Skeyfare

30. Juni 2023, 16:29:00
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Skeyfare » Andere Welten » Kalandria » Die Suche nach dem Aba´el » Die Suche nach dem Abael

Autor Thema: Die Suche nach dem Abael  (Gelesen 8750 mal)

Offline Erwin B.

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Die Suche nach dem Abael
« am: 17. Dezember 2002, 14:16:05 »
Ja, auch ich würde mich freuen, wenn ihr die Spieleabende so schön mitdokumentieren würdete, wie wir das bei Ralf machen. Gibt auch XPs:-)
Ich werde hier mal anfangen mit einer kurzen Zusammenfassung dessen, was bisher geschah, seit ihr die neuen Chars spielt.
"You can´t take the Sky from me!"

Offline Ceridwen

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Replying to Topic 'Die Suche nach dem Abael'
« Antwort #1 am: 15. Januar 2003, 18:06:11 »
Ja wat nu...wann geht's denn hier endlich los??? Jedes mal denke...nun muß doch was drin stehen...hm, wieder nichts...aber jetzt...wieder nichts...und nun...nee...! *arrrrgh* Wenn es "nur" die Protokolle sind, ist es zwar tendenziell nichts neues, aber ich würde es doch gerne (mal wieder) lesen...also...nicht so viel rumwikki'en (oder so ähnlich) und ran da...

Bei der Gelegenheit...was haltet Ihr davon, wenn es auch "Aventurien - Die 7 Gezeichneten" incl. des Nebenstrang online geben würde??? Wäre bereit, mich da mal ins Zeug zu legen...okay, Verhandlungen mit Ralf über die Verfügbarkeit des PC's könnten das ganze erschweren, aber das krieg' ich schon hin! Also???

Offline Laurentus

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Replying to Topic 'Die Suche nach dem Abael'
« Antwort #2 am: 16. Januar 2003, 09:36:00 »
Bitte nutzt diesen Teil des Forums nur für Protokolle! Ich werde für Ceri (Borbi?) mal einen Gastpoll bei mir machen.

Offline Laurentus

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Replying to Topic 'Die Suche nach dem Abael'
« Antwort #3 am: 20. September 2003, 13:10:15 »
So liebe Ceri, jetzt habe ich es endlich geschafft:

Für alle meine lieben Spieler nun schon mal eine kleine Einstimmung auf das kommende Abenteuer, bzw. die Fortsetzung der letzten Episoden. Langsam freue ich mich drauf, endlich wieder leiten zu dürfen, habe schon etliches Material zusammengestellt, Karten gebastelt, Plots erfunden .....
Hier habe ich eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse für euch aufgeschrieben (ist stilistisch nicht so gelungen, aber zur Auffrischung der Erinnerung und zur Einstimmung sollte es reichen). Ihr dürft mir gerne Ergänzungen und Korrketuren zukommen lassen, da ich einige Details auch nur aus dem Gedächtnis rekonstruieren konnte (vor allen Dingen den letzten Teil in LaRouia). Viel Spaß beim lesen:-)


Die Suche nach dem Aba´el - Überblick der Ereignisse im Jahr 463 n.K.


Teil-01 - Der "alte" Jariswald


Am 8. April erwachen einige Sklaven auf dem Gutshof des Fidus Caenius und entdecken, dass sie einen gemeinschaftlichen Traum hatten, der sie dazu auffordert den Aba´el zu suchen. Da keiner der Träumer weiß, was der Traum zu bedeuten hat, beschließen sie, beim nächsten Gottesdienst, der zufällig in der kommenden Nacht heimlich in einem nahegelegenen Wäldchen stattfinden wird, den Ältesten Septurinius, der diese Versammlungen leitet, um Rat zu fragen. Septurinius misst den Träumen eine große Bedeutung bei, kann allerdings auch nicht viel mehr daraus lesen.

Am 22. April findet erneut ein Gottesdienst statt. Septurinius rät der Gruppe nun, der Aufforderung aus den Träumen nachzugehen, weiß aber auch nicht so recht, wie. Er empfiehlt, dass sie einen weisen Mann aufsuchen sollen, der fest im wahren 6-Götter-Glauben steht, und der im 2 Tage entfernten Jariswald leben soll.

In der Nacht zum 25. April unternimmt der junge Cebelias einen Versuch, zum Jariswald zu gelangen. Ihm gelingt die Flucht vom gut bewachten Gutshof, jedoch wird er nach zwei Tagen von den Aufsehern wieder eingefangen.

