Skeyfare

08. April 2022, 17:45:13
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Skeyfare » Andere Welten » Unmoderierte Welten » Changeling - Auf der Flucht

Autor Thema: Changeling - Auf der Flucht  (Gelesen 60846 mal)

Offline Makkharezz

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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #285 am: 28. Februar 2020, 11:06:58 »
„Halt kurz da vorne an.“ Er zeigt auf eine Stelle neben der Straße, wo der Wagen zwischen zwei Felsen geparkt werden kann, ohne von der Straße aus gesehen zu werden. Stirnrunzelnd durchwühlt er den Inhalt des Verbandskastens und legt Aimee schließlich einen Verband an. „Fürs Erste wird es reichen“, meint er, dann setzt er sich hinters Steuer und fährt mit hoher Geschwindigkeit weiter.

Wie versprochen dauert die Fahrt nicht allzu lange, dann biegt er von der Straße ab, auf einen holperigen Feldweg, der zu einem kleinen Haus führt, nicht unähnlich dem Bauernhaus, aus dem sie gerade geflüchtet waren. Allerdings bietet das unscheinbare Gebäude einige Überraschungen. Die Scheune neben dem Wohnhaus ist kommplett leer, so dass dort der Jeep versteckt werden kann. 

Ein Ehepaar um die fünfzig kommt aus dem Haus, und als sie Ben erkennen, begrüßen sie ihn freundschaftlich und winken die Besucher ins Haus. Nach kurzem Smalltalk ziehen die Mexikaner sich in ein Zimmer zurück, und Ben öffnet einen Verschlag unter dem Fußbodender großen Wohnküche, aus dem er verschiedene Dinge hervorzaubert: ein Handy, ein Bündel Geld, Medikamente und Verbandszeug, verschiedene Kleidungsstücke und eine Feuerwaffe.

Er verschwindet im Bad und kommt nach ein paar Minuten gewaschen und mit sauberer Kleidung wieder heraus. Mit einer Handbewegung lädt er Aimee ein, es ihm geichzutun und drückt ihr ein paar Sachen in die Hand, die ihr passen könnten. Ohne zu schauen, ob sie das Angebot annimmt, begutachtet er seine anderen Funde. „Wir haben Desinfektionsmittel, Antibiotika, und wenn du willst auch ein Schmerzmittel.“
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Offline Aimee

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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #286 am: 29. Februar 2020, 14:24:51 »
Die letzten Kilometer über den holprigen fedlweg haben die Schmerzen in Aimees Bein so richtig aufblühen lassen, was muss sie sich übergeben, als sie an dem kleinen Haus ankommen. Dankbar nimmt sie das Angebot von frischer Kleidung und einen gründlichen Wäsche an und auch zu Bens Angebot von Schmerzmittel nickt sie.
Eine Viertelstunde später beginnt das Mittel zu wirken und Aimee fühlt sich besser, aber nun wird ihr erst so richtig bewusst, was alles geschehen war. Thuril! Arkadien, ihre Flucht. Sie hat plötzlich das Gefühl, noch immer in der Falle zu sitzen und so sie tigert von einem Fenster zum anderen, mustert Ben misstrauisch und hat nur einen Wunsch: hier zu verschwinden.
"Wie machen wir jetzt weiterß Wohin fahren wir? Wo können wir Hilfe bekommen? Ich muss Thuril irgendwie aufhalten ..."
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Die Schneekönigin

Offline Makkharezz

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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #287 am: 29. Februar 2020, 19:39:30 »
„Ich habe eben meine Leute angerufen, sie schicken jemanden, der uns abholt und vor den Narcos in Sicherheit bringt. Was Thuril angeht, weiß ich allerdings noch nicht recht, was ich davon halten soll. Wie wäre es, wenn du dein Versprechen einlöst und mir erzählst, was hinter der ganzen Sache steckt? Es dauert sowieso ein Weilchen, ehe die Kavallerie da ist.“

Er holt zwei Dosen Cola aus dem Kühlschrank, stellt Aimee eine hin und setzt sich ihr gegenüber.
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Offline Aimee

