Skeyfare

08. September 2021, 15:01:45
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Skeyfare » Orfinlir » Die Suche » Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea

Autor Thema: Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea  (Gelesen 44060 mal)

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #30 am: 08. Juli 2009, 11:09:15 »
Er hält in der Bewegung inne, dann läßt er die Hände mit dem Hemd sinken und starrt auf das Bündel. Aber nicht allzu lange, dann zwingt er sich den Kopf zu heben und Mea wieder anzusehen, langsam nickt er.
Als Mea mit vorsichtigem Druck beginnt seine Schulter zu untersuchen versucht er, sie im Blick zu behalten, seine Hände umklammern das Hemd. In der Stille ist nur Chacotas hektisches Atmen zu hören.
Die Muskeln der Schulter sind verhärtet, ob durch die Anspannung oder den ständigen Schmerz ist schwer festzustellen, als sich Mea jedoch der entzündeten Stelle nähert fühlt sie eindeutig einen Widerstand, etwas wie einen langen Span, die Spitze dunkel auszumachen, der zwischen Wirbelsäule und Schulterblatt liegt, sein Ende kann sie nicht ausmachen.
Und mit dem nächste Tasten geschieht, was Mea schon erwartet hat, Chacotas Selbstbeherrschung bricht zusammen und er wirft sich herum, für einen Moment hat es den Anschein, als erkenne er Mea nicht. In den Händen hält er noch sein Hemd, seine Augen riesig, dunkel, fixieren sie.
\„Es gibt nichts mehr zu beginnen, nichts zu entscheiden. Ich muss es nur noch vollenden.“\

Offline Mealanea

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #31 am: 08. Juli 2009, 11:39:08 »
Mea hat während des Abtastens zunächst noch beruhigend mit Chacota geredet, doch als sie des Gegenstandes gewahr wird, und ihn langsam ertastet, verstummt sie vor entsetztem Horror. Von seiner plötzlichen Aktion überrascht, weicht Mea einen Schritt zurück und duckt sich instinktiv in eine Verteidigungshaltung. Schnelle erkennt sie dann aber doch die Lage, und die spricht wieder ruhig zu Chacota, wobei sie sich aufrichtet und die Arme ausbreitet.

"Chacota, es ist alles gut. Ich bin es, Mea. Schau, wir sind im Wald, da ist die Sonne. Kein Grund zur Beunruhigung." usw.

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #32 am: 08. Juli 2009, 12:45:59 »
Er macht unwillkürlich einen Schritt zurück, starrt sie jedoch weiter an, einen ewigen Moment, dann blinzelt er. Er wendet den Kopf, meidet den Augenkontakt, sein ganzer Körper zittert und er läßt sein Hemd achtlos fallen. Dann verwandelt er sich, doch selbst die Flügel zittern. Er bleibt an Ort und Stelle bis das Zittern nachläßt, dann verwandelt er sich zurück.
Seine Hände zittern noch immer als er einen Schritt auf Mea zugeht, seine Stimme voller Verachtung, er sieht sie nicht an: „Du musst mich irgendwie binden, anders wird es nicht gehen. Und dann such weiter, ich . . . will . . . es.“
\„Es gibt nichts mehr zu beginnen, nichts zu entscheiden. Ich muss es nur noch vollenden.“\

Offline Mealanea

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #33 am: 08. Juli 2009, 15:24:57 »
Mea wirkt für einen Moment unsicher, doch dann nimmt sie sich zusammen, steht aufrecht und mit festem Blick vor Chacota.

"Lässt du dich freiwillig binden, oder muss ich dich zwingen?"

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #34 am: 08. Juli 2009, 18:47:44 »
Wieder zeigt sein ganzer Körper den Wunsch nach Flucht, aber er sucht Meas Blick und als ob er sich daran festhalten würde läßt er sie nicht mehr aus diesem Bann. Seine Worte undeutlich, zwischen zusammengebissenen Zähnen hervorgepresst: „Ich sehe . . keine Möglichkeit . . vielleicht, wenn ich . . . dich sehe . . besser, versuch einen Zauber . . . sicherer. Seitdem nie  . . nur mit Gewalt . . bis keine Kraft mehr . . zur Verteidigung. Zu gefährlich . .“, hinter ihm bereits wieder die Andeutung der Flügel auszumachen.
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Offline Mealanea

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #35 am: 08. Juli 2009, 19:08:10 »
Mea zaubert etwas, ist aber bemüht, die Formel möglichst leise zu sprechen, so dass Chacota in seinem derzeitigen, aufgewühlten Zustand nicht mitbekommt, was sie gesprochen hat. Nichts passiert. Zunächst.

Dann nimmt Chacota hinter sich einen Laut wahr, der ihm nicht unvertraut sein dürfte, aber ihm bleibt nicht die Zeit, näher darüber nachzudenken. Denn als er über seine Schulter blicken will, wird er auch schon von  einer Urgewalt aus Pelz und Muskeln zu Boden gerissen, und etwa 3 Tonnen Bär drücken ihm den Atem aus dem Leib. Er hört nicht mehr viel, außer einem hellen Bärenschrei von Mea, der merkwürdig klingt, denn es ihre hohe Stimme, aber das Geräusch ist eindeutig bärig.