Nach besserer Vorbereitung, vor allem die Wachhunde der Aufseher werden durch ein Gebräu, dass die alte Marla mit viel Aufwand herstellt, ausgeschaltet, gelingt der gesamten Gruppe am Abend des 29. April die Flucht. Am 1. Mai überqueren sie, nur des Nachts reisend, den Fluß Dole und erreichen am 2. den Rand des Jariswaldes.
Hier entdecken sie ein großes Lager von Holzfällern und treffen später auf den sprechenden Biber Tsedin. Dieser nimmt die Gruppe mit zu seinem Haus, und nach und nach lernen die erstaunten Menschen noch weitere intelligente Tiere des alten Waldes kennen, auch zwei nette Faune sind dabei.

Der "Hüter" dieses Waldes, Alameus, lässt ebenfalls nicht lange auf sich warten. Zunächst in ein Rotkehlchen verwandelt, führt er die ehemaligen Sklaven zu seinem Lagerplatz tiefer im Wald. Er offenbart sich der Gruppe, hilft ihr beim Bau von Unterkünften, der Nahrungssuche (Tarzienknollen unter den blaublättrigen Laoderbäumen) und erklärt ihnen viel über die Natur hier im Wald.
Er hält sich nicht dauernd bei der Gruppe auf, besucht sie von Zeit zu Zeit. Auffällig ist, dass es ihm von mal zu mal schlechter zu gehen scheint, er wirkt immer schwächer und eingefallener.

Ein weiteres gemeinschaftliches Traumerlebnis untermauert die Aufgabe der Gruppe, den Aba´el zu suchen und als Gemeinschaft dies Unterfangen anzugehen.
Am 10. Mai findet des große Fest des Waldes statt, zu dem die Menschen als Ehrengäste eingeladen sind. Große Festtafeln sind auf einer Lichtung gedeckt, alle intelligenten Tiere und andere humanoide Waldbewohner versammeln sich, es wird ausgiebig gefeiert. Doch Alameus Tod setzt dem Fest ein betrübliches Ende. Er bittet die Gruppe mit seinen letzten Worten, die Zerstörung des Waldes durch die Holzfäller aufzuhalten.

Die 7 Freunde kommen diesem Wunsch nach bestem Vermögen nach. Sie begeben sich zunächst zum Holzfällerlager, welches sie am 15. Mai erreichen, und beobachten dieses. Schließlich unternimmt der alte Gelehrte Pelitones einen Vorstoß und geht direkt in das Lager, um mit dem Leiter direkt zu sprechen. Nach einigem hin und her und langen Diskussionen um den wahren Glauben, gelingt es Pelitones, den Lagerleiter Fenirius Beltus zumindest davon zu überzeugen, sich ein Bild von den Auswirkungen der radikalen Kahlschläge auf den Wald zu machen. Offenbar will die Regierung des Imperiums den Wald mitsamt seiner Bewohner vom Boden Kalandrias löschen.

Fenirius kann dann auch tatsächlich davon überzeugt werden, das Morden am alten Jariswald einzustellen, er verspricht der Gruppe, dass er sich nach Kräften bemühen wird, die Zerstörungen zu verhindern. Einige Wochen später wird Fenirius der neue "Hüter" des Jariswaldes, Alameus Nachfolger.


Teil-02 - Abanes Equola


Am 26. Mai bricht die Gruppe auf, um zum Elfenwald Abanes Equola zu reisen. Sie erhofft sich dort nähere Informationen zu dem Begriff Aba´el und der Bedeutung des gemeinsamen Traumes zu erlangen, da Pelitones diesen Begriff der elfischen Sprache zuordnen kann.
Am 1. Juni erreichen die entlaufenen Sklaven die kleine Stadt Mitania, hier können sie ein wenig Ausrüstung für die weitere Reise erwerben und nach zwei Tagen ungehindert abreisen.

Am 20. Juni betritt die Gruppe den Elfenwald zum ersten mal, wird jedoch von den Einwohnern zunächst durch subtile Methoden, dann auch direkter wieder verjagt. Erst nachdem die Menschen den Elfen im Grunde nur die Option lassen, sie entweder zu töten oder passieren zu lassen, und einer der Elfen glücklicherweise die Vermutung anstellt, dass die Eindringlinge eventuell diejenigen sein könnten, die in einer alten Prophezeihung als Erretter der Welt vor den Dämonen angekündigt wurden, werden sie zur nächstgelegenen Elfenstadt geleitet. Dieser Elf ist der Priester Jenikel Saturi, und mit ihm zusammen betreten sie als erste Menschen seit mehreren Jahrzehnten am 29. Juni wieder eine elfische Stadt, das Halm-Noralani am Lam-Gisanari-See.

