Skeyfare

23. Oktober 2021, 03:42:11
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Skeyfare » Orfinlir » Die Suche » Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea

Autor Thema: Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea  (Gelesen 44897 mal)

Offline Gondan

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #15 am: 03. Juli 2009, 10:36:29 »
Mea redet ruhig und sachlich.

"Das ist eine merkwürdige Stelle hier. Ich denke, ich werde es trotzdem erstmal mit einer Kräterpackung gegen Entzündung versuchen, und wir werden in ein oder zwei Tagen sehen, ob es hilft. Ich gehe jetzt mal die Pflanzen suchen."

Und geht mit einem aufmunternden Lächeln in den Wald, um die Kräuter zu suchen.

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #16 am: 03. Juli 2009, 11:52:03 »
Tatsächlich wartet der Seraph auf die Druidin und sieht ihr zu wie sie die Heilkräuter verarbeitet, dann, mit Zweifel in der Stimme bricht er das Schweigen: "Jetzt wird es wieder schwierig . ."
\„Es gibt nichts mehr zu beginnen, nichts zu entscheiden. Ich muss es nur noch vollenden.“\

Offline Mealanea

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #17 am: 03. Juli 2009, 12:03:26 »
[ups, wo hat Mea denn die Glatze her?]

"Was ist denn jetzt das Problem?" ganz geduldige Stimme.

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #18 am: 03. Juli 2009, 12:16:27 »
Er presst die Kiefer aufeinander und wendet sich ab, seiner Stimme ist jedoch nichts anzumerken: "Nichts, ich danke dir für deine Geduld. Und ich werde versuchen, still zu halten."
\„Es gibt nichts mehr zu beginnen, nichts zu entscheiden. Ich muss es nur noch vollenden.“\

Offline Mealanea

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #19 am: 03. Juli 2009, 14:00:51 »
"Gut."

Mea platziert die Kräuterpackung auf der entsprechenden Stelle und bindet sie mit einem Stück Tuch fest.

"So, das wärs. Es wird dir bestimmt bald besser gehen."

Vorsichtig hebt sie sein Hemd über den Verband. Ihre Hände verlassen langsam wieder seine Schulter.

Leise sagt sie:
"Warum machst du dir das Leben so schwer? Du könntest ...."
und verstummt dann abrupt. Stattdessen geht sie schnell zu ihrer Tasche und verstaut die restlichen Kräuter.

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #20 am: 03. Juli 2009, 21:31:50 »
Die anfängliche Anspannung kennt Mea nun schon, die Berührung mit dem Tuch scheint hingegen keine solche Herausforderung für den Seraphen darzustellen wie ihre bloße Hand. Er bewegt die Schulter prüfend und nickt dann. „Ein gutes Gefühl.“
Als sie sich von ihm abwendet spürt sie seinen Blick in ihrem Rücken, doch er schweigt.

Den Nachmittag über wirkt er unruhig, er breitet seinen Schlafsack, wie schon länger nicht mehr, etwas abseits der anderen aus, füllt seinen Wasserschlauch neu und beginnt früh sein Abendgebet. Hunger scheint er keinen zu verspüren.

Erst am Abend, als Haidan die erste Wache übernimmt und ihr Lager verläßt, fragt er ruhig, mit einem Kanten Brot spielend: „Welchen Rat wolltest du mir heute Mittag geben?“
\„Es gibt nichts mehr zu beginnen, nichts zu entscheiden. Ich muss es nur noch vollenden.“\

Offline Mealanea

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #21 am: 04. Juli 2009, 11:50:23 »
Mea zögert ein wenig, setzt sich erstmal in Ruhe neben dem Seraphen auf den Boden.

"Einen Rat wollte ich dir eigentlich nicht geben. Ich wollte dich nur fragen, warum du dir das Leben so schwer machst. Damit meinte ich diese ganze Aktion hier. Aber im Grunde hat sich meine Frage gleich erübrigt, weil ich dich ja nun auch schon ein wenig kenne, und mir die Antwort selber geben konnte. Nein, lass bitte. Keine Diskussionen mehr. Wir beenden diese Reise und dann ist es gut."

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #22 am: 04. Juli 2009, 13:23:47 »
Er nickt bedächtig, ihre Nähe scheint ihn nicht zu beunruhigen. Dann stellt er einen Topf mit Wasser in das Feuer, aufblickend fragt er Mea, halb scherzend: „Etwas Clann in deinen Tee?“

Im Laufe des Abends ist Chacota gesprächig, er erzählt aus alten Euther Zeiten, von Ascabar, dem Freund aus Jugendtagen und von seinen Geschwistern; aber als der Abend voranschreitet bekommt Mea das Gefühl, er drückt sich vor dem Schlaf. Tatsächlich bleibt er noch lange am Feuer sitzen und sie kann während ihrer Wache in den frühen Morgenstunden sehen, wie er sich unruhig auf seinem Lager hin- und herwälzt.

