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Autor Thema: Hunter - Tempel der Mormonen - Rundentagebuch  (Gelesen 2745 mal)

Offline Makkharezz

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Hunter - Tempel der Mormonen - Rundentagebuch
« am: 18. Juli 2012, 17:02:59 »
Die Protagonisten

Aimee Connor, Changeling
Eiskalt und immer auf einen guten Handel aus

Sidney Cole, Hunter
Blendend aussehender Surfer mit Verstand und Muckis

Enrico Sanchez, Hunter
Hat Verbindungen zur kriminellen Szene und allerhand nützliche Talente

Der Vorspann

Die drei Protagonisten wachen in einem Keller auf, ohne Erinnerung, wie sie dort hingekommen sind und wer die anderen beiden sind. Rätselhaft ist auch die ungewöhnliche Kleidung: sie sind als Kellner oder Prostituierte angezogen.

Aimee bekommt einen Anruf von Verena Rayon, der Königin des Sommerhofes und erfährt, dass sie die Auftraggeberin der drei ist und sie zum Mormonentempel geschickt hat.

Das ist zumindest ein Anhaltspunkt, also brechen die drei aus dem Keller des unbekannten Wohnhauses aus und fahren zum Tempel. Der Anblick des majestätisch-kitschigen Gebäudes löst Erinnerungsfetzen an ein Ritual aus. Kurz darauf erinnern sich die drei wieder an die ganze Geschichte:

Der Auftrag


Seltsame Vorkommnisse werfen die Frage auf, ob die Mormonengemeinde von einem Kult unterwandert ist. Und was für ein rätselhaftes Veranstaltung findet in der Nacht zum Frühlingsanfang im Tempel statt, wenn sogar Herrschaften eines Begleitservice in die heiligen Hallen eingeladen sind?

Erste Ermittlungen

Ein Einbruch in das Gemeindehaus und ein Lauschangriff auf das Haus des Bischofs bringen ein paar Erkenntnisse zutage, aber nicht, was sich hinter dem Event verbirgt.

Plan A, B, C und D

Die drei Protagonisten bewerben sich beim Escort-Service und haben ein Vorstellungsgespräch, werden aber nicht sofort auf den Tempel-Job angesetzt.
Sie fahren zum Tempel und warten auf eine Gelegenheit sich reinzuschummeln: Die Jungs vom Catering-Dienst werden bei ihrer Ankunft auf dem Parkplatz überfallen und später für ihr Schweigen bezahlt. Mit ihrem Klamotten spazieren die beiden Männer durch den Vordereingang und können sich kurz im Tempel umsehen und die Hintertür öffnen.
Später kommen die Escorts, so dass Aimee und Sid sich in Schale werfen und einfach mit hinein schlüpfen.

Im Tempel

Was immer im Essen war: schnell wird aus dem gemütlichen Beisammensein der Vorstandsmitglieder im gesetzten Alter eine Orgie. Das Taufbecken wird mit Champagner gefüllt, und zwei der Herren lassen sich von Aimee und Sid unter der Dusche verführen.

In der Versammlungshalle bereitet der Bischof ein Ritual vor. In einem unbeobachteten Moment klaut Rico seine Unterlagen und deponiert sie in einem Müllcontainer.

Als der Bischof die 16-jährige Nelly in die Halle führt und die Charaktere ihren Bruder mitbringen, kommt es zur gewalttätigen Auseinandersetzung, auch mit einigen Wachmännern. Diverse Beteiligte erleiden Schuß- oder Stichwunden.

Die Vermutung, der Bischof würde sein Jungfrauenopfer nicht abstechen, weil er sie schließlich noch braucht, erweist sich als fataler Irrtum...

Aimee setzt einen Notruf ab, dann verschwinden die drei. Noch auf dem Parkplatz hören sie ein lautes Klirren. Kurz darauf durchbricht ein übermenschengroßes Wesen die große Fensterfront des Tempels, und die Protagonisten verlieren das Bewusstsein.

Nachwehen


Aus den Unterlagen geht hervor, dass einewahrer Feen namens Riwanys seit vielen Jahren in einem Spiegel eingesperrt war, nun aber scheinbar die Mormonen beeinflusst hat, ein Ritual durchzuführen, um ihn zu befreien.

Die Polizei ermittelt wegen der Schießerei im Tempel, hat bisher aber keinen der Protagonisten festgenommen. Vermutlich haben die Mormonen die Videobänder aus den Überwachungskameras vernichtet, um einen Skandal zu vermeiden.

Am nächsten Tag ist aus den Nachrichten zu erfahren, dass Nelly im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen ist. In der folgenden Nacht erscheint sie den dreien und verflucht sie, auf ewig in einem Alptraum gefangen zu sein wenn sie nicht innerhalb von 24 Stunden ihren Tod rächen: Sie sollen Riwanys erledigen.

Verena findet heraus, dass Riwanys einen Zufluchtsort in der Hecke hat, wo er sich versteckt, bis er seine Macht komplett regeneriert hat.

Ab in die Hecke


Aimee führt ihre menschlichen Geschäftspartner in die Hecke. Sie warnt vor den Gefahren dieses Ortes und ist selbst die erste, die der trügerischen Magie zum Opfer fällt, als ein paar süße Eichhörnchen sie bezaubern.

Vor Riwanys Anwesen stehen zwei hünenhafte Wächter. Glücklicherweise kommt ein Händler vorbei, der den einfältigen Wächtern seinen Schund andreht. Als der Wächter das merkt, verfolgt er wütend den Händler. Die Gruppe nutzt die Gelegenheit, den verbliebenen Wachmann zu überfallen und schlachten ihn mit Stangen aus kalt geschmiedetem Eisen ab.

Riwanys Haus ist von einem magischen Heckenlabyrinth umgeben, in dem sich die Protagonisten verlaufen. Erst als ein Vogel ihnen das Versprechen abnimmt, seine Nichte aus Riwanys Gefangenschaft zu befreien, hilft er ihnen und sagt ihnen auch, dass ein Changeling namens Venturo in der Nähe wohnt, der viel über den Feen weiß.

Venturo ist zwar komplett verrückt, aber letztendlich erfahren die Gefährten, dass Riwanys viel von seiner Macht verliert, wenn er einen Kontrakt bricht. Die Gelegenheit dazu bietet sich in einer alten Geschichte:

Vor vielen Jahren hatte ein Magier Riwanys seine Magie versprochen, wenn er dafür seine 20 Jahre ältere Frau jünger macht. Der Handel hatte aber einen Haken, da der Fee, die Frau mit ihrer eigenen Lebenskraft verjüngte und sie dadurch todkrank wird. Er hatte sich aber auch bereit erklärt zu verhindern, dass irgendjemand ihr Schaden zufügt.

Showdown

Die Charaktere öffnen Katelyns Grab, brechen ihre Knochen, um ihr damit Schaden zuzufügen und locken dann den Feen an, indem sie mit angehaltenem Atem über das Grab springen und einen Kinderreim aufsagen.

Merklich geschwächt taucht Riwanys auf. Ein bisschen Magie hat er noch übrig, aber er wird so massiv mit Feuer und Eisen traktiert, dass er kurz darauf tot zusammenbricht.

Hinter dem Tor in die Menschenwelt wartet auch schon Nellys Geist, um zu bestätigen, dass der Fluch damit aufgehoben ist.
« Letzte Änderung: 20. Juli 2012, 18:47:44 von Makkharezz »
We stopped looking for monsters under our bed when we realized that they were inside us.