Skeyfare

04. September 2021, 09:23:00
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Skeyfare » Orfinlir » Law (Moderator: Chacota) » Melville - das fremde Gewissen

Autor Thema: Melville - das fremde Gewissen  (Gelesen 16772 mal)

Offline Makkharezz

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Re: Melville - das fremde Gewissen
« Antwort #45 am: 25. Dezember 2012, 16:08:32 »
„Karont Ilrar“, wiederholt er, um sich den Namen einzuprägen. „Gut, ich werde zusehen, dass ich ihn als Verbündeten gewinnen oder zumindest zu einem Informationsaustausch überreden kann. Nachdem ich am eigenen Leib erfahren musste, wozu manche Dämonen imstande sind, wird mir erst bewusst, wie wichtig es ist, mehr über sie herauszufinden.“

Es juckt Melville in den Fingern, Chacota weitere Informationen zu entlocken, wenigstens einige Bruchstücke, die der Seraph über die Geschehnisse der nächsten Jahre offenlegen könnte. Doch etwas lässt ihn zögern. Es ist weniger die Einsicht, was für unvorhersehbare Folgen das nach sich ziehen könnte, sondern eher ein Gefühl, eine Ahnung religiöser Natur, das derartiges Wissen einfach nicht in die Händen normaler Sterblicher gehört.

„Danke für die Hilfe.“ sagt er schließlich nur und schweigt dann, als würde er sich selbst nicht trauen, nicht doch noch mit der Frage nach weiteren Informationen herauszuplatzen.
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Offline Chacota

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Re: Melville - das fremde Gewissen
« Antwort #46 am: 26. Dezember 2012, 11:45:53 »
Auch Chacota schweigt und nur zögernd sagt er schließlich: "Ich verstehe nur zu gut, dass du mehr erfahren möchtest über das, was euch erwartet. Ich glaube aber nicht, dass es hilfreich wäre. Aber eine Frage darfst du mir stellen."
\„Es gibt nichts mehr zu beginnen, nichts zu entscheiden. Ich muss es nur noch vollenden.“\

Offline Makkharezz

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Re: Melville - das fremde Gewissen
« Antwort #47 am: 26. Dezember 2012, 15:45:32 »
Mit einem gequälten Lächen gibt Melville zurück: „Eine Frage? Wie soll das gehen? Ich habe hundert Fragen: Wann und wo Dämonenangriffe zu befürchten sind, welche Personen oder Organisationen mit ihnen gemeinsame Sache machen, oder umgekehrt: wem ich trauen kann. Wo ein sicherer Ort für meine Familie ist, welche Mittel sich im Kampf gegen sie am wirksamsten gezeigt haben, ob wir jemals eine Chance haben, die Invasion zu verhindern…“ Er verstummt, als ihm eine weitere Frage einfällt und muss erst einmal den Mut finden weiterzusprechen. „Und ob ich jemals mit ihnen gemeinsame Sache machen oder gegen meinen Willen als Spion missbraucht wurde.“

Er verscheucht die unwillkommene Erinnerung an seine Zukunftsvisionen mit einer Handbewegung. „Du hast wohl recht. Wir können nicht wissen, ob es unserer Sache nicht eher schaden würde, wenn ich Dinge über die Zukunft erfahre und mich dann darauf versteife, dass sie wirklich eintreffen. Und von den Ereignissen, die ich bei unseren Zeitreisen erfahren habe, bekomme ich heute noch Alpträume.“

Kurz hält Melville inne, doch dann sagt er: „Ich glaube, ich möchte lieber nichts mehr wissen.“
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Offline Chacota

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Re: Melville - das fremde Gewissen
« Antwort #48 am: 27. Dezember 2012, 10:26:27 »
Chacota wirkt erleichtert, doch Verstehen schwingt in seiner Antwort mit: "Asim sue ele. Ich wünschte, ich könnte mehr für dich tun. Möge Asha dir helfen deinen Weg zu finden."
\„Es gibt nichts mehr zu beginnen, nichts zu entscheiden. Ich muss es nur noch vollenden.“\

Offline Makkharezz

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Re: Melville - das fremde Gewissen
« Antwort #49 am: 27. Dezember 2012, 16:14:06 »
„Du hast mir schon sehr geholfen, wirklich, vielen Dank.“ entgegnet Melville. „Und es ist ein gutes Gefühl, dass ich mich bei dir melden kann, wenn ich mal einen Rat brauche.“

Er dreht die Feder in der Hand. Es ist ihm nie besonders leicht gefallen, die richtigen Worte zum Abschied zu finden. „Mögen die Götter auch dir den Weg weisen und dich beschützen.“
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Offline Chacota

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Re: Melville - das fremde Gewissen
« Antwort #50 am: 28. Dezember 2012, 11:01:53 »
"A sua sa*, Anirud**."

Dann ist er fort.

*'in Gedenken', auch 'du bist in meinen Gedanken'
** Seelenverwandter, enger Freund
\„Es gibt nichts mehr zu beginnen, nichts zu entscheiden. Ich muss es nur noch vollenden.“\