Die Menschen werden gut bewirtet, ihnen wird ein eigenes Haus zugewiesen, und für einige aus der Gruppe ist dies zum ersten mal überhaupt in ihrem Leben eine Zeit der Entspannung, der Sicherheit und des Friedens. Die Tochter des Stadtrates (Halm-Ethel) Galit Barani, Felenia Barani, wird den Gästen als Bezugsperson zugeteilt, und setzt sich auch stark für die Interessen der Gruppe bei den Menschen ein. Die Menschen ergehen sich in den unterschiedlichsten Aktivitäten und genießen das Leben bei den Elfen.

Die Gruppenmitglieder werden nach gut zwei Wochen vor den Rat geladen und einzeln befragt, was sie unter dem Aba´el verstehen, warum sie diesen suchen und was sie sich davon versprechen. Anscheinend sind die vielschichtigen Antworten der Menschen ausreichend, um den Rat den Beschluß fassen zu lassen, die Suchenden in die Hauptstadt des Elfenwaldes zu bringen, und dort weitere Untersuchungen anzustellen, Gespräche zu führen und sie mit dem entweihten Heiligtum des Aba-Tempels dort zu konfrontieren.

Vom 17. bis zum 21. Juli reisen die Suchenden mit einer Gruppe von Elfen auf deren Greifen (?) zur Hauptstadt LaRouia. Vor betreten der Stadt überkommt die Menschen ein weiteres gemeinsames Traumerlebnis, darin sehen sie sich selbst und die anderen Träumer in Gestalt einer Heldengruppe aus einem anderen Zeitalter und erwachen mit dem Wissen, dass sie selbst diese Helden sind/waren/sein werden.

Dann versammelt sich der große Rat aller Elfen, um über die 7 zu diskutieren. Man zeigt ihnen die Passage aus den Weissagungen des Jekanari, die auf die merkwürdige Gruppe von Menschen zu verweisen scheint. Nach ausgiebigen Beratungen wird festgestellt, dass die Menschen durchaus diejenigen in der Prophezeihung angekündigten sein können, und man gewährt ihnen alle Unterstützung, die sie benötigen, um ihre Suche fortzusetzen. Ihnen wird der durch den Schwarzelfenmagier Natirin Lavatani geschändete Tempel des Aba, in welchem er ein Tor zu den Niederhöllen öffnete und somit die sechs dämonischen Kreaturen in diese Welt ließ gezeigt.

Nach längerem Überlegen beschließt die Gruppe, direkt in die Hauptstadt des kalandrischen Imperiums zu reisen, um dort nach dem Aba´el zu suchen.
« Letzte Änderung: 20. September 2003, 13:26:02 von Laurentus »

Offline Laurentus

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Replying to Topic 'Die Suche nach dem Abael'
« Antwort #4 am: 22. Januar 2004, 16:59:54 »
So, jetzt geht´s endlich mal weiter mit dem Protokoll:


Die Suche nach dem Aba´el - was 463 n.K. noch geschah


Teil 03 - Corenia Viala


Am 21. August erreicht die Gruppe mit einer Eskorte von Greifenreitern den östlichen Waldrand von Abanes Equola, etwa auf Höhe der kalandrischen Stadt Corenia Viala. Dort soll es nach Information der Elfen eine geheime Abaistengruppe geben.
In zwei Tagen wird die offene, landwirtschaftlich intensiv genutzte Ebene des großen Flusses Ora durchquert und die Gruppe betritt die rechtwinklig organisierte Reißbrettstadt Corenia Viala, die die Hauptstadt der Provinz "Navensis Ouestis" ist.
In der folgenden Nacht, außerhalb der Stadtmauern, wird die Gruppe wieder einmal von einem Traumerlebnis heimgesucht.

Nach einiger Informationsbeschaffung landen sie schließlich im "Haus der Morgenröte", das von Donna Sina geleitet wird. Sie betreut allerlei gesellschaftlich Benachteiligte, und schnell stellt sich heraus, dass bei ihr die Treffen der hiesigen "wahren" Gottgläubigen stattfinden.

Die Gruppe besucht aus Neugier zwei Gottesdienste in den offiziellen Tempeln, und hat ein unheimliches Erlebnis, als der falsche Jasai tatsächlich am Ende eines dieser Gottesdienste im Tempel auftritt. Die anderen Menschen schienen eher verzückt davon zu sein.

Die Gruppe wird dadurch (?) enttarnt und kann nur knapp aus der Stadt und einer Verfolgung entkommen. Ein Freund, Don Tselius, versorgt die Flüchtenden mit Nahrung und Kleidung und berichtet, dass Donna Sina verhaftet wurde. Der Abaisten-Ring ist somit aufgedeckt und muß sich wohl auflösen. Don Tselius rät der Gruppe, die inzwischen das Ziel hat, nach Kalandriapolis (der Hauotstadt des Imperiums) zu reisen, um dort, ja was?, die Götter zu konfrontieren und irgendwie die Prophezeihung des Jekanari zu erfüllen, in das Lager des Haradot zu gehen, der eine Widerstandsgruppe an den nördlichen Naavenbergen anführt, um von ihm weitere Hilfe zu erhalten.