Dann wieder ihre normale Stimme:

"Keine Angst, Chacota, er ist ganz lieb und hält dich nur fest. Solange du dich nicht wehrst."


[das war jetzt ungewürfelt, aber der Bär hat etwa +26 auf Grapple, da sollte selbst Chaco ein paar Schwierigkeiten haben]

Dann zaubert Mea noch etwas weiter, und langsam winden sich Wurzeln aus dem Boden um Chacotas Körper und Gliedmaßen, so dass er sich schließlich nicht mehr bewegen kann. Dafür steht der Bär auf und setzt sich ein paar Schritt entfernt auf die Hinterbacken. Mea erscheint mit einem freundlichen Lächeln in Chacos Blickfeld.

"Keine Angst, Chacota. Ich bin es nur, deine Freundin Mea. Ich werde jetzt die Schulter nochmal etwas gründlicher untersuchen."
usw.usf. während sie zunächst die Schulter nochmal gründlichst abtastet.


Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #36 am: 08. Juli 2009, 21:42:20 »
Die Nerven zum Zerreissen gespannt dreht der sonst so langsame Seraph sich erstaunlich schnell um, doch kann er dem Bären nicht ausweichen, seine Sinne sind so auf Mea fixiert, dass er nicht zu begreifen scheint, was ihn angreift. Als Mea sieht, wie er sich mit äußerster Kraft gegen die Last des Bären wehrt kommen ihr für einen Augenblick Zweifel, ob der Bär ihn niederringen kann und tatsächlich muss der Bär seine Tatzen einsetzen, Chacota scheint es nicht zu merken. Es ist eindeutig, dass er Meas beruhigende Worte nicht wahrnimmt, der Kampf lässt keinen Raum.
Mea atmet auf, als die Wurzeln Chacota endlich fesseln, aber sein Kampf geht weiter, unablässig, wenn auch ohne Aussicht auf einen Sieg. Und Mea wird klar, dass sie so keine genauere Untersuchung beginnen kann, deshalb ist sie gezwungen, seinem chancenlosen Widerstand zuzusehen, bis er endlich aufgibt. Seine Augen nun geschlossen, seine Atmung ganz flach, der Druck, unter dem er stehen muss, enorm, denn noch immer ist sein Körper wie unter Strom. Ungewiss, ob er Mea erkennt oder versteht.
Zumindest ist sie jetzt in der Lage, die Schulter zu untersuchen und sieht ihre Vermutung der ersten Prüfung bestätigt. Ein harter Gegenstand liegt tief in der Muskulatur zwischen Wirbelsäule und Schulterblatt, bei einer Bewegung muss er sowohl Wirbel wie Schulterknochen behindern, so weit wie sie tasten kann spürt sie kein Ende des Stabes. Auf die Schmerzen, die sie hervorrufen muss, reagiert der Seraph nicht. Er liegt nun ganz still.
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Offline Mealanea

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #37 am: 09. Juli 2009, 09:24:21 »
Mea nimmt zieht ihr Messer aus der Scheide, reinigt es mit einem Orison und setzt es zum Schnitt an Chacotas Schulter an. Ziel der Operation ist es ein Ende des Gegenstandes an der Schulter zu sehen zu bekommen, um näher bestimmen zu können, worum es sich handelt. Sie wird nicht versuchen, das Objekt zu extrahieren. Als es ihr endlich gelingt einige Zentimeter des Dinges freizulegen spricht sie nochmal einen Detect Magic und schaut sich gant genau an, worum es sich handelt. Natürlich redet sie weiter auf Chacota ein. Dann schließt sie die Wunde mit ein oder zwei Heilsprüchen, und versucht nochmal so genau wie möglich Größe, Form und Lage des Stabes zu ertasten. Schließlich geht sie einige Schritte zurück und befreit Chacota aus seiner Fesselung, der Bär ist längst verschwunden. Sie beobachtet genau seine Reaktion, ist auch bereit, sofort zu fliehen, falls nötig.

"Es tut mir leid, dass ich dir das antun musste." sagt sie mit leiser Stimme.

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #38 am: 10. Juli 2009, 11:27:09 »
Mea setzt den ersten Schnitt, dann den zweiten und nun kann sie erkennen, um was für einen Gegenstand es sich handelt, die typische Form des Kopfes und die konische Form zeigen ihr, dass es sich um einen Hufnagel handelt. Ihr detect magic deutet auf keinerlei Magie hin, sie ist sich jedoch nicht sicher, ob es ein Nagel ist oder ob unter dem ersten ein zweiter liegt. Nachdem sie die Wunde wieder verschlossen hat prüft sie die Lage, der Nagel führt von einem der oberen Brustwirbel schräg in die tieferliegende Muskulatur und taucht unter dem Schulterblatt ab; entweder ist es ein ungewöhnlich langer Nagel von mehr als 8 cm Länge oder an den oberen Nagel schließt sich ein zweiter an, der vollständig unter dem Schulterblatt liegt. Der Nagel ist zum Teil mit der Muskulatur verwachsen, das obere Ende jedoch ist beweglich und hat die Entzündung hervorgerufen.
Nachdem Mea die Fesseln gelöst hat bleibt der Seraph reglos am Boden liegen, seine Atmung zunächst ganz flach, das Heben und Senken des Brustkorbs fast nicht zu sehen. Und dann, als habe er plötzlich erkannt, dass die Fesseln verschwunden sind, richtet er sich auf und sieht Mea. In seinen Augen tanzen Irrlichter von Angst und Auflehnung, er hebt die Hände und beginnt ein Gebet. Es sind mächtige Worte, eine Bitte um göttlichen Beistand und obwohl Mea sich sofort umdreht und flieht erreicht eine Woge von äußerster Kraft sie, überfällt sie und läßt sie blind und taub zurück.
Vielleicht 10 Sekunden, dann setzt ihr Gehör wieder ein und sie hört langsame, zögernde Schritte, die sich ihr nähern. Erneut hört sie die Stimme des Seraphen, leise, voller Inbrunst die Worte eines weiteren Gebetes sprechen. Und ihre Sehfähigkeit kehrt langsam zurück . . .

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #39 am: 10. Juli 2009, 13:54:39 »
Mea macht ein paar Schritte zurück und verwandelt sich in einen großen Wolf. Versucht in den Wald zu fliehen.

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #40 am: 10. Juli 2009, 15:44:59 »
Mea hört nicht mehr, ob der Seraph das Gebet beendet, aber sie wird in ihrer Flucht nicht behindert und taucht in den Schatten des Waldes ein. Nach kurzer Flucht lauscht sie, aber es ist kein Flügelschlagen über ihr zu hören, sie ist allein.
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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #41 am: 10. Juli 2009, 16:26:06 »
Mea-Wolf reißt erstmal ein kleines Rehlein, dem sie einen ganz bestimmten Namen verleiht, und streift dann noch ein wenig durch den Wald. Nach ca. drei Stunden nähert sie sich wieder der Lichtung, aber nicht vorsichtig, sondern sie stapft ganz einfach auf die offene Fläche und schaut sich um.

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #42 am: 10. Juli 2009, 20:03:59 »
Mea sieht schon von Weitem, dass ein kleines Feuer brennt, Chacota sitzt dort und blickt auf, als sie die Lichtung betritt. Er steht langsam auf und tritt von dem Feuer einen Schritt zurück. Mea sieht, dass seine Habseligkeiten gepackt sind und neben ihm liegen. Er wartet, bis sie sich noch einige Schritte genähert hat, dann spricht er sie an: „Ich bin froh, dass du zurückgekommen bist.“
Sie kann die Qual und die Sorge in seinen Augen sehen, von der alles beherrschenden Wut ist nichts geblieben. „Kein Schmerz ist es wert, dass ich dich einem solchen Risiko aussetze. Ich werde dafür sorgen, dass es nie wieder passiert.“ Sein Blick streift sein Bündel. „Du warst bereit mir zu helfen und ich war nicht fähig, mich zu beherrschen. Ich stehe in deiner Schuld und weiss nicht, wie ich sie einlösen könnte. Vielleicht gibst du mir auch keine Chance, es zu tun. Und es wäre mehr als dein Recht.“ Er senkt den Kopf. Nun, wo ihm keine Worte mehr einfallen, steht er einfach da und wartet.
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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #43 am: 11. Juli 2009, 10:01:58 »
Der Wolf nähert sich Chacota und reibt seinen großen Kopf gegen seine Hüfte und Oberkörper, er schiebt dabei recht kräftig, so dass der Seraph sich schon etwas anstrengen muß, um nicht weggeschoben zu werden.

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #44 am: 13. Juli 2009, 07:51:39 »
Ein tiefes, von Herzen kommendes Lachen ist zu hören, als Chacota sich mehr spielerisch als ernsthaft gegen die stürmische Begrüßung des Wolfes wehrt, er packt ihn im dichten Nackenfell und schüttelt ihn, schließlich gibt er dem nicht unerheblichen Druck nach und beide kippen nach hinten über.
Die Berührung durch den Wolf scheint ihn in keinster Weise zu beunruhigen, vielmehr hat Mea den Eindruck, er genieße den Körperkontakt; auch jetzt, wo sie auf dem Boden liegen, zeigt er keinerlei Unbehagen. Seine Rechte liegt noch auf dem Kopf des Wolfes, nur zögernd zieht er sie zurück. Mea kann sehen, dass er die Ledermanschette am Handgelenk trägt, wie sonst nur, wenn sie einen Kampf erwarteten. Darum ist ein Stück Seil gebunden. Am linken Handgelenk hat er die Manschette durch ein dicht geschlungenes Lederband erstetzt, auch hier hat er eine Kordel darüber geschlungen.
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