Skeyfare

01. August 2022, 12:33:27
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Skeyfare » Andere Welten » Campaign Endor (Moderator: Gideon) » Teil 13a "Honor and Shadows"

Autor Thema: Teil 13a "Honor and Shadows"  (Gelesen 3556 mal)

Offline Gideon

  • Moderator
  • Sr. Member
  • *****
  • Beiträge: 297
  • Karma: 0
    • Profil anzeigen
    • Gideons Site
Teil 13a "Honor and Shadows"
« am: 04. Januar 2009, 17:46:49 »
Anja bitte mal das überarbeitete "Protokoll" einstellen... Danke
Wir definieren uns nicht in dem was wir tun, was wir sind oder was wir sein wollen.
Wir definieren uns darin, welche Erinnerungen die Nachwelt von uns bewahrt.

Offline Antaras

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 199
  • Karma: 1
    • Profil anzeigen
Re: Teil 13a "Honor and Shadows"
« Antwort #1 am: 08. Januar 2009, 15:10:56 »
Neue Wege
Ceridwen und Antaras in Minas im April 103

Gradlon drängt darauf so bald wie möglich aufzubrechen und so einigen die Gefährten sich darauf, sich spätestens in 2 Monaten in Minas Tirith zu treffen. Antaras überwältigt als er nach dem gemeinsamen Gebet mit Ceri im Morgengrauen erkennt, dass Kiri Jolith ihn nicht verstoßen hat und ihm noch seine Gaben gewährt – wenn auch nur unter Schmerzen.

Ceri und Antaras bekommen von dem Ersten der Weißroben Par Salian widerwillig einen Kastenwagen mit einem Gespann geliehen, die vierwöchige Reise verläuft ereignislos bis sie die Stadtgrenzen erreichen und sich – wie befürchtet – das Gespann auflöst. Nun stehen sie in den Slums der Pellenorfeldern und tatsächlich erregen sie die Aufmerksamkeit einer Straßenbande, leicht werden die beiden mit ihnen fertig, doch nur mit Mühe kann Ceri Antaras davon abhalten, sich an dem Blut der Leichen gütlich zu tun.
Während Ceri zu Melira ins Auenland geht sucht sich Antaras einen Schlafplatz in einem Mausoleum auf einem der Friedhöfe. Am nächsten Morgen recherchiert Ceri, wieviel Geld auf der Bank zur freien Verfügung liegt und bestellt bei einem Kutschenbauer einen Kastenwagen, zur Abenddämmerung besucht sie mit Antaras zusammen den Kiri-Jolith-Tempel, es gelingt ihm unter großer Willensanstrengung den heiligen Grund zu betreten und sein Geheimnis einem der Priester anzuvertrauen, ehe er mit letzter Kraft den Tempel wieder verläßt. Ceri schmuggelt Antaras ins Auenland und beschwört Melira, Antaras sei krank und dürfe nicht gestört werden.
Am nächsten Morgen lesen sie in der Zeitung, dass innerhalb von fünf Tagen alle wehrfähigen Männer sich beim Heer zu melden haben, am nächsten Tag muss Ceri feststellen, dass der obere Stadtring aufgrund der ersten Unruhen abgeriegelt wurde und sie nicht zum Handelshaus von El Codul vordringen kann, auch ihre Zugehörigkeit zur Kiri-Jolithpriesterschaft hilft nicht. Die beiden verabreden sich, in der Nacht heimlich die Mauer zu überqueren, doch die Wachen zu aufmerksam und so muss Antaras in Fledermausform zusehen, wie Ceri verhaftet wird. Er begibt sich in der Nacht noch einmal zum Tempel und bittet darum, dass der Tempel seinen Einfluss in Hinblick auf die Verhaftung Ceris geltend macht, dann wankt er aus dem Tempel. Auf dem Vorplatz der Feste spricht ihn ein Ritter an, er müsse bei seiner schlechten Verfassung dringend ruhen und will ihn zum Tempel zurückführen, durch ein Aufblitzen des vampirischen „domination“ kann Antaras ihn zwar davon abbringen, aber im Hausflur des Ordenshauses wird er letztendlich ohnmächtig, er erwacht in einem verdunkelten Raum, der Ritter ist bei ihm. Er stellt sich vor als Ritter Mather Caradoc des Schwertordens, er habe Antaras beobachtet bei seinem Besuch im Tempel, er versichert ihm jedoch, dass es nicht an ihm ist über Antaras’ Existenz zu richten. Er berichtet dem erstaunten Vampir, dass einige Fanatiker unter den Kiri-Jolith-Anhängern am Morgen ausziehen werden, um ihn zu exekutieren, in ihren Augen sei er eine Kreatur wider dem göttlichen Willen, die es auszumerzen gilt. Ausserdem weiß er, dass in der aufgeheizten Atmosphäre der Stadt, die nahe am Bürgerkrieg steht, die Kirche sich in Ceris Fall nicht in die Belange der Stadtverwaltung einmischen wird, zu wackelig ist der Frieden. Er gibt zu, auch wenn er kein Freund Hochlords Archurans ist, dass er in dieser Situation wohl ähnlich gehandelt hätte. Er legt Antaras nahe, Ceri zu überreden, das Angebot der Stadtverwaltung anzunehmen, da anderweitig keine Hilfe zu erwarten sei. Er verabschiedet sich – „man weiß nie, wofür eine solche Begegnung in späteren Zeit nützlich sein wird“.

Und so überredet Antaras unter Aufbietung aller Tricks Ceri, den deal anzunehmen; 50 Freiwillige soll sie für das Heer innerhalb von zwei Tagen sammeln, Ceri empört, in ihrem Stolz verletzt, doch letztlich siegt die Vernunft. Noch mehr trifft sie die Erkenntnis, dass der Tempel nicht bereit ist, sich in diesem Fall vor sie zu stellen, sondern die Rechtsprechung der Stadtverwaltung überläßt, als Antaras ihr noch erzählt, dass er von einem Teil der Priesterschaft gejagt wird, schlägt ihre Enttäuschung fast in Verachtung um.
Melira berichtet, dass einige Priester das Zimmer von ihnen durchsucht, aber unverrichteter Dinge wieder abziehen mussten. Ceri hängt in verschiedenen Tavernen einen Aufruf auf, wer sich freiwillig meldet und sich am morgigen Abend auf dem Marktplatz am Auenland einfindet erhält 1 GM. In diese Zeit fallen auch die ersten Unruhen innerhalb der unteren Stadtringe, der Ausbruch eines Bürgerkrieg ist fast nicht mehr zu verhindern. Antaras bestellt im Handelshaus eine „bag of holding“ und einen „arcane lock“.


Ceridwen und Antaras verabreden sich zur Abenddämmerung am Marktplatz, doch Ceri hat keine Chance, den Platz zu erreichen, an die 2000 Menschen haben sich hier und in den angrenzenden Straßen eingefunden, sie steigt über die Dächer bis zum Treffpunkt, Antaras findet sich ebenfalls dort ein und die beiden entschließen einmütig, die einzige Möglichkeit einen Aufstand zu vermeiden ist, allen Anwesenden eine Gold zu versprechen. Und so tritt Antaras an die Zinne des Hauses, durch ein Licht durch Kiris Gnade beleuchtet und findet die richtigen Worte um die Menge von der Aufrichtigkeit des Aufrufs zu überzeugen und sie zu der Einsicht zu bringen, dass es nun des Einsatzes aller bedarf, soll es in diesem Krieg noch Hoffnung geben. Hochrufe schallen über den Platz und nicht ohne Genugtuung kann Antaras am Ende des Platzes zwei Kiri-Jolith Priester erkennen. Und entscheidet sich, Archuran einen Besuch abzustatten.
Ceri übernimmt die schier unüberschaubare Aufgabe, alle Freiwilligen im Meldebüro in die Listen aufzunehmen während Antaras noch einmal den Kasernenberg aufsucht und sich in das Zimmer des Hochlords einschleicht. Dieser ist über den Besuch wenig überrascht, doch die Informationen scheinen neu für ihn zu sein; er honoriert Antaras Angebot, noch mehr Freiwillige zu rekrutieren, doch seine Bedingung, die Jagd der Priester auf ihn müsse enden, kann er nicht erfüllen. Archuran sagt, er habe keine Weisungsbefugnis über die Priesterschaft, hierfür müsse Antaras sich an den Hochkleriker des Ordens des Schwertes wenden. Dank will Anti nicht annehmen, dafür erzählt ihm der Hochlord noch, dass er aus sicherer Quelle weiss, dass König Archibald noch lebt, sich jedoch an einem unbekannten Ort aufhält. Antaras bietet ihm an, sollte er Nachricht für den Südosten haben oder Informationen von dort benötigen, so solle er eine Nachricht im Auenland für Ceri hinterlassen.

Am nächsten Tag werden weitere Weichen für die Reise in Gradlons Heimat gestellt; Ceri holt weiteres Geld um die Angeworbenen auszubezahlen und die Anzahlung an das Handelshaus anzuweisen, ausserdem bestellt sie einen Sarg, der ins Auenland geliefert wird. Nun ist es an der Zeit, Melira einzuweihen, doch die so befürchtete Beichte stellt sich als einfach heraus, mehr als ein halb liebe-, halb sorgenvolles „na und, passt auf euch auf!“ ist Melira die Neuigkeit nicht wert. Ceri findet noch heraus, dass die schweren Wunden, die der zweimalige Besuch im Tempel Antaras zufügte, durch die Umkehrung eines Heilspruches gelindert werden können.
Wegen der drohenden Rekrutierung von Antaras beschließen die beiden Minas zu verlassen und sich auf die Suche nach einem Pferdegespann zu machen und notfalls Gradlon und Erwin zu warnen, dass Minas gefährlich geworden ist.





Hast du nicht beobachtet, dass unsere Seele unsterblich und unzerstörbar ist?   Platon