Skeyfare

05. Februar 2021, 19:46:54
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Skeyfare » Andere Welten » Unmoderierte Welten » Ansur - Lasquall - Dämonenbrut

Autor Thema: Ansur - Lasquall - Dämonenbrut  (Gelesen 90895 mal)

Offline Lasquall

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #15 am: 05. Februar 2010, 21:27:02 »
Der Druide hat ihr aufmerksam zugehört, dann nickt er lebhaft. "Ja, ich kann verstehen, dass du meine Worte für die spinnerte Vision eines Druiden hälst, der zu wenig Schlaf und zu viele Pilze bekommen hat." Er stellt den Krug rasch beiseite, der bereits wieder droht umzukippen.
Er holt tief Luft. "Du hast gesagt, du weisst noch nicht, zu welchem Einsatz man dich als nächstes schickt. Wäre es da nicht am besten, ich spreche mit dem Kommandanten und überzeuge ihn von meinen Fähigkeiten? Ich möchte ungerne dem Militär beitreten, aber dass sind meine Freunde auch nicht und trotzdem klappt die Zusammenarbeit prima." Lasquall blickt Marina fragend an und er sprüht so sehr vor Tatendrang, dass sie sich wundert, wie er es auf dem Stuhl aushält.

Offline Makkharezz

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #16 am: 06. Februar 2010, 13:18:23 »
Kurz muss Marina über die Wortwahl Lasqualls schmunzeln, aber schnell wird sie wieder ernst. „Niemand wird anzweifeln, dass deine Fähigkeiten sehr nützlich sind, denn schließlich konnte ich sie ja selbst erleben und kann zu deinen Gunsten sprechen.“ Nun legt sie ihm eine Hand auf die Schulter, vielleicht weniger als freundschaftliche Geste als vielmehr, um sicherzugehen, dass der Halbelf ihr trotz seiner Aufregung seine ganze Aufmerksamkeit schenkt. „Aber vielleicht solltest du mich zuerst überzeugen, dass du eine Aufgabe auch zuende bringen wirst und nicht mittendrin feststellst, dass du dich lieber anderen wichtigen Aufgaben widmen willst.“ Fragend zieht sie die Augenbrauen hoch.
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Offline Lasquall

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #17 am: 06. Februar 2010, 18:09:45 »
Er lacht, ertappt, aber gut gelaunt. "Du meinst, weil ich erst Nétana helfen wollte, dann dir und dann doch dem Herzog? Ich sehe das so: mein Instinkt wusste, dass Nétana das Drachenauge nicht dringend benötigte und ich sah, dass auch du mich nicht so dringend brauchtest wie Canios. Als Luchs gebe ich selten auf ehe ich meine Beute habe." Bei den letzen Worten wirkt er plötzlich ernst, erwachsen und erstaunlich unmenschlich.
Dann lacht er erneut und der Eindruck verfliegt. "Soll ich dir noch einmal erzählen, wie ich als Hund getarnt Ydara aus der Burg befreit habe?" Aber er blinzelt wie eine Katze auf der warmen Fensterbank und scheint die Worte nicht ernst zu meinen. "Sag, was ich tun kann um dich zu überzeugen." Er legt den Kopf schief und Marina hat den Eindruck, sehr genau beobachtet zu werden.

Offline Makkharezz

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #18 am: 06. Februar 2010, 22:12:40 »
Sie lässt sich von seiner lockeren Art nicht beeindrucken, sondern sieht ihm mit großem Ernst in die Augen. "Für den Fall, dass wir beide uns gemeinsam einer Aufgabe annehmen, will ich wissen, ob du an meiner Seite sein wirst, bis die Sache zuende gebracht ist. Dein Wort reicht mir völlig aus. Du musst es nur sagen."
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Offline Lasquall

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #19 am: 07. Februar 2010, 13:21:29 »
Lasquall wird ganz ruhig, er sieht Marina und obwohl in seinen Augen noch immer die goldenen Tupfen funkeln spürt sie, wie ernst es ihm ist. "Ich schwöre dir bei meiner Liebe zu Atara und ihrer Schöpfung, dass ich dich nicht im Stich lassen werde und unsere Mission mit all meinen Fähigkeiten bis zu Ende unterstützen werde." Am Ende seines Satzes merkt Marina, wie ungewohnt ein solcher Schwur für den Halbelfen ist, er schluckt trocken und wartet gespannt auf Marinas Reaktion.

Offline Makkharezz

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #20 am: 07. Februar 2010, 18:29:27 »
Tatsächlich hat der Halbelf damit großen Eindruck gemacht, und er kann Anerkennung aus ihrem Gesichtsausdruck ablesen. "Wenn das so ist, wirst du ein großer Gewinn für unsere Sache sein, und freue ich mich auf unsere Zusammenarbeit." Sie hebt ihren Becher, um ihm zuzuprosten.

