
"Wenn du es so beschreibst sieht es so einfach aus, keinen Zweifel dürfte es an meiner Entscheidung geben. Aber den Orden aufgeben hiesse für mich so etwas wie für dich nie wieder einen Wald zu betreten." Er wirkt nun wie erstarrt, sein Blick scheint durch Mea hindurchzugehen, dann scheint er sich von seinen Gedanken losreissen zu können, er sieht Mea freundlich an, aber etwas scheint seinen Blick zu trüben. "Ich werde in Ruhe über deine Worte nachdenken müssen. Ich danke dir."
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« Antwort #21 am: 11. August 2004, 11:25:54 »
"Chacota, warte. Der Orden .......... der Orden ist nur eine Organisation. Auch wenn er dir wichtig ist. Du kannst auch ohne ihn leben. Und er braucht dich auch nicht unbedingt, es gibt genug andere."
Schnell und mit leicht angespannter Stimme gibt sie ihm diese Sätze noch mit auf den Weg.

Offline Chacota

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« Antwort #22 am: 11. August 2004, 12:02:42 »
Er lächelt voller Schmerz als er sich Mea noch einmal zuwendet. "Ich weiss, dass ich ersetzbar bin und dass es viele geben wird, die meine Stelle einnehmen können. Aber ich habe mich für ein Leben entschieden, einen ganz bestimmten Weg, den ich verfolge - wir haben darüber schon gesprochen. Kannst du mich verstehen? Ich habe schon einmal ein neues Leben angefangen, mit einem neuen Namen,  wenn auch aus anderen Motiven. Und irgendwann habe ich mich entschieden, dieses klägliche Leben des Versteckens und des Alkohols nicht erneut abzustreifen, sondern alle Taten zu einem Ganzen zu verknüpfen. Und nun habe ich fast erreicht, was ich anstrebte: mein Leben mit meinem Namen zu führen, ohne mich schuldig zu fühlen. Namen mögen für dich nicht wichtig sein  - aber ich bin so aufgewachsen. Ich fürchte, es wird mir nicht gelingen, Ashas Vergebung für ein neues Leben zu nutzen."
Dann verbeugt er sich vor ihr und wendet sich erneut zum Gehen.
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« Antwort #23 am: 11. August 2004, 21:19:16 »
Diesmal ein lautes, ja man könnte sagen wütendes:
"Halt! Warte!"

[playing for time ....]

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« Antwort #24 am: 12. August 2004, 10:05:25 »
Zwei Schritte geht der Seraph weiter, stark hinkend, dann bleibt er doch stehen und dreht sich langsam um. Er blickt Mea an, sein Blick unnahbar. "Ja?"
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« Antwort #25 am: 12. August 2004, 22:51:56 »
Jetzt wirkt sie doch schnell wieder unsicher, geht aber dennoch auf Chacota zu, und bleibt zwei Schritt von ihm entfernt stehen. Dann nimmt sie ihren ganzen Mut zusammen:
"Du kannst das doch nicht ernst meinen. Was hat denn das eine, deine Flucht vor dir selbst, mit der Situation jetzt zu tun? Dein Motiv dafür ist doch das Entscheidende dabei, und das wäre jetzt Liebe. Liebe zu deiner Familie, deinen Freunden. Wäre das nicht vielmehr ein weiterer Schritt auf deinem Weg zum Frieden mit dir selbst, zu Ashas Vergebung?"

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« Antwort #26 am: 13. August 2004, 14:25:19 »
"Vergebung sucht jeder für seine Vergehen - und der Frieden, den ich hoffe zu finden, mag für jeden anderen eine Lappalie sein." Er wirkt noch immer verschlossen, fast ungehalten; dann jedoch schließt er für einen Augenblick die Augen und als er sie wieder öffnet scheinen sie blau, nicht grau wie sonst. Er überbrückt die letzte Distanz und steht nun direkt vor Mea. "Ich suche die Schuld aus meinem Leben als Satres zu akzeptieren; die dazu führte, dass ich zu Chacota wurde. Ich bin der 'geheiligte Hohn' . . . und was ich bedenken muss ist einzig, dass ich für meine Familie mich selbst aufgeben muss." Er beugt sich jetzt zu der Halbelfin hinunter, so dass sie das Funkeln in seinen Augen sehen kann. "Du existierst ausserhalb deines Namens, ob Mea oder Foradalei - du bleibst du. Für mich bedeutet mein Name, dass es mich gibt. Assim sua ele."
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« Antwort #27 am: 13. August 2004, 22:32:48 »
"Das verstehe ich nicht. Wieso ist dein Name so entscheidend dabei? Wieso gibst du dich selbst auf mit deinem Namen? Entweder habe ich es immer noch nicht verstanden, oder aber es gibt vielleicht gar nichts daran zu verstehen, weil es gar keinen Sinn macht."
Sie blickt Chaco dabei in die Augen, ihre Emotionen von eben sind jetzt weg, sie ist ganz nüchtern.

Offline Chacota

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« Antwort #28 am: 16. August 2004, 13:16:53 »
Jetzt, wo Mea so sachlich fragt wird die Stimme des Paladins immer weicher, leidenschaftlichlich antwortet er ihr: "Ich verstehe kaum selbst, was sich in mir so sträubt, diesen Weg einzuschlagen, es ist gut, dass du fragst." Er richtete sich auf, überlegt und fragt dann ruhig: "Wieviel Sinn würde es ergeben, würde ich unter neuem Namen die gleichen Taten vollbringen? Nur allzu schnell wäre der Feind wieder auf meiner Fährte und das Spiel würde von Neuem beginnen, denn meine Verbindung zu Shutha und zu Euth würden schnell bekannt. Nein, ich muss mein altes Leben aufgeben, soll der Tod Bestand haben. Das meine ich, wenn ich sage, mein Name bestimmt mein Leben."
Bei den folgenden Worten klingt er bedrückt, fast resigniert: "Enavia sagte, ich muss mich ändern, will ich Shutha halten, und wieder stellt sich mir also die Frage: was bin ich bereit aufzugeben?"
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« Antwort #29 am: 18. August 2004, 15:54:43 »
"Ich denke, dass ich zu verstehen beginne, was du meinst. Und ich kann auch deine Bedenken sehen, und den scheinbar unlösbaren Konflikt, der sich daraus ergibt."
Sie zögert kurz und blickt eher zu Boden, als sie leiser fortfährt.
"Hieße das, dass du auch Shutha mit deinem Namen aufgeben müßtest? Und das gleichzeitg dies Wort Enavia´s im Raum steht, das sich genau darauf zu beziehen scheint?"