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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #288 am: 02. März 2020, 14:40:22 »
Aimee greift nach der Coke, spielt mit der Dose ehe sie sie öffnet und nimmt anschließend einen großen Schluck - alles, um noch ein paar Augenblicke Zeit zu gewinnen. Sie erinnert sich an ihre eigene Mahnung 'immer schön nah an der Wahrheit bleiben!' Sie weiss aber auch noch sehr gut Bens abfällige Bemerkung über die 'Wechselbälger mit ihren Psychosen' und versucht, einen möglichst abgeklärten Eindruck auf Ben zu machen.
"Thuril und ich wurden in Arkadien von demselben Wächter gefangen gehalten. Mir ist schließlich die Flucht gelungen, aber Thuril", sie schüttelt bedauernd den Kopf,  ... er hat schon in der Gefangenschaft den Verstand verloren. Ich vermute, dass ihm die Flucht nicht gelungen ist, sondern dass er einen Deal mit unserem Wächter gemacht hat, dass er mich zurückbringt und dafür Vergünstigungen bekommt. Wie sonst hätte er an all diese Unterstüzung kommen können für diesen Schlachtplan?"
Jetzt, wo sie Ben diese Lüge auftischt, klingt sie selbst in ihren Ohren glaubwürdig. Wie sonst hätte er ein solches Projekt umsetzen können?
"Und wer weiss, was er für diese Monster hier auf dieser Seite der Hecke noch alles erledigen soll. Ich denke, ich bin nur ein kleiner Fisch, meiner Meinung nach ist er für einen viel wichtigere Mission hier, davon bin ich überzeugt. Ich muss ihn aufhalten, ehe er noch größeren Schaden mit seinen Verbindungen und seiner Magie anrichten kann."
Sie senkt die Augen, tut so, als wäre sie über diesen Gedanken geschockt und beobachtet Bens Reaktion. Was muss ich noch beisteuern, um seine Hilfe zu bekommen? Tränen funktionieren bei ihm nicht, eher Beweise.

[Lügen: nur 1 Erfolg!]
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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #289 am: 03. März 2020, 17:17:54 »
[Ich hab für Ben’s Empathy auch nur einen Erfolg gewürfelt, noch ist es ziemlich offen...]

Ben wirkt reserviert, ob sie ihn überzeugt hat, kann Aimee aus seiner Körperhaltung und der unbewegten Miene aber nicht eindeutig erkennen. „Du meinst also, eine wahre Fee zieht ihre Fäden hier auf unserem Gebiet? Das hat uns gerade noch gefehlt!“ Er reibt sich die Stirn, und nun, nachdem die Wirkung seiner aufputschenden Pille verflogen ist, scheint er kraftlos und erschöpft.

Mit einer Willensanstrengung richtet er sich auf seinem Stuhl etwas mehr auf, nimmt die Schultern zurück und fixiert Aimee genau. „Na schön, aber worauf könnte er aus sein? Und was für Möglichkeiten hat er hier in der Welt der Sterblichen? Außer ein Wechselbalg zu schicken, das sich bei den Narcos lieb Kind macht? Du musst doch einiges über seine Fähigkeiten wissen, nachdem du ihn ausgetrickst hast und aus seinem Reich geflohen bist.“
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Offline Aimee

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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #290 am: 04. März 2020, 18:37:05 »
Der Eiskönig. Es war ein Fehler, ihn zu erwähnen! Aimee zuckt zusammen, ihr wird unendlich kalt und spürt wieder das Blut der Dornen auf ihrer Wange. Sie wischt sie unwillkürlich ab und wundert sich, dass sie ihre Hand bewegen kann und diese nicht rot von ihrem Blut ist. Sie senkt den Blick und Ben hat nun Mühe, ihre Worte zu verstehen.
"Ich weiß nur, was ein Fee mit einem menschlichen Geist auf seiner Seite der Hecke anstellt. Und ich habe meine Magie auch nicht verloren, als ich zurückkehrte, warum sollte er sein gewaltige Macht komplett einbüßen?"
Sie hebt den Kopf und sieht Ben direkt an. Reiss dich zusammen, Aimee! Sei keine Heulsuse, du sitzt einem Jäger gegenüber!
"Feen haben die Macht, deine Wünsche und deine Hoffnunge zu manipulieren, so dass du genau das tust, was sie wollen. Und du selbst willst es auch. Wenn das nicht gefährlich ist in dieser Welt, dann weiss ich es auch nicht." Ganz zu schweigen von der Kontrolle, die er über meinen Körper hatte. Aimee fröstelt, aber sie strafft die Schultern und sieht Ben trotzig an.
"Ich habe alles riskiert, um fliehen zu können und habe für den einen Versuch alles aufgegeben. Wer in dieser Welt wäre schon dazu bereit? Hier würden die Leute für ein par Dollar ihre Seele verkaufen. Er hätte hier leichtes Spiel. Und er quält aus Genuss, nicht, um etwas zu bekommen."
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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #291 am: 05. März 2020, 17:50:53 »
„Willst du mir allen Ernstes erzählen, dein Wärter könnte nach Lust und Laune aus Arkadien in unsere Welt hineinspazieren und hier sein Unwesen treiben? Wie soll ihm denn dieses Kunststück gelungen sein? Welche Anhaltspunkte hast du dafür? Oder ist das nur deine Paranoia, die dich das befürchten lässt?“