"Ich schätze, im Lauf des Tages werde ich gerufen, um mehr über meinen nächsten Auftrag zu erfahren. Willst du bei der Gelegenheit gleich mitkommen? Dann stelle ich dich vor, und du kannst deine Hilfe anbieten."
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Offline Lasquall

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #21 am: 08. Februar 2010, 18:37:52 »
Lasquall hebt seinen Becher und stößt mit Marina an. "Was soll ich sagen? Ich bin ein wenig stolz, dass du mir vertraust." Er zwinkert ihr zu, aber Marina spürt, wie wichtig ihm seine Worte sind.
"Sicher, ich würde gerne heute mit dir zusammen zum Kommandierenden gehen." Dann fällt ihm etwas ein. "Tax sollte ich vielleicht nichtnehmen, oder? Bei aller Freundschaft würde er doch kaum sein Katzensein aufgeben können und einen Eid schwören." Der Druide sagt dies erstaunlich ernst für den Inhalt seiner Worte.

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #22 am: 08. Februar 2010, 21:22:27 »
Normalerweise spiegelt Marinas Gesicht recht deutlich ihre Ansichten wieder, aber sie verzieht keine Miene, als sie sagt: "Du wirst sicherlich beurteilen können, was für deinen Freund am besten ist." In aller Seelenruhe widmet sie sich wieder ihrem Frühstück.

[Wolltest du dich an dieser Stelle noch weiter unterhalten oder soll ich gleich zu der Besprechung springen?]
 
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Offline Lasquall

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #23 am: 09. Februar 2010, 09:21:52 »
Auch Lasquall genießt das Frühstück, dann verabschiedet er sich von Marina bis zum Nachmittag und verbringt noch einige Stunden mit Tax ehe er sich wieder zum Kommando begibt und gespannt auf ihren Auftrag wartet.

Offline Makkharezz

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #24 am: 09. Februar 2010, 16:52:16 »
Es ist ein eher ungemütlicher Herbsttag, und irgendwann öffnet der Himmel dann auch noch  alle Schleusen, und ein schwerer Regen verwandelt die kleineren Wege in Sankt Merritus schnell in Matschkuhlen. Lasquall  ist auf dem Rückweg pitschnass geworden und hat noch einen Abstecher zum Haus seiner Freunde gemacht, um sich trockene Sachen anzuziehen. Als er schließlich wieder zu Marina stößt, ist sie gerade dabei, ihre Waffen und ihre Ausrüstung einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Kopfschüttelnd hält sie einen dicken Wollmantel in das Licht. „Da kann man ja schon fast durchschauen. Damit komme ich jedenfalls nicht mehr über den Winter.“

Während sie weiter in ihren Sachen kramt, plaudert sie mit Lasquall und wollte gerade von ihrer Familie erzählen,  der sie neulich einen kurzen Besuch abgestattet hat, da klopft es.  Ein vielleicht fünfzehnjähriger Junge steckt den Kopf in die Tür und verkündet mit großem Eifer, dass er eine Botschaft für Marina zu überbringen habe. „Priveria bittet Euch zu einem Gespräch in dem kleinen Besprechungszimmer im Südflügel.“ Und als er sieht, dass Marina nicht in derselben Sekunde alles fallen lässt und aus der Tür stürmt, fügt er ernst hinzu: „Jetzt gleich.“

Sie kann sich das Schmunzeln nicht ganz verkneifen, als sie zu Lasquall gerichtet sagt. „Dann dürfen wir sie natürlich nicht warten lassen“ Sie nickt dem jungen Mann zu und bedankt sich für die Nachricht. Trotzdem faltet sie noch sorgfältig die Hose, die sie gerade in der Hand hält und legt sie auf den Kleiderstapel.

Der Raum, den ihr kurz darauf betretet, ist klein und sparsam eingerichtet. Außer einem Tisch mit vier Stühlen und einem Sideboard gibt es keine Möbel im Zimmer, keinen Schnickschnack zur Dekoration, und an den Wänden hängt nichts außer ein paar Kerzenhaltern und einer großen Landkarte von Karrakal. Zumindest prasselt in dem kleinen Kamin aber ein Feuer und verbreitet eine gemütliche Wärme.

Eine Frau Mitte vierzig mit braunem langen Haar und einem eleganten Kleid in leuchtendem Blau steht vor dem Fenster und mustert euch aufmerksam, als ihr zur Tür herein kommt. Wenn sie überrascht ist, dass Marina nicht allein gekommen ist, lässt sie es sich nicht anmerken. Sie macht eine einladende Geste in Richtung des Tisches. „Marina, und ...Lasquall, nehme ich an? Ich grüße Euch. Bitte nehmt Platz.“

[Lasquall hat den Namen Priveria schon mal von seinen Freunden gehört und weiß, dass sie den Geheimdienst leitet. Zusammen mit General John Campbell und Truson Bewwox bildet sie das Oberkommando über die Karrakaler Truppen. Der General ist für die militärische Führung zuständig, Bewwox  für die Versorgung der Truppen, also angefangen von Lebensmitteln bis über Unterkünfte, Pferde, Waffen, magische Gegenstände etc.]
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Offline Lasquall

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #25 am: 09. Februar 2010, 21:49:58 »
Bei diesem Anblick ist Lasquall froh, dass er durch den Regen gezwungen war sich frische Sachen anzuziehen und so einigermaßen passabel gekleidet vor der Kommandantin steht. "Lasquall Lazis, ich freue mich, Euch kennenlernen zu dürfen." Dann setzt er sich an den Tisch. "Ihr habt bereits erfahren, dass ich Marina bei ihrem nächsten Auftrag unterstützen möchte?"

