Skeyfare

04. September 2021, 09:57:13
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Skeyfare » Orfinlir » Law (Moderator: Chacota) » Melville - Amabeas Wünsche

Autor Thema: Melville - Amabeas Wünsche  (Gelesen 13981 mal)

Offline Chacota

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Re: Melville - Amabeas Wünsche
« Antwort #30 am: 05. Februar 2014, 11:27:51 »
Farlas sieht Melville verblüfft an, dann deutet er tatsächlich ein Nicken der Anerkennung an. "Es gibt Waffen, die sind für unsereins gefährlicher als jedes Schwert, das eine blutende Wunde schlägt." Sein Ton fast abfällig, kann aber den Schmerz, der dahinter liegt nicht ganz überdecken.
Er steht auf, streckt sich langsam, murmelt etwas und die Blutung hört auf, trotzdem bewegt er sich sehr vorsichtig als er auf die Treppe deutet. "Ich werde oben in deinem Zimmer warten, du wirst sicher gleich Besuch bekommen."

Und tatsächlich klopft es nur eine Minute spät er an der Tür und sechs Ritter stehen vor der Tür, Melville erkennt Alazo Kilian, der den Trupp anführt und Melville beunruhigt fragt: "Wie schlimm ist es?"
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Re: Melville - Amabeas Wünsche
« Antwort #31 am: 05. Februar 2014, 21:14:20 »
Fahrig zupft Melville seinen Ärmel zurecht und beißt sich auf die Lippe. Er weiß offensichtlich nicht recht, wie er die Situation beschreiben soll. Schließlich beginnt er stockend zu antworten: „Wir haben einen übernatürlichen Eindringling, der uns bedroht. Für den Moment ist er abgezogen, aber er wird wiederkommen, wahrscheinlich morgen. Wir müssen alle aus dem Haus schaffen. Meine Familie wird ein paar Sachen zusammenpacken. Bitte bewacht sie währenddessen, und dann begleitet sie... zu irgendwelchen Freunden, am besten in einem anderen Teil der Stadt, denke ich. Ich werde mit meiner Mutter besprechen, wo sie unterkommen können.“ Er streicht sich eine Haarsträhne aus der Stirn und erklärt: „Ich werde mich um den Angreifer kümmern. Sobald es wieder sicher ist, lasse ich Euch eine Nachricht zukommen.“

Melville wendet sich ab, um wieder ins Eßzimmer zu gehen, dreht sich aber noch einmal um. „Vielen Dank für die Unterstützung, ich weiß es zu schätzen, dass Ihr uns beisteht.“

Er nimmt seine Mutter beiseite und klärt sie mir ähnlichen Worten über die Lage auf. „Du musst dir keine Sorgen machen“, schließt er, obwohl er genau weiß, dass er seine Mutter mit solchen Floskeln nicht täuschen kann. „Die Ritter werden euch beschützen, bis die Gefahr vorüber ist.“
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Re: Melville - Amabeas Wünsche
« Antwort #32 am: 07. Februar 2014, 20:07:26 »
Alazo nickt, dann organisiert er zügig die Evakuierung des Hauses.

"Ich weiss, dass der Orden uns so gut schützen wird wie irgend möglich." Melville sieht ihr an, dass sie etwas hinzufügen möchte, doch dann drückt sie nur kurz seinen Arm und sagt leise zu ihrem Sohn: "Mein Sincerid*, mögen die Götter dich beschützen."
Dann ist sie fort.

*damit beschreiben Euther die Seele eines aufrechten Menschen und seine Überzeugung, die Welt als einen guten Ort verteidigen zu wollen
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Re: Melville - Amabeas Wünsche
« Antwort #33 am: 08. Februar 2014, 17:16:41 »
Als Melville wieder zu Ferlas kommt, bleibt er zwei Armlängen entfernt stehen und verlagert sein Gewicht gleichmäßig auf beide Beine, als wollte er gegen alles gewappnet sein, was passieren könnte. „Ich war bereit, einem Engel bei seiner heiligen Mission zu helfen. Aber einen Glaubenskrieg, bei dem Unschuldige zwischen die Fronten geraten, werde ich nicht unterstützen. Nehmt Hervians Schwert und geht.“
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Re: Melville - Amabeas Wünsche
« Antwort #34 am: 11. Februar 2014, 11:53:46 »
Farlas zuckt ungerührt mit den Schultern. "Es gibt Verantwortungen, denen kann man sich nicht entziehen. Die Ereignisse haben begonnen als ihr Hervian begegnet seid. Daran kannst du nichts mehr ändern."

Dann verstummt er, überlegt und setzt dann hinzu: "Ich gehorche Amabea, Abhayel nicht. Falls das deiner Wut in irgendeiner Form hilft. Abhayel wird morgen hier erscheinen, egal wo das Schwert sich dann befindet."
Er wirkt nicht so als ob ihn die Gefahr die damit für Meville verbunden ist interessieren würde.
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Re: Melville - Amabeas Wünsche
« Antwort #35 am: 11. Februar 2014, 18:07:22 »
Irritiert schüttelt Melville den Kopf. „Das verstehe ich nicht. Ihr beide wollt Hervians Seele herbeirufen und brauchst dazu sein Schwert, aber was hat das mit mir zu tun? Ich habe Hervian nicht nahegestanden und habe keine besondere Verbindung zu ihm. Was will Abhayel also von mir?“

Scharf sieht er Ferlas an. „Und was wollt Ihr von mir? Ihr selbst habt vielleicht die Macht, im Kampf gegen Abhayel zu bestehen, aber ich werde Euch dabei wohl kaum von Nutzen sein.“
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Re: Melville - Amabeas Wünsche
« Antwort #36 am: 19. Februar 2014, 08:24:51 »
Jetzt wirkt Farlas als ob er Melvilles Verwirrung nicht verstünde, er zögert ehe er antwortet: "Ihr wart mitverantwortlich für seinen Tod und so etwas knüpft eine Bande, die durch fast nichts übertroffen werden kann."
Jetzt bewegt er sich wieder auf sicherem Terrain.
"Ausserdem ist jede Hilfe nützlich, egal wie klein sie ist, das gilt für uns Celestial wie für euch Sterbliche."

Ohne Melvilles Reaktion auf seine Worte zu beachten fügt er noch hinzu: "Zudem kämpft Abhayel mit Waffen, die euch wesentlich weniger Schmerz zufügen können als mir."
Melville meint ein gewisses Bedauern herauszuhören.
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Re: Melville - Amabeas Wünsche
« Antwort #37 am: 19. Februar 2014, 21:46:52 »
„Ich war vielleicht in die Ermittlungen gegen Hervian involviert, aber ich bin nicht verantwortlich für das, was mit ihm geschehen ist. Es war seine Entscheidung, einen Mord zu begehen, und es waren die Schnee-Elfen, die ihn nach ihren Gesetzen gerichtet haben.“

Einen Moment wägt Melville ab, was er tun soll, das ist ihm deutlich anzusehen. Schließlich hebt er Luztrazero auf und verstaut die Waffe in ihrer Scheide. „Ich werde nichts tun, um Abayel zu hindern, noch ihm zu helfen. Ebenso wenig werde ich Euch zur Seite stehen. Es ist euer Streit, ich will damit nichts zu schaffen haben. Wenn Abayel meine Familie bedroht, werde ich sie verteidigen, und ebenso mein eigenes Leben, aber glaubt nicht, dass ich mich für Eure Sache in die Bresche werfe.“
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Re: Melville - Amabeas Wünsche
« Antwort #38 am: 22. Februar 2014, 13:23:52 »
Farlas wartet ehe er unvermittelt die Stimme erhebt. "Ich bitte Euch."

Mehr nicht.
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Re: Melville - Amabeas Wünsche
« Antwort #39 am: 22. Februar 2014, 20:15:26 »
Verbitterung klingt aus Melvilles Antwort. „Ihr bittet mich, was zu tun? Mein Leben wegzuwerfen in einem Kampf gegen einen Engel, in dem ich keine fünf Sekunden bestehen kann? Und warum sollte ich das tun? Ihr sagt mir, dass Ihr Amabeas Wille ausführt. Doch Abayel ist ebenfalls der Meinung, er würde das tun. Ich kann nicht beurteilen, wer von euch beiden im Recht ist.“

Noch ringt der Ritter mit sich, weniger was seine Entscheidung angeht als ob er seine Motive dafür offenlegen will. Schließlich räumt er ein: „Und um der Wahrheit die Ehre zu geben: Selbst wenn ich wüsste, dass Eure Auslegung die richtige ist: Hervian hat die Ideale des Ordens zurückgewiesen, und er hat einen Mord begangen. Ich bin ihm nichts schuldig. Wenn Ihr seiner Seele eine Chance auf Läuterung geben wollt, dann bitte sehr. Aber ich werde dafür nicht meine Familie gefährden, und ich werde auch mein eigenes Leben nicht aufs Spiel setzen.“
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Re: Melville - Amabeas Wünsche
« Antwort #40 am: 24. Februar 2014, 13:18:56 »
"Es geht Amabea nicht um Läuterung."
Wieder zögert der Engel ehe er zu einer Erklärung ansetzt, die ihm offensichtlich schwer fällt. "Es gibt nicht viele Seelen, die - aus welchem Grund auch immer - so sehr an ihrer weltlichen Existenz hängen, dass sie nicht ins Jenseits übertreten können. Solche Seelen sind mächtig und können viel bewirken - in dieser Welt. Eine solche Seele ist Hervian und Amabea wünscht, dass er weiterhin für sie auf Mission geht. Abhayel ist anderer Meinung, er vertritt die Meinung, dass wir nur ein Leben haben und nach unseren Vergehen in diesem Leben beurteilt werden müssen."
Jetzt zuckt er tatsächlich etwas ratlos mit den Schultern. "Eine Einstellung, die ich verstehen, aber nicht gutheissen kann."

Dann sieht er Melville an und zum ersten Mal hat er wirklich das Gefühl, dass Farlas ihn als eigenständige Person wahrnimmt. "Hat nicht jeder ein Recht auf eine zweite Chance? Wenn im anderen Fall die ewige Verdammnis wartet?"
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Re: Melville - Amabeas Wünsche
« Antwort #41 am: 26. Juni 2014, 13:41:48 »
Amabeas Engel wartet einen Augenblick auf die Antwort des Ritters, doch scheint er in dessen verschlossener Miene die Antwort lesen zu können, denn er richtet sich auf und sein Tonfall neutral als er schließlich sagt: "Ich sehe, dass ich auf Eure Hilfe nicht setzen kann." Er neigt den Kopf, doch es ist nicht zu erkennen, ob er Melvilles Entscheidung gutheisst oder sich lediglich verabschiedet, denn kurz darauf ist er verschwunden."
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