Skeyfare

19. Oktober 2019, 01:39:47
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Skeyfare » Online Abenteuer » Abenteuer » Abenteuer in Euth » Legende und Wirklichkeit

Autor Thema: Legende und Wirklichkeit  (Gelesen 106129 mal)

Offline Chacota

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« Antwort #60 am: 19. Februar 2006, 13:50:25 »
Geswin freut sich offensichtlich, dass Kola sich so viel Zeit für ihn nimmt, allerdings weicht er der Frage, was für Pläne er neben dem Botendienst hat, sehr geschickt aus. Er verabschiedet sich und verspricht, Achispado nicht aus den Augen zu lassen. Er macht keinen Versuch, etwas zu stehlen.

Kola kann herausbekommen, dass niemand gezwungen werden kann, den Stab aufzusuchen. Die Knappen vor dem Ritterschlag müssen den Stab aufsuchen, ebenso die Meister der Zweige, wenn sie weitreichende Entscheidungen für die Stadt oder den Orden treffen wollen.
Es gibt nur eine kleine Anekdote, die Kola zufällig hört, dass jemand vom Orden zum Stab geschickt wurde: Luganas, der Leiter der Kampfschule und Sohn des ersten Ritters und Paladins in Euth: Legumbre de Inar. Warum, kann sie nicht herausbekommen.
\„Es gibt nichts mehr zu beginnen, nichts zu entscheiden. Ich muss es nur noch vollenden.“\

Offline kolvar

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« Antwort #61 am: 19. Februar 2006, 13:55:10 »
Na, dann wird Kola mal ein wenig ihr Spionagenetz erweitern und Geswin bespitzeln lassen. Mal sehen, wie gut er ist.
Sie wartet im Prinzip nur auf den Abend um schließlich endlich mal nähere Infos aus erster Hand zu erhalten.
"Jeder, der  genaustens Buch über seine geistige Stabilität führt, kann sich sicher sein, daß er etwas vergessen hat, zu notieren."
Aus: Die freundilchen Weisheiten des Kolvar, Bd 1,5,26

Offline Chacota

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« Antwort #62 am: 19. Februar 2006, 15:40:19 »
Eines der Kinder findet sich bereit, Geswin zu beobachten, doch einige vorher hatten Kolas Bitte abgelehnt. Sie erfährt am Abend, dass Geswin tatsächlich Achispado beobachtet hat, doch nicht nur dass, er hat ihn auch angesprochen, doch worum es in dem Gespräch ging, erfährt Kola nicht.

Am Abend wird sie bei den Teasis eingelassen und in das Winterwohnzimmer geführt, dort sitzen bereits 2 Frauen und grüßen sie höflich, kurz darauf kommt Achispado mit einem weiteren Besucher hinein, ein Mann im Alter von Achispado (um die 40), blond, stämmig und anscheinend der am besten Gelaunte dieser Runde. Eine der beiden Frauen wirkt sehr ernst, sie ist Ende 20, das braune Haar trägt sie glatt über den Rücken fallend. Die andere Frau ist ein wenig älter als Achispado und Kola meint, sie schon einmal gesehen zu haben [wis], sie lächelt Kola an.
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Offline kolvar

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« Antwort #63 am: 19. Februar 2006, 19:01:35 »
Kola verbeugt sich ebenfalls. [Wis-Check 12 (warum Wis und nicht int, nicht dass es einen Unterschied gemacht hätte ...)]
Und nimmt ruhig Platz. Sie prägt sich die Gesichter genau ein und wird sich die Namen auch merken.
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« Antwort #64 am: 21. Februar 2006, 11:13:42 »
[Warum-Fragen an DM's prinzipiell verboten, sorry.]   :p