Teil 04 - Das Lager des Haradot


Nach zwei Wochen beschwerlichen Marsches durch die Wildnis, Djanna ist mittlerweile in ihrer 36. Schwangerschaftswoche, erreicht die Gruppe den Zarbäus Wals, wo sich Heradot aufhalten soll. Knapp entgehen sie noch einem Überfall durch 3 Räuber am westlichen Waldrand, bevor sie am 20. September den ersten Kontakt zu einem Spähtrupp von Haradots Leuten haben. Nach einiger Überzeugungsarbeit gelingt es den 7 den Anführer des Trupps dazu zu bringen, sie in das Lager zu bringen.
Nachts kommen sie dort an und haben sogleich wieder einen gemeinsamen Traum.
Am Morgen hat Djanna das erste mal Wehen.

Die Gruppe kann dann mit Haradot sprechen und einige Unterstützung in puncto Reisebegleitung über die nördlichen Ebenen heraushandeln.

Am Morgen des 27. September beginnen wieder die Wehen bei Djanna, diesmal aber ernsthaft und der alten Hebamme Marla gelingt eine perfekt meisterliche Entbindung.
Ein gesundes, recht kleines Mädchen mit blonden Haaren, das Djanna "Heria" nennt wird geboren.

Am 5. Oktober bricht die Gruppe mit Cpt. Teluris, der sie schon am Anfang getroffen hatte, und 8 Soldaten, sowie genug Pferden und Verpflegung auf nach Norden. Es geht mit großer Geschwindigkeit über die kaum besiedelte atralische Steppenebene bis in die Nähe der Stadt Teceji, kurz vor dem Mündungsdelta der Ora in den nördlichen Ozean.


Teil 05 - Kalandriapolis


Die Gruppe überquert am 18. den mächtigen Strom auf der letzten, sehr imposanten, Steinbrücke bei der 8000 Einwohnerstadt und reist auf der Hauptstraße, der Via Regia, in Richtung Kalandriapolis. Dabei teilen sie sich in zwei Gruppen auf, da sie erfahren haben, dass 7 Reisende gesucht werden!

Am 2. November queren sie die Brücke über die Binia, wobei es zu einem folgenschweren Zwischenfall kommt. Die Gruppe wird von einer Klerikanerwache identifiziert und muß fliehen, nachdem Taltur zwei Soldaten töten musste. Knapp können sie ihren Verfolgern entkommen, müssen aber den Rest des Weges bis zur Hauptstadt abseits der Straße durch die Vorberge des Accor-Massivs reisen.

Am 13. kommt dann endlich Kalandriapolis in Sicht, welches sie in kleinen Gruppen über 3 Tage verteilt betreten. Die Stadt wird erforscht, doch am 18. November wird die Gruppe Entdeckt und verhaftet. Die 7 werden in der Klerikaner-Zitadelle in Einzelzellen eingekerkert und einzeln, auch unter Folter und Mittels gedankenlesender Spazialisten, verhört.

Am nächsten Tag kommt es zu einer "Gerichtsverhandlung", bei der der Gott Jasai den Vorsitz führt, und das kaiserliche Paar anwesend ist. Das Urteil steht schon fest, Tod in der Arena, gleich am nächsten Tag. Die Verurteilten werden in eine Gemeischaftszelle unterhalb der Arena gebracht.

Noch in der Nacht erhalten sie unerwartete Hilfe von der kaiserlichen Gemahlin Felania, die sich als Abaistin entpuppt. Mittels eines Trunkes, dass ihren Tod vortäuscht, und durch Felanias Befehl, werden die vermeintlich Toten in die Beingrube außerhalb der Stadt geworfen, wo sie nach einem weiteren Traumerlebnis in den Albtraum der Totenstätte erwachen.


Zwischenstück


Entkräftet erreichen sie in der folgenden Nacht ein Fischerdorf, wo sie mit dem bisschen spärlicher Kleidung und Nahrung versorgt werden, die die Fischer entbehren können.
Das Ziel der Gruppe ist jetzt die Festung der Götter, Jodpur-Hal, in den Hamor-Bergen im Osten des Kontinents, weil sich dort der Aba´el in Gefangenschaft der 6 Götzen befinden soll.

Am 1. Dezember kommen sie in die kleine Stadt Frigiliana, wo Cebelias 8 Silbermünzen bei einem "netten Onkel" verdienen kann, die übrigen Gruppenmitglieder rätseln bis heute, wie er dies angestellt hat, und somit eine gewisse Grundversorgung für alle ermöglicht.

Vier Tage später treffen sie in der Wildnis, ihrer Orientierung nicht ganