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Orfinlir => Die Gemeinschaft von Lindenort => Thema gestartet von: Chacota am 10. April 2007, 20:08:14

Titel: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 10. April 2007, 20:08:14
Nach Yolandes Erwachen aus der Ohnmacht findet sie sich bei den Kampfgefährten vor der Tür wieder. Schweigen umgibt sie, jeder lehnt erschöpft an einer Wand, selbst Haidan wirkt am Ende seiner Kräfte.
Chacota sitzt etwas abseits, als er sieht, dass Yolande wieder zu sich kommt stemmt er sich hoch und kommt zu ihr; seine Flügel sind nicht zu sehen. Sein Schildarm ist vom Ellenbogen bis zur Handwurzel von einem Schwertschlag aufgerissen, er benutzt ihn nicht; das Hemd ist zerrissen und voller Blut, eine tiefe Wunde klafft im linken Halsmuskel, eine weitere über dem rechten Auge, aus der noch immer Blut rinnt. Er taumelt, stützt sich kurz an der Wand ab und hinterläßt auch dort Blut.
Vorsichtig und mit einigem Abstand läßt er sich langsam neben ihr zu Boden sinken, sucht den Augenkontakt und sagt dann leise: „Er ist tot.“
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: NostaKhan am 13. April 2007, 13:42:07
Als Yolande die Augen aufschlägt ist Ihre Sicht verschleiert. Ihre Hände umgreifen Ihren Bauch und er schein so präsent zu sein wie nie zuvor. Ihr Blick ist auf den Boden gerichtet, konstaniert schaut sie auf Ihren Bauch und streichelt ihn geistesabwesend. Es fällt Ihr schwer einen anderen Gedanken zu fassen als das in Ihrem Bauch ein neues Leben wächst. Nur widerwillig dringen Worte an Ihr Ohr, Chacota hatte sich neben Sie gesetzt und eine Woge von Wärme durchflutete sie.

"Er ist tot."

Seine Worte hallen in Ihrem Kopf wieder, werden lauter und lauter und lauter bis sie es beinahe nicht mehr ertragen kann. Ihre Hände fahren zu ihren Ohren und halten sie zu, pressen sich an Ihre Schläfen. Gepresst antwortet sie: "Ich weiss".
Tränen rinnen Ihr die Wangen herab und formen dunkelbraune Flecken auf dem vom Staub gezeichneten Kleid. Es ist nicht zu erkennen ob es Tränen des Schmerzes sind oder Tränen des Verlustes.  "Ich weiss."

Nur langsam entspannt Sie sich während Chaco stumm und doch so präsent neben Ihr sitzt. Keine Regung verrät seine Gefühle und Gedanken. Lansgam wendet sich Yolande Chaco zu und schaut ihn an. In Ihren Augen kann Chaco etwas längst verloren geglaubtes sehen: die Yolande voller Selbstzweifel, voller Unverständniss und Angst. Und er kann diese eine Frage sehen, die Frage die früher so gut zu Yolande passte, zu Ihr gehörte, "Warum?". "Warum ich, warum jetzt? Was ist falsch gelaufen."
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 13. April 2007, 20:52:01
Chacota sitzt neben ihr, er atmet flach, konzentriert, versucht mit allen Mitteln bei Bewußtsein zu bleiben, hin und wieder hustet er – und wieder ist dort Blut.

Erst als Yolande sich ihm erneut zuwendet schenkt er ihr und der Frage, die er in ihren Augen sieht, seine ganze Aufmerksamkeit und kann nun nicht länger vermeiden, dass seine Empfindungen sie berühren: Mitgefühl und Trauer, Schmerz und eine verborgene Last, aber auch eine schier unfassbare Sicherheit; es sind einfach keine Reserven mehr vorhanden, mit deren Hilfe er  sie zurückhalten könnte. Und zu gut kennt Yolande den Seraphen, zu viele solcher Momente gab es im letzten Jahr.
Er sieht sie an, Zuneigung liegt in seinem Blick, Verbundenheit und Hingabe; lange sucht er nach der richtigen Antwort, die ihr Herz beruhigen, ihr helfen könnte, doch dann sagt er nur, seine Stimme noch heiserer als sonst: „Ich kann dir deine Frage nicht beantworten. Wir können nicht alle Entscheidungen geliebter Menschen verstehen – weder ihre guten noch ihre schlechten Taten. Und ich kann die Last der Erkenntnis nicht von dir nehmen.“
Er beugt sich ein wenig vor, seine rechte Hand zu einem Angebot erhoben, in der Luft verhaltend  . . .

Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Graf Albert von Volhaemow am 17. April 2007, 09:02:17
Nach einer angemessenen Pause erhebt sich Albert.
Müde sagt er: "Entschuldigt, meine Freunde, aber ich denke es ist an der Zeit diesen Ort des Bösen zu verlassen."
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Haidan am 17. April 2007, 10:22:17
"Warum geht ihr eigentlich immer davon aus, dass hier alles Böse ist? Wegen der paar Untoten? Das wirklich Böse hat jemand anderes hierher gebracht." er schmunzelt dabei.
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Graf Albert von Volhaemow am 17. April 2007, 10:43:09
"Wie auch immer, werter Heidan. - Ein lauschiges Plätzchen zum Picknick ist das hier jedenfalls nicht." Er blickt zur Falltür, die den Weg zur wahrscheinlichen "Abkürzung" Finans darstellt. "Ich denke wir nehmen diesen Weg."
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Haidan am 17. April 2007, 12:22:38
Er nickt kurz. "Und ihr könnt uns durch das Eiswasser bringen?"
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: NostaKhan am 17. April 2007, 12:30:52
Als gerade Yolande Ihre Hand hebt um sie in Chacos zu legen steht plötzlich Albert vor den beiden. Schnell zieht Yolande Ihre Hand wieder zurück. Trotz Alberts förmlicher Entschuldigung kann Yolande Ihren Äger über die Unterbrechung nicht sofort verbergen. Wackelig stemmt sie sich an der Wand hoch. Wackelig stellt sie sich auf, darauf Bedacht Abstand zu Chacota zu halten. In Ihren Augen blitzt verborgene Wot als sie in die Runde schaut und auf Heidan der Blick fällt.
Trotz allem ist Ihr Blick noch immer Stolz und nur Chacota erkennt was davon Maske ist und was Wahrheit.
Ohne etwas zu sagen blickt sie in die Runde.
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 17. April 2007, 13:17:17
Chacota scheint der Diskussion zwischen Albert und Haidan keine Beachtung geschenkt zu haben, seine Aufmerksamkeit galt alleine Yolande; erst als sie nun aufsteht folgt sein Blick ihr und er bemerkt, dass eine ganz andere Entscheidung nun gefragt ist. Er steht auf, sich an der Wand abstützend, dann tritt er hinter Yolande und legt ihr vorsichtig seine Hand auf die Schulter, warm seine Berührung, nur ganz sanften Druck ausübend; doch blickt er sie nicht an. Vielmehr wendet er sich an Haidan und Albert: "Um den Weg zu nutzen, den die anderen kamen müssen wir ihn erst erkunden - und ich fürchte, dass nur wenige unter uns sind, die sich dazu in der Lage fühlen. Morgen . . ." er verstummt, reisst sich zusammen und spricht weiter, "morgen könnte ich einiges beisteuern, doch heute wäre ich nur eine Last." Er blickt fragend zu Albert, dann zu Haidan, seine Hand ruht noch immer auf Yolandes Schulter.
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Haidan am 17. April 2007, 13:31:30
"Wenn der junge Graf meint, uns hier rausbringen zu können, dann würde ich ihm vertrauen, vorausgesetzt, er explodiert nicht vorher. Andererseits ist es draußen kälter als hier."
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: NostaKhan am 17. April 2007, 15:13:49
Yolande folgt mit einem Seitenblick der Bewegung Chacos bis er aus Ihrem Sichtfeld tritt. Ein kalter Schauer durchfährt sie als sie ihn nicht mehr sieht aber ihn hinter sich gewahr wird. Sie fröstelt und plötzlich dringt die Dunkelheit mit Ihren Schatten wie eine kalte Kralle nach Ihrer Seele greifend in Ihren Körper. Und plötzlich ist alles weg und sie fühlt sich warm und geborgen. Sie wird Chacos Hand auf Ihrer Schulter gewahr und unfähig etwas zu tun ergibt sie sich dem trügerischen Gefühl der Wärme und Sicherheit. Für einen Moment verschwimmt die Realität und Sie ist umgeben von hellem warmen Licht.
Dann klärt sich Ihr Blick und sie schaut zu Haidan doch zuhören kann Sie ihm nicht. Doch Angst vor der Kält ausserhalb dieser Gewölbe hat sie nicht, nicht mehr.
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Graf Albert von Volhaemow am 17. April 2007, 15:44:55
"Ich denke, wenn ich durch eigenes Verschulden nicht wieder anfange zu leuchten, kann ich uns nicht nur aus der Höhle rausbringen, sondern auch noch ein paar Kilometer im Flug zurücklegen. Wir könnten zurück in meine Grafschaft reisen, um dort wieder zu Kräften zu kommen."
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 17. April 2007, 17:26:17
Chacota sieht Albert genau an, seine Brandwunden, die Erschöpfung, die in seinen Bewegungen liegt und antwortet zögernd: "Es ist deine Entscheidung, nur kann derzeit niemand auch nur den kleinsten Fehler, der dir unterläuft, ausgleichen. Bitte bedenke das." Dann, nach einer kurzen Pause fügt er hinzu: "Wir sollten uns nicht allzu lange in der Grafschaft deines Vaters aufhalten, denn die Burgherrin von Yigalan weiss vermutlich bereits jetzt, was hier geschehen ist - und ihre Rache wird nicht lange auf sich warten lassen."

Seine Hand gleitet von Yolandes Schulter, er tritt in ihrem Rücken um sie herum und wirft einen ebenso prüfenden Blick auf Lunas und Wilou, als er bei beiden keine lebensgefährlichen Wunden erkennen kann hebt er vorsichtig seinen Schildarm, zieht sein Hemd aus, reisst einen langen Streifen davon ab und verbindet seinen Unterarm [heal 30].

Er macht einen weiteren Schritt und steht nun wieder in Yolandes Blickfeld, direkt neben ihr, weit näher als sein Sicherheitsabstand es in den letzten Tage erlaubt hat, ihre Schultern berühren sich fast. Ganz leise, mehr ein Gefühl als ein Geräusch, kann Yolande eine Melodie wahrnehmen, ein Lied, das sie einst für Chacota in den Höhlen der Zwerge anstimmte.

Für alle deutlich zu sehen sind nun die vielen Narben, die Chacota auf den Armen und am Rücken trägt, tief und gleichmäßig angeordnet.
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: NostaKhan am 19. April 2007, 08:51:44
Yolande reagiert kaum auf das gesprochene, schaut abwesend in die Runde und in die Dunkelheit welche sich tiefer in dem Raum erstreckt. Langsam aber sicher dringt eine andere Kält ein Ihren Geist, in Ihre Seele. Langsam legt sich Schuld wie ein schwarzer, Spitzenumhang um ihre Seele .
Als Chaco neben sie tritt wird sie seinem Gesicht das erste mal seit langem sehr deutlich gewahr. Und plötzlich ist da diese Melodie in Ihrem Kopf. Sie kennt sie aber es fällt Ihr schwer zu erkennen woher sie sie kennt. Als Ihre Erinnerungen die Antwort Preis geben muss sie sich zügeln um den Kopf nicht voller Erstaunen zu Chaco zu wenden. Zu gross ist die Überraschung. Doch wie immer in den letzten Jahren gewinnt auch hier wieder Ihre Besonnenheit (oder ist es Kälte) die Oberhand.
Ebenso leise wie Chaco stimmt Yolande in das Lied ein und die Dunkelheit auf Ihrer Seele ist schon gar nicht mehr so schwarz. Aber tief in ihrem Hinterkopf klopft das wissen das es nicht von Dauer sein kann, für einen winzigen Augenblick jedoch nur.
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Graf Albert von Volhaemow am 20. April 2007, 12:35:50
Albert setzt sich abseits auf einen Stein, sich des Risikos seines Vorhabens bewusst. Er fasst einen Entschluss. Langsam
setzt er die Brille mit dem eingelassen roten Stein ab und hält sie fest in beiden Händen. Dann schließt er die Augen und konzentriert sich...
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 20. April 2007, 13:04:49
Chacotas Gesicht hat sich verändert, der Bart, den er seit einem Jahr trug, ist verschwunden, seine Züge seltsam alterslos; immer noch kann Yolande Chacotas Alter an seinen Bewegungen, den Falten und Narben erkennen, doch dort ist auch eine neue Sicherheit und ein neuer Zug, der ihn fremd erscheinen läßt. Chacota blickt Yolande nicht an, als ihre Stimme erklingt wird seine schnell leiser bis nur noch die ihre erklingt.
Er wartet, bis der letzte Ton erlischt, dann tritt er einen weiteren Schritt vor und seine Aufmerksamkeit gilt nun wieder Albert.
Er beobachtet Albert, hoffend, dass dieser seine Macht bändigen kann, erst danach spricht er ihn an: „Ich muss dich ausserdem bitten, Haidan und mich zu unserem Treffpunkt zurückzubringen, denn dort wartet Mealanea auf uns. Mein Weg wird mich nicht in deine Grafschaft führen, sondern weiter nach Norden“, hier wirft er einen nachdenklichen Blick zu Lunas, zögert, spricht dann jedoch weiter zu Albert, „sondern noch weiter nach Osten.“
Mit einem Blick bezieht er nun Lunas und Wilou mit ein: „Ich möchte mich bei euch bedanken, dass ihr euer Leben riskiert habt um uns zu helfen und zu verhindern, dass dieses Schwert in die falschen Hände fällt.“

Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Graf Albert von Volhaemow am 21. April 2007, 08:10:33
Einige Zeit scheint Albert erstarrt zu sein, dann sickert Blut aus seiner Nase.
Direkt vor ihm manifestiert sich ein blau leuchtendes Gebilde. "Öffnet die Falltür und klettert hinein", flüstert er schwach, ohne dabei jemanden direkt anzusehen.
Schweißperlen bilden sich auf seiner Stirn. Er streichelt dabei seinen Turmfalken und nimmt im Gebilde Platz.
Als alle im Gebilde sind, verschließt er es. Dann fällt die Anstrengung von ihm und er wendet sich an Chacota: "Wohin wir fliegen, können wir unterwegs klären. Ich bringe euch gern zu dem erwähnten Treffpunkt, doch zuvor bringe ich uns aus dieser Höhle." Dann bewegt sich das Gebilde und sinkt ins eiskalte Wasser.
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 21. April 2007, 11:37:34
Chacota setzt sich in Alberts Nähe, als sie die Höhlen verlassen haben spricht er ihn leise an: „Meinst du nicht es wäre besser, wenn wir uns jetzt einen Rastplatz suchen?“
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Graf Albert von Volhaemow am 21. April 2007, 14:19:01
"Ich könnte tatsächlich etwas Ruhe gebrauchen, aber wir sollten zuerst einige Meilen hinter uns bringen".
Albert säubert sich die Nase und macht schon wieder einen ganz erträglichen Eindruck. "Wo ist denn nun euer Treffpunkt? - Im Norden oder im Osten?".
Als Chacota ihm die Richtung weist, rasen die Freunde in erstaunlicher Geschwindigkeit über die in der Dämmerung liegenden Landschaft.
[Ein geübter Beobachter würde die Geschwindigkeit auf etwa 100km/h schätzen].
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 21. April 2007, 17:20:28
"Es sind schätzungsweise 600 km zurück zu unserem Treffpunkt wo Mealanea auf unsere Rückkehr wartet. Ich weiss nicht, ob weitere fünf Stunden Flug bei Dunkelheit nicht zu riskant sind." Seine Stimme ruhig, emotionslos, er hält auf dem kleinen Gebilde wieder soviel körperlichen Abstand zu den Reisegefährten wie möglich.
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Graf Albert von Volhaemow am 23. April 2007, 06:13:17
"Ich denke, wenn wir etwas höher steigen ist nicht damit zu rechnen mit nachtaktiven Vögeln zu kollidieren. Meine Ruhepause werde ich am Treffpunkt nachholen.", Albert bringt das Gebilde einige hundert Meter nach oben.
"Vielleicht sollten wir etwas näher zusammenrücken. Das Gebilde schützt uns zwar vor dem Wind, aber die Luft zirkuliert trotzdem, damit wir atmen können.
Die Temperatur wird deshalb nur leicht überhalb der außerhalb liegen."
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 23. April 2007, 11:53:11
Chacota nickt Albert zu; er rückt jedoch nicht näher heran, sondern sagt leise: "Ich spüre keine Kälte." Tatsächlich scheint der Seraph, obwohl er sein Hemd nicht mehr trägt, nicht zu frieren.
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Haidan am 24. April 2007, 13:59:48
"Nicht jeder trägt sein eigenes Daunenkissen mit sich herum wie du."
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 24. April 2007, 20:46:37
Chacota wirft einen Blick auf Haidans ramponierte Rüstung und erwidert lächelnd: "Zumindest bei dir wird es ordentlich ziehen."
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Haidan am 24. April 2007, 21:04:28
"Was soll ich sagen. Meine Rüstung hat mir in letzter Zeit mehr Schutz gewährt, als jegliche Feder."
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 24. April 2007, 21:23:50
Ein weiterer prüfender Blick auf Haidans Verletzungen, erneutes Lächeln: "Patt würde ich sagen, nur dass meine Federn von alleine nachwachsen."
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: kolvar am 26. April 2007, 14:23:34
[Auf drängeln einer einzelnen Person können wir diesen Thread gerne ein wenig vorspulen bis zu dem Punkt, wenn Chacota und Haidan abgesetzt werden]
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 03. Mai 2007, 11:19:45
Nach langem und kaltem Flug landet die müde Gruppe auf der Lichtung nahe Meas Lager, langsam steigen alle von Alberts Gebilde.
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Mealanea am 03. Mai 2007, 11:43:46
Sobald sie die heranfliegende Gruppe bemerkt, kommt Mea herbeigelaufen, mit angespanntem Gesichtsausdruck. Als sie Chacota sieht, entspannen sich ihre Züge für einen Moment und ein lächeln huscht über ihr Gesicht. Sie begrüßt kurz alle, doch als sie sich dann wieder Chacota zuwendet und seiner schweren Verletzungen gewahr wird, verfinstert sich ihre Miene wieder.

Sie hält dem Freund ihre ausgestreckte Hand entgegen, zieht sie dann aber wieder zurück. Als sie spricht, sieht sie nur ihn an:

"Kommt, ich helfe euch mit euren Wunden."
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 03. Mai 2007, 19:43:19
Mea meint auch in Chacotas Augen Erleichterung zu sehen, doch seiner Stimme ist nichts anzumerken, ruhig entgegnet er: „Bitte kümmere dich um die anderen, ja?“ Er bleibt bei Mea stehen als wolle er noch etwas hinzufügen, doch dann gleitet sein Blick zu Yolande und Mea kann große Besorgnis in seinem Blick erkennen, er tritt an ihr vorbei, begrüßt sein Pferd, sucht sich aus seinen Packtaschen frische Kleidung und zieht sich mühsam an. Erst dann kommt er zu Mea, wartend, ob sie die Wunden der anderen versorgt.
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Mealanea am 04. Mai 2007, 14:53:43
Mea macht sich zunächst mal nützlich, wie es Chacota vorgeschlagen hat, und kümmert sich mit ein paar Healings und aufmunternden Worten um die anderen, ohne jedoch näher auf sie einzugehen.

Schließlich kommt sie zu Chaco rüber und schaut ihn wieder sorgenvoll an.
Ohne etwas zu sagen, streckt sie ihre Hand in Richtung seiner fiesen Wunde, greift mit der anderen nach dem Lederbeutelchen, dass sie immer um den Hals trägt, und schließt zur Konzentration die Augen. Die bekannte heilende Kraft durchströmt Chacota (23 HP).

Dann schaut sie ihn nur fragend an und: "Finan?"
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 05. Mai 2007, 16:54:45
Kurz schließt er die Augen als wolle er die Hand Meas nicht sehen, dann öffnet er sie wieder und sie sieht wie seine Gesichtszüge sich entspannen und er die heilende Berührung genießt, sie merkt jedoch auch, dass sich keine der Wunden völlig schließt, zu tief und zu viele sind es, als dass ihre Heilung ausreichen würde.
Dann entzieht Chacota sich der Nähe, beugt und streckt den Arm prüfend, er stutzt bei einer Bewgung, wiederholt sie vorsichtig und sein Blick kehrt sich nach innen – doch dann blickt er hoch und lächelt Mea dankend an. Er nimmt den provisorischen Verband, streicht das Hemd glatt, doch es ist kaum noch als Hemd erkennbar, er legt es beiseite.
Schließlich schüttelt er langsam den Kopf und antwortet zögernd: „Wir haben ihn aufgehalten, doch nicht vernichtet. Er ist tot, doch seine Begleiter nahmen seinen Leichnam mit. Yolande hat nichts, das sie begraben könnte.“
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Haidan am 06. Mai 2007, 18:53:10
Später, nach einigen Tagen, wird Haidan Chacota fragen, wie er es schafft, dass ihn alle Frauen entweder als ihren Bruder oder als ihren Mann behandeln ... aber nicht in diesem Moment.

"Wir hätten Ihn nicht begraben können. So wie sie ihn jetzt mitgenommen haben, hätten sie ihn dann auch gefunden. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob man seiner Seele hätte frieden geben können mit einem Zauber, der sie hinübergeleitet." Und hier spricht er als Priester und nicht als alter Krieger.
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Chacota am 07. Mai 2007, 11:47:01
[Haidan hat Vater vergessen    ;D  ]

Chacota wirft Haidan einen nachdenklichen Blick zu, dann nickt er und sagt leise: "Ich hatte so etwas befürchtet, trotzdem hätte ich versuchen müssen ihn zu retten."
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Mealanea am 09. Mai 2007, 15:40:25
Mea ist lange still.

"Für Yolande ist es schrecklich. Hoffentlich kann sie ihn loslassen ......"

Sie blickt ernst die beiden Männer noch einige Momente an, dann wendet sie sich ab und geht zu Yolande hinüber.
Titel: Re: Nach Finans Tod
Beitrag von: Mealanea am 12. Mai 2007, 12:20:07
Mea hockt sich neben Yolande auf den Boden, legt ihr die Hand auf die Schulter. Ihr Blick dabei ernst und voller Mitgefühl.

"Kann ich dir helfen?" fragt sie leise.