Achispado stellt Kola der Runde vor: "Mu Kola, ihr gehört der "Naitharische Tross" an der Hauptstraße, ausserdem ist sie die Herausgeberin des "Neuen Gerüchts". Kola, darf ich Ihnen Tarua ad Tanos vorstellen, meine Schwester." Er deutet auf die ältere Frau. "Dies ist Charia de Espada, meine Schwägerin." Er verbeugt sich kurz in Richtung der jüngeren Frau. "Und dies ist Irmao Semen, mein Waffenbruder."
« Letzte Änderung: 21. Februar 2006, 11:21:11 von Chacota »
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« Antwort #65 am: 21. Februar 2006, 12:30:15 »
"Sehr erfeut. Welch ilustre Gesellschaft." Sie wendet sich Charia zu: "Ich denke, ich bin einem eurer Verwandten in den letzten Jahren verschiedentlich begegnet. Einmal sogar hier in der Stadt, wo er gewiss nichts zu suchen hatte, aber dies würde vermutlich jetzt zu weit von dem Wegführen, was wir zu besprechen haben."
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« Antwort #66 am: 21. Februar 2006, 13:36:53 »
Charia taxiert Kola kalt, dann wendet sie sich an Achsipado: „Dies ist eine Familienangelegenheit, ich sehe keinen Grund, sie mit einzubeziehen. Ich möchte nicht, dass dies alles im Gerücht nachzulesen sein wird. Sonst hättest du dein Amt nicht niederlgen zu brauchen." Achispado antwortet nicht, sondern wirft einen neugierigen, auffordernden Blick zu Kola.
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« Antwort #67 am: 21. Februar 2006, 15:08:21 »
"Nun..." Sie läßt das Wort einen Moment lang einsickern. "Nachdem, was ich gewissen Leuten heute morgen in ihrem Büro gesagt habe, bin ich eh nur hier, um mich um einen Fechtlehrer für eines meiner Projekte zu kümmern. Ich kann daher auch wieder gehen und mich um diese Frage später kümmern, wenn ihr auf die Hilfe der drittneugierigsten* Person in Euth verzichten möchtet, die über eines der besseren Spitzelenetzwerke verfügt, die Meinung vieler Personen lenken kann und mit den meisten Prominenten zum mindest im Streit bekannt ist.
Allerdings würde ich gerne noch einen Moment bleiben, da mir Achispado versprochen hat, meine Neugier zu befriedigen. Und darüberhinaus gehe ich sowieso davon aus, dass icih über kurz oder lang in diese Geschichte verwickelt werde, da die gefährlichen Dinge dieser Stadt eine Tendenz haben mich miteinzubeziehen."