Er schüttelt den Kopf und klopft ungeduldig mit dem Zeigefinger auf den Tisch. „ Fangen wir vielleicht lieber mit etwas Einfachem an: Wieso hast du dich bei der Ausgrabungsstätte eingeschlichen? Was wolltest du dort? Und denk dran, du hast mir diese Information versprochen, und zwar die ganze Geschichte, ohne Ausflüchte und Halbwahrheiten!“
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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #292 am: 06. März 2020, 13:42:13 »
Aimee zuckt mit den Schultern und versucht, betont lässig zu wirken. "Nenn es Paranoia, aber ich weiss, was ich erlebt habe. Und die Hecke ist in beide Richtungen durchlässig ..."

Auf Bens zweite Auforderung hin sucht sie nach de richtigen Einstieg. "Ich hatte das Gerücht gehört, dass es in den Höhlen einen magischen Gegenstand geben könnte. Hätte ich ihn geufnden, hätte ich damit viel Geld verdienen können. Tja, aber ich fürchte, den gibt es gar nicht. So einfach ist das."

[Das ist ja quasi nicht gelogen, aber sicherheitshalber würfele ich mal: Mist, gar kein Erfolg  >:( ]
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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #293 am: 06. März 2020, 17:10:53 »
Obwohl sich Aimee große Mühe gibt, das Thema herunterzuspielen, horcht Ben auf und beugt sich interessiert vor. „Was denn für ein magischer Gegenstand?“
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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #294 am: 08. März 2020, 18:37:37 »
Kurz überlegt Aimee, ihm einfach die Wahrheit zu sagen. Aber wenn nun doch etwas dran ist an dieser Geschichte mit der Flöte?
"Es sollte sich um eine Steintafel handeln. Nicht sehr groß, aber aufgeladen mit Magie um sich tarnen zu können gegen Entdeckung. Aber ich glaube inzwischen, dass es diesen Gegenstand gar nicht gibt, die Geschichte sollte mich nur in die Fänge dieses Monsters locken." Sie zuckt mit den Schultern und sieht Ben direkt in die Augen.

[lügen: immerhin 2 Erfolge]
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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #295 am: 09. März 2020, 13:02:43 »
Die Geschichte über den erfundenen Gegenstand kommt ihr mühelos über die Lippen, aber in dem Moment, indem sie ihrem Vertragspartner in die Augen sieht, zieht sich ihr Magen schmerzhaft zusammen, und ihr wird so übel, dass sie fast das Bewusstsein verliert.

In ihren Ohren hallt Bens Stimme, wieder und wieder, mit seiner Bedingung für den Pakt:
„...wenn wir in Sicherheit sind, erzählst du mir die Wahrheit darüber, was zwischen dir und Thuril los ist. Und warum du dich bei der Ausgrabungsstätte rumgetrieben hast.“

Kalter Schweiß steht auf ihrer Stirn, und ungewollte Gedanken rasen durch ihren Kopf. Was wenn sie durch ihren Vertragsbruch das Schicksal herausgefordert hat? Was, wenn die Narcos sie hier finden? Was wenn Ben herausfindet, dass sie gelogen hat und sie dem Eiskönig ausliefert? Oder wenn sie von nun an vom Unglück verfolgt wird?
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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #296 am: 10. März 2020, 11:55:08 »
Aimee muss sich bewegen, muss sich vergewissern, dass sie nicht zu Eis erstarrt ist und springt auf. Sie ignoriert Bens misstrauischen Blick, kann ihm nicht in die Augen sehen.
"Oder vielleicht", der Schweiss läuft ihr inzwischen in die Augen, "irre ich mich auch ein wenig. War es eine Flöte, keine Steintafel? Ich bin mir nicht mehr sicher. Diente sie der Tarnung oder konnte man damit den Wind rufen?"
Aimee spielt ihre Verwirrung nicht, die Angst vor dem Eiskönig ist immer größer geworden, seitdem sie seinen Namen ausgesprochen hat und Thuril wiederzusehen hat alte Erinnerungen geweckt. Nun, wo sie vorläufig in Sicherheit ist, drängen sie hervor: Ihre Beine wackeln, wohl auch durch den Blutverlust. Sie sinkt zurück auf den Stuhl und wischt sich den Schweiss aus den Augen.
"Aber ich habe nichts entdeckt ausser das Monster."
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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #297 am: 11. März 2020, 13:03:01 »
Ben verdreht die Augen und murmelt etwas, das Aimee in ihrer Aufregung nicht versteht. Vermutlich aber nicht gerade ein Kompliment für ihre geistige Stabilität.

„Hör zu, ich werde meinen Teil des Deals erfüllen“, sagt er betont ruhig, als würde er mit einem kleinen Kind sprechen. „Ich sorge dafür, dass du sicher über die Grenze kommst. Aber Thuril ist eine Gefahr für dich, du willst, dass er dir nichts mehr tun kann. Ich bin auch nicht gerade begeistert, was er veranstaltet, ich habe also auch ein Interesse daran, ihn unschädlich zu machen. Meine Leute werden uns helfen, aber wenn wir ihm gemeinsam beikommen wollen, musst du uns mehr Informationen geben.“

Er steht auf und schaut aus dem Fenster. „Nimm dir meinetwegen Zeit zum übelegen, nur lass dir gesagt sein: wenn du mich für dumm verkaufen willst, kannst du allein sehen, wie du dir diesen Typen vom Hals schaffst.“
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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #298 am: 13. März 2020, 19:14:21 »
Ich will mich ihm nicht alleine entgegenstellen müssen! Sie bemüht sich, einen gefestigten Eindruck zu machen und wiederholt mit Inbrunst: "Nein, ch bin mir sicher, so war es. Es sollte dort unten eine Flöte zu finden sein, mit der der Wind zu beeinflussen ist. Ich hatte den Auftrag, sie zu beschaffen. Das ist alles, wirklich. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, dass es eine Falle sein würde. Und ich wusste auch nicht, das Thuril nicht mehr jenseits der Hecke war."
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Re: Changeling - Auf der Flucht
« Antwort #299 am: 22. März 2020, 10:49:59 »
Als Ben sie mustert, sieht er immer noch skeptisch aus, und die Sekunden, die der Blickkontakt andauert, scheinen eine Ewigkeit zu dauern. „Na gut, wir werden sehen.“ sagt er schließlich, und bevor Aimee etwas erwidern kann, ist der Motor eines Autos zu hören. „Die Kavallerie ist da.“

Es ist schon später Nachmittag, als die beiden Flüchtlinge auf die Ladefläche eines kleinen, klapprigen LKWs steigen und versuchen, es sich zwischen Mehlsäcken und Kisten voller Maiskolben bequem zu machen. Bis tief in die Nacht rumpelt das Fahrzeug über Landstraßen, bis die Fahrt endlich zuende ist und Ben und Aimee auf einem Feldweg kurz vor der Grenze in einen unauffälligen PKW umsteigen. Zum Glück haben sie immer noch ihre Geldbörsen und Führerscheine bei sich, so dass sie mit ihrer amerikanischen Staatsbürgerschaft keine Probleme haben, am San Ysidro Port of Entry nach San Diego zu fahren.

„Ich bespreche...unser Problem mit meinen Leuten“, sagt Ben, bevor er Aimee absetzt, „ruf mich an, dann können wir gemeinsam weiter überlegen.“
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