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #26 am: 10. Februar 2010, 16:51:25 »
 „Nein, das war mir noch nicht bekannt, nur, dass Ihr in der Stadt seid.“ Sie wirft dem Halbelfen einen abwägenden Blick zu. „Und nun habt Ihr Euch entschlossen, an unserer Seite zu kämpfen? Das ist die erste gute Nachricht, die mich heute erreicht. Erlaubt mir allerdings die Frage: Wisst Ihr denn, worauf Ihr Euch einlasst?“

Schon will Marina etwas einwerfen, aber Priveria bringt sie mit einer knappen Geste dazu, sich zurückzuhalten und Lasquall antworten zu lassen.

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #27 am: 10. Februar 2010, 22:51:47 »
Er lächelt Marina zu ehe er - wieder ernst - Priveria antwortet: "Nein, das kann ich kaum wissen, denn ich habe noch keinen Auftrag für Euch übernommen, aber ich weiss, was meine Freunde alles erlebt haben bei ihrem Kampf gegen die Dämonen. Und ich habe Marina bei ihrer letzten Mission getroffen und bin mir bewusst, dass es nicht ungefährlich werden wird, wenn ich für euch arbeiten werde."

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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #28 am: 11. Februar 2010, 18:58:11 »
Nun schaltet sich Marina doch ein: "Richtig, Ihr erinnert Euch bestimmt, dass ich berichtet, habe, wie Lasquall mir geholfen hat, den Nohirris festzunehmen."

Darauf nickt Priveria. "Natürlich, und nach dem, was Ihr mir berichtet habt, kann ich mir gut vorstellen, dass Lasquall sich bei Eurer nächsten Aufgabe als sehr nützlich erweisen könnte. Besonders weil dieses Mal eine etwas subtilere Herangehensweise erforderlich ist."

"Was nicht gerade meine Stärke ist, nicht wahr?" erwidert Marina mit einem etwas unterkühlten  Lächeln, und obwohl Lasquall einen Schuß Selbstironie zu hören glaubt, bemerkt er nun zwischen den beiden Frauen eine beträchtliche Spannung.

Priveria geht nicht auf diese Bemerkung ein, sondern fragt ungerührt zurück: "Habt Ihr Euren Freund nicht deshalb mitgebracht, weil Ihr überzeugt seid, dass sich daraus eine gute Zusammenarbeit ergeben kann?"

Eine ganze Weile hält Marina dem prüfenden Blick Priverias stand, und sie hält weiter Augenkontakt, als sie einräumt. "Ganz genau, und wäre ich an Eurer Stelle, würde ich sein Hilfe  sofort annehmen."

Zustimmendes Nicken. "Wir können Unterstützung gut gebrauchen, und ich bin dankbar für Euer Angebot", sagt sie, nun wieder Lasquall zugewandt. "Aber ich habe schon genug Leute verloren,  und werde niemanden dort hinaus schicken, ohne mich zumindest zu vergewissern, dass er sich des Risikos bewusst ist." Eine Sekunde sieht der Druide Schmerz in ihren Augen aufflackern, aber sofort ist ihre professionelle Fassade wieder da. "Ich schlage vor, ich erkläre Euch, worum es geht, dann könnt Ihr Euch immer noch entscheiden. Oder gibt es noch etwas, das Ihr im Vorfeld klären möchtet? Fragen? Bedingungen...?"
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Re:Ansur - Lasquall - Dämonenbrut
« Antwort #29 am: 12. Februar 2010, 18:59:26 »
Selten hat man den Druiden so ernst erlebt als er sagt: "Für mich hat jedes Leben dasselbe Recht, auch wenn es nicht zu meinem Rudel gehört und ich werde nur jemanden töten, um ihn daran zu hindern mich zu fressen."
Nun grinst er. "Da Ihr mich aber kaum als Auftragskiller engagieren wollt gibt es wenige Dinge, die mein Gewissen nicht zuläßt. Und ich bin schwierig zu töten." Die letzten Worte sind mit einem Augenzwinkern gesprochen, doch obwohl Priveria den jungen Halbelfen noch nicht gut kennt, merkt sie, dass hier auch ein wenig der Lebenseinstellung des Druiden mitschwingt.