Am Morgen wirkt er übernächtigt, aber er nimmt wieder am Gruppenleben teil, auch Haidans Sticheleien erträgt er und hin und wieder schießt er zurück.
Spätestens um die Mittagszeit dieses Tages wird für Mea deutlich, dass die Schmerzen in der Schulter entweder wieder da sind oder nie fort waren – und Chacota zögernd, aber immer häufiger zu ihr blickt und schließlich direkt zu ihr kommt.
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Offline Mealanea

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #23 am: 07. Juli 2009, 09:24:56 »
"Was ist mit dir? Du hast wieder mehr Schmerzen, das sehe ich. Aber warum hast du nicht geschlafen?"

Sie sieht ihn besorgt an.

"Komm, zeig mir zuerst mal die Schulter."

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #24 am: 07. Juli 2009, 11:49:39 »
Beschwichtigend hebt er die Hände und lächelt beruhigend: „Es ist nicht dramatisch, keine Sorge. Ich habe ernsthaft überlegt, ob ich dich überhaupt noch einmal damit belästigen soll, aber ich wußte, dass du es früher oder später erkennen würdest.“
Seine Augen werden dunkel, wie ein Schatten, der sich über sie legt, aber er blinzelt hastig und spricht rasch weiter: „Ich habe den Schlaf verdrängt, denn eine Nacht mit Alpträumen wollte ich vermeiden. Und so bin ich zwar müde, aber unbelastet.“ Sein Lächeln sehr überzeugend, nur sein Ton eine Spur zu lebhaft, seine Haltung einen Tick zu verspannt.
Aber ohne Zögern zieht Chacota sein Hemd aus; der Kräuterverband ist getrocknet, die Entzündung nachlassend, nur die seltsame Erhebung ist nach wie vor zu sehen. Mea meint, einen dunklen Schimmer zu erkennen.
"Der Schmerz hat nachgelassen, aber ich kann den Arm nicht ganz heben." Plötzlich ist die Sorge in seiner Stimme unverkennbar.
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Offline Mealanea

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #25 am: 07. Juli 2009, 12:23:14 »
"Hm. Das macht mir schon etwas Sorge. Da ist so eine merkwürdige Beule, die aber nicht mehr entzündet zu sein scheint. Wirklich ungewöhnlich. Und dann noch dein Arm. Ich werde wohl doch mal genauer nachforschen müssen."

Und sie versucht erstmal einen Detect Magic auf die Stelle.

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #26 am: 07. Juli 2009, 13:17:43 »
Wieder versucht er abzuwiegeln: „Ich habe etwas übertrieben, ich kann ihn heben, aber nur gegen einen Widerstand, der sehr unangenehm ist.“ Er kneift die Augen zusammen und hebt den Arm.

Magie ist keine zu erkennen, aber in dem Moment wo Chacota den Arm hebt sieht Mea deutlich, wie der dunkle Punkt mitwandert und schließlich, halb vom Schulterblatt verdeckt, verschwindet. Die Atmung des Seraphen wird wieder schneller.
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Offline Mealanea

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #27 am: 07. Juli 2009, 13:58:15 »
Mea schüttelt den Kopf. Ihre Stimme wirkt angespannt.

"Chacota, das geht doch so nicht weiter. Du hast schlimme Schmerzen und musst dich zusammenreißen, um den Arm überhaupt bewegen zu können. Kann es was mit den Flügeln zu tun haben? hast du irgendeine Vermutung."

Offline Chacota

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #28 am: 07. Juli 2009, 20:54:14 »
Er läßt den Arm sinken und wendet sich Mea wieder zu, sucht den direkten Blickkontakt. „Die Schmerzen sind nicht stark, wir alle haben schon ganz andere Schmerzen erfahren, als mein Körper sich veränderte und Asha mir ihr Geschenk machte konnte ich die Schmerzen nicht ertragen. Ich habe mich lange nicht verwandelt, aber ich kann mich nicht erinnern, dass es je mit diesem Schmerz einherging.“ Mea sieht, dass er während er spricht in seinen Erinnerungen nach einem Hinweis sucht.
„Diese Schmerzen sind älter, nur wurden sie im letzten Jahr ständig überboten, erst seit dem Beginn unserer Reise gibt es viele Tage, an denen keine Wunde heilen muss.“ Eine Tatsache, die er emotionslos beschreibt, die nächsten Worte jedoch kommen langsamer, zögernd, fast widerwillig. „Ich würde sie als Teil meiner Geschichte akzeptieren ohne ihnen einen Gedanken zu schenken, würden sie mich nicht an den Turm erinnern und damit ständig meine Selbstbeherrschung ins Wanken bringen.“
Er greift zu seinem Hemd, will es wieder überstreifen.
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Offline Mealanea

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Re:Verweigerung oder Kapitulation - Für Mea
« Antwort #29 am: 08. Juli 2009, 09:04:45 »
"Und wenn es nun wirklich ein Überbleibsel deiner Zeit im Turm wäre? Vielleicht hat man die irgendetwas unter die Haut gesetzt, was dauerhaft Schmerzen verursachen soll. Lass mich noch mal sehen. Ich werde das jetzt mal abtasten. Es könntem ein wenig weh tun."

Vorsichtig beginnt Mea, die Schulter abzutasten, wenn Chacota sich nicht verweigert.