Skeyfare

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Skeyfare » Online Abenteuer » Abenteuer » Vor 2500 Jahren » Der zweite Drachenkrieg - Das Abenteuer

Autor Thema: Der zweite Drachenkrieg - Das Abenteuer  (Gelesen 110550 mal)

Offline kolvar

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Der zweite Drachenkrieg - Das Abenteuer
« am: 17. Januar 2003, 16:31:33 »
Es ist ein heißer Sommertag.
Ein Dorf in der Nähe der Ost-Grenze, dort, wo man die Palisaden höher baut und die Darsin, die Sützpunkte des Heeres, besonders häufig zu finden sind.
Ein fremder nähert sich dem Dorf. Die Wachen hinter den Palisaden sehen ihn und überlegen, warum er wohl zu diesem Ort gewandert sein mag. Das Torcidosmawr, welches er bei sich trägt, ist ungewöhnlich genug. Träger dieser Waffe gelten als Seltsam und verschroben, denn die schwere Klinge ist nicht leicht zu führen und man kann keinen Schild tragen, mit dem man sich gegen die Wurfgeschosse der Pekeranen schützen könnte.
Aber die Wächter sind Fremde gewöhnt, denn erst vor kurzem gelangten einige andere Fremde hierher, zum Teil auf einer Mission, zum Teil auf dem Weg an einen anderen Ort.
"Jeder, der  genaustens Buch über seine geistige Stabilität führt, kann sich sicher sein, daß er etwas vergessen hat, zu notieren."
Aus: Die freundilchen Weisheiten des Kolvar, Bd 1,5,26

Offline Verdugo

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« Antwort #1 am: 18. Januar 2003, 11:45:20 »
Der Mann ist im Näherkommen als ein Linen zu erkennen, nicht allzu groß und mit dem typisch hellen Haar und der dunklen Hautfarbe dieses Volkes. Er tritt an das Tor heran und spricht die Wachern mit heller Stimme an: "Die Mutter aller zum Gruße, ist ein Gast hinter euren Mauern willkommen?"

Offline kolvar

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« Antwort #2 am: 18. Januar 2003, 11:53:12 »
Der Wächter, seine Abstammung offensichtlich vermischt, Blickt den Linen an, erneut noch einmal auf den Griff der Waffe und wieder ins Gesicht:
"Auch dir den Segen der Mutter. Sechs Tage bist du Gast in jeder Hütte. Im Dorf haben wir jedoch eine Gaststube und dort sind meines Wissens noch Zimmer frei."
er gibt den Weg frei.
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Offline Verdugo

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« Antwort #3 am: 18. Januar 2003, 14:57:23 »
"Ich danke dir für die gebotene Gastfreundschaft." Seine Stimme freundlich, die Worte scheinen ihm mehr als eine Floskel zu bedeuten. Er durchschreitet das kleine Tor und folgt dem Hauptpfad bis zur Gaststube, er rückt sein Bündel kurz zurecht, das Torcidosmawr ruht locker in seiner Linken und betritt dann die Gaststube. Er blickt sich neugierig um.

Offline kolvar

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« Antwort #4 am: 18. Januar 2003, 15:00:48 »
Die Gaststube ist klein aber ordentlich, wie das ganze Dorf.
Am Tresen steht ein Mönch des Ordens von Sern und erklärt dem Wirt, seine Wünsche.
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Offline Cugh

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« Antwort #5 am: 21. Januar 2003, 13:27:16 »
Er wendet sich an den Wirt: "Guter Mann, gebt mir bitte einen Wein für meine trockene Kehle. Ich bin weit gereist und habe schon lange keinen anständigen Schluck mehr bekommen. Wisst Ihr, in unseren Klöstern gibt es nur Wasser und Brot - Ihr wisst schon ein reiner Köper führt zu einem reinen Geist. Habe ich Euch schon erzählt..." - in diesem Moment fällt Ihm der Neuankömmling auf. Er dreht sich, um mustert diesen neugierig und versucht abzuschätzen, ob dieser einfach nur ein harmloser Reisender ist oder aber in die Katagorie "Öffentliches Ärgernis" gehören könnte...
« Letzte Änderung: 21. Januar 2003, 13:27:43 von Cugh »

Offline kolvar

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« Antwort #6 am: 21. Januar 2003, 13:37:14 »
Der Wirt blickt den Mönch etwas misstrauisch an, aber ein Geschäft ist ein Geschäft und ihm würde beim besten Willen nicht einfallen, einen aus dem Orden zu verärgern. Außerdem hofft er, daß er den beiden Mönchen, die vor kurzem ins Dorf gekommen sind, auch ein Zimmer anbieten können wird.
Das gefüllte Glas steht in kürzester Zeit auf dem Tisch und der Wirt bittet den Gast doch auf einem der Hocker Platz zu nehmen.
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Offline Verdugo

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« Antwort #7 am: 21. Januar 2003, 13:51:56 »
Der Neuankömmling bleibt höflich im Hintergrund und wartet offensichtlich bis der Mönch sein Anliegen dem Wirt vorgetragen hat. Er ist ungefähr 1,65m groß und von recht kräftiger Statur, sein hellblondes, fast weiss zu nennendes Haar hat er zu einem Zopf zusammengenommen, in leichtes Leder gekleidet wirkt er nicht wie ein desertierter Soldat, doch seine Waffe ist ungewöhnlich genug um die Blicke auf sich zu ziehen, eine der alten, klassischen Torcidosmawrs. Seine dunklen, mandelförmigen Augen verraten keine Gefühlsregung als er nun an die Theke tritt und seinerseits den Wirt fragt: "Hättet ihr für diese Nacht in eurer Herberge ein Zimmer frei? Und ein Schluck von eurem Bier könnte auch nicht schaden." Er nickt dem Mönch zu: "Die Mutter zum Gruße."

Offline kolvar

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Replying to Topic 'Der zweite Drachenkrieg - Das Abenteuer'
« Antwort #8 am: 26. Januar 2003, 17:35:13 »
Ein Gnom betritt, laut rufend, den Schankraum
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Offline Ersdarumin

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Replying to Topic 'Der zweite Drachenkrieg - Das Abenteuer'
« Antwort #9 am: 28. Januar 2003, 08:54:04 »
Der Gnom, ungewöhnlich groß und wohlproportioniert aus menschlicher Sicht, mit einer offenen bestickten Samtweste angetan, die den Blick auf seinen wohlgeformten Oberkörper nicht verbergen soll, und sein dunkelblondes, grausträhniges Haar zu einem Pferdeschwanz gebunden ein kleiner Kinnbart im Gesicht und angetan mit allerlei Schmuck und Tand, besonders auffällig einer breiten bronzenen Gürtelschnalle, betritt schwungvoll das Gasthaus. Er wird begleitet von einer Katze, die ziemlich durch die Mangel gezogen aussieht, aber einen hinterhältigen Blick in die Runde wirft.
Auffällig sind ebenfalls die stechend blauen Augen des Gnomes.

"Einen schönen guten Tag allerseits, die Mutter zum Gruße." ruft er in den Gastraum, kaum dass er ihn betreten hat. Alsgleich wendet er sich an den Wirt und bestellt ein Glas Wein, bevor er sich umschaut, mit einem kleinen erwartungsfrohen Lächeln auf den Lippen, und sich dann dafür entscheidet, auf den Tisch des Mönches zuzusteuern.

"Seid nochmals gegrüßt, ehrwürdiger Diener der großen Mutter! Gestattet, dass ich an eurem Tisch platz nehme und wir uns die Zeit im Gespräch ein wenig versüßen?"

Offline Verdugo

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« Antwort #10 am: 28. Januar 2003, 10:59:02 »
Der junge Mann nimmt sein Bier von der Theke und begibt sich ebenfalls zu dem Tisch, an dem nun der Mönch und der Gnom sitzen. "Ihr erlaubt?"

Offline Ersdarumin

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« Antwort #11 am: 28. Januar 2003, 11:50:20 »
"Wenn ihr ein interessantes Geschichtchen zu erzählen habt, sehr gerne! Ansonsten auch, aber erstmal nur zur Probe, würde ich meinen." Zum Mönch:"Das wäre doch auch in euerm Sinne?" und weiter:"Man sagt ja, Biertrinker seien eher die schweigenden Zuhörertypen. Also, wir sind gespannt. Doch falls euch jetzt nicht gleich etwas einfallen sollte, ich hatte da in der vorletzten Woche einen Kunden im Laden, das dürfte euch erheitern ... Aber sagt doch erstmal selbst was!"

Offline Cugh

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« Antwort #12 am: 28. Januar 2003, 13:24:23 »
"hmm .,.. ? Ah - ja sicher ! Setzt Euch!" der Mönch - nicht sehr groß für einen Menschen, nur etwas 1,60, und nicht sehr typisch für die asketischen Mitglieder des Ordens, mit leichtem Bierbauch und einem Weinkrug in der Hand - "Ich war gerade etwas abgelenkt von Eurem überschwenglichen Auftritt, Meister Geschichtenerzähler. ... Oh - verzeiht - ich vergaß mich vorzustehen: Kent - Kent Kilvarson - ist mein Name."
Kent, dem Ausehen nach sicherlich schon an die 40 Jahre alt, mit dunkelbraunem Haar, Halbglatze, sehr lebhaft wirkenden, blauen-grünen Augen, wendet sich an den Gnom. Die etwas fülligeren Wangen bereits leicht gerötet, meint er: "Nun gebt uns eine Kostprobe Eurer Geschichten! - Wirt! Ich denke diesen Reisenden sind durstig! Gebt Ihnen was zu trinken!"
« Letzte Änderung: 28. Januar 2003, 13:26:59 von Cugh »

Offline Verdugo

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« Antwort #13 am: 28. Januar 2003, 15:33:32 »
Der andere Mann am Tisch nickt dem Mönch zustimmend zu, dann blickt er den Gnom erwartungsvoll an: "Man nennt mich Verdugo. Auch ich habe viele Geschichten zu erzählen, aber sie sind vielleicht nicht alle amüsant. So beginnt Ihr vielleicht."
« Letzte Änderung: 28. Januar 2003, 15:34:20 von Verdugo »

Offline Ersdarumin

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Replying to Topic 'Der zweite Drachenkrieg - Das Abenteuer'
« Antwort #14 am: 28. Januar 2003, 15:48:21 »
"Ach ja richtig, ich vergaß auch im Eifer des Gefechts, Ersdarumin werde ich genannt. Sehr angenehm. Nun, eine Geschichte wollt ihr hören, gleich so am Anfang, ohne dass wir uns näher kennengelernt hätten. Das ist ein schwieriges Unterfangen, denn welche Art Geschichte trägt man vor, wenn man nichts über die Zuhörer und deren Vorlieben weiß? Keine zu persönliche jedenfalls, auch keine, die den Gegenüber beleidigen könnte, keine dramatische, man weiß ja nie. Da bleibt noch die Komödie, der spontane Witz, doch das könnte allzu belanglos wirken. Eine moralische Geschichte dann vielleicht, könnte auch nicht gut sein bei einem zu gebildeten Publikum, denn die folgenden Diskussionen könnten ja meinen Horizont bei weitem übersteigen.
Da muß jetzt also erstmal was unverfängliches, leichtes her. Wie stets mit Erotik? Ach nein, Zölibat, oder? Dann kehren wir den Spieß halt mal um. Wie steht´s denn um euch, Herr Mönch, oder darf ich Kent sagen? Was treibt jemanden wie euch hierher, in die tiefste Provinz unseres Reiches, noch dazu alleine, wie mir´s scheinen will? Erzählt doch mal ein wenig."