*nach Aulaga und dem Baumeister (ich sollte Mu Kola in Au Kola umbennenen, damit sie mit den Euther namen konform geht :D )
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« Antwort #68 am: 21. Februar 2006, 19:45:21 »
Tarua antwortet für Charia, sie legt ihre Hand beruhigend auf den Arm der Jüngeren. "Ihr wart beim Baumeister und habt euch nicht kaufen lassen, die Geschichte mit Satres und dem Überfall auf Enavia habe ich nie im "Euther Gerücht" gelesen und früher oder später wird Euth erfahren, was wirklich mit Alkoll geschah, ob nun durch die Zeitung oder über das Veneravel, Charia. Ich denke, eine Hand mehr kann nicht schaden. Und je mehr Informationen wir erhalten, desto eher können wir Alkoll helfen."
Charia wirft Kola einen missmutigen Blick zu und sagt dann zu Achispado. "Wir sollten abstimmen." Er nickt. "Dann werden wir aber über alle Gruppenmitglieder abstimmen und auch erst, nachdem alle ihre Karten auf den Tisch gelegt haben." Er wartet einen Augenblick, dann sagt er: "Ich nehme an der Mission teil, weil es mein Bruder ist, den ich retten möchte und meine Schwertkünste werden uns dabei helfen können." Er nickt Tarua zu. "Ich bin Alkolls Zwillingsschwester", sagt sie, hauptsächlich zu Kola, "und ich kenne ihn so gut wie sonst kein Mensch." Charia räuspert sich. "Meine Schwester kann sich an der Rettungsmission nicht beteiligen, deshalb übernehme ich ihre Familienschuld. Es gibt nicht viele Spuren, die meinem Auge entgehen."
Irmao wirft einen fragenden Blick zu Achispado ehe er die kurze Runde beschließt. "Ich stehe in Achispados Schuld, aber selbst wenn nicht würde ich ihn begleiten, denn unsere beiden Schwerter zusammen stehen für fünf." Dann wird er wieder lebhafter. "Ich gebe meine Stimme ab: fünf ist meine Glückszahl, so muss unsere Mission gelingen!" Er lacht, doch seine Augen bleiben diesmal ernst.
Achispado hebt die Hand, die Finger ausgestreckt. "Ich stimme Irmao zu." Und auch Tarua nickt, nur Charia wartet zunächst Kolas Entscheidung ab.
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« Antwort #69 am: 21. Februar 2006, 20:05:25 »
"Ich kenne Alkol nicht, aber ich bin ein Familienmensch und wenn sich eine Familie zusammentut, um jemanden zu retten, ist immer mein Interesse geweckt. Mein Auge mag nicht so scharf sein, meine Klinge nicht so flink, aber mein Ranseur ist scharf und meine Stimme vermag Dinge zu bewegen. Wenn ihr mich wollt, würde ich mitmachen, nur dass ich eigentlich gerne vorher wüßte, worauf ich mich hier einlasse."
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« Antwort #70 am: 21. Februar 2006, 22:40:31 »
Achispado wartet noch Charias Nicken ab, dann berichtet er: "Alkoll ist verschwunden, da er dem wandernden Zeig des Ordens angehört, haben wir uns zuerst keine Gedanken gemacht. Doch dann berichtete sein Knappe, dass Alkoll zum verabredeten Tag nicht am Treffpunkt erschien, lediglich eine Botschaft war für ihn im Gasthof eingetroffen: 'ich halte wenigstens dieses Wort.' Da sein Knappe mit dieser Nachricht nichts anzufangen wußte ist er nach Euth gekommen. Zu uns. Das war vor einem Monat, seitdem fehlt jede Spur von meinem Bruder." Er macht eine kurze Pause, dann spricht er weiter: "Wir befürchten, dass er aufgebrochen ist um ein Gespenst zu suchen. Dem er sein Wort gab. Aber auch nur, wenn wir seinen Worten nach der Schlacht vor drei Jahren Glauben schenken wollen."
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« Antwort #71 am: 22. Februar 2006, 00:14:41 »
"Und darum diese Geheimnistuerei? Das kann ich kaum glauben."
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« Antwort #72 am: 23. Februar 2006, 09:35:34 »
Tarua wendet sich an Kola: "Leider nein, denn wenn er sein Wort wirklich gedenkt zu halten müssen wir ihn aufhalten. Erinnert ihr euch nicht an den Namen meines Bruders als einen der Retter der Schlacht? Der seine versprengte Einheit zusammenrief und den Chuor ein ums andere Mal in die Seite fiel, obwohl er selber schwer verletzt war?" Sie holt Luft. "In einer seiner vielen schlaflosen Nächten erzählte er mir, was seiner Meinung nach wirklich geschah, dass er sich, schwer verletzt, zu einem letzten Gebet niederkniete, das erhört wurde, doch nicht von Veshna, sondern einem anderen Wesen, welches ihm anbot, ihn zu heilen, seine Truppe zusammenzurufen und ihnen den Mut zu geben, den Kampf fortzusetzen. Für sein Wort, sein Leben zu geben, wenn es Alkoll riefe. Wer immer es sein mag, der ihn rief, er wird Alkolls Schuldgefühle nutzen und seine Fähigkeiten für seine eigenen Ziele missbrauchen . . ." sie verstummt.
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« Antwort #73 am: 23. Februar 2006, 10:14:01 »
"Wenn ich das mal aus der Sicht einer Geschäftsfrau betrachte, hört sich das nach einem fairen Deal an. Wenn er eine solche Verpflichtung eingeht, dann muß er auch dafür bezahlen. Ich biete gerne meine Hilfe an, um herauszufinden, was dahintersteckt, um zu beobachten, ob alles mit rechten Dingen von statten geht und ob nicht schlimmeres daraus entsteht. Sollte sich aber herausstellen, dass er nur das bezahlt, was er gekauft hat, dann werde ich keinen Handschlag für ihn tun.
Aber vorher hätte ich noch ein paar Fragen: Warum geht ihr davon aus, dass seine Fähigkeiten missbraucht werden? Und warum hat der Orden ein so großes Interesse an dem, was er tut?"
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« Antwort #74 am: 23. Februar 2006, 21:00:34 »
Achispado antwortet dieses Mal: "Mein Bruder ist ein begabter Mann, begabter als der Rest der Familie und er weiss um Geheimnisse, die nicht einmal der alte Stechginster kennt. Alkoll ist meines Wissens kein Mitglied im Orden, ich kann in diesem Fall nur raten; dass er auch hier Erkenntnisse besaß, die nicht in falsche Hände gelangen dürfen. Doch nun zu eurer eigentlichen Frage. Woher wir wissen, dass es die falschen Hände sind. Wir wissen es nicht." Er zuckt mit den Schultern. "Aber alle Anzeichen sprechen dafür." Er macht eine Pause. "Ich versprach, meinen Bruder zu retten, aber das heisst nicht, dass ich ihn nicht töten könnte, wenn es sein muss. Um seine Seele zu retten. Oder die vieler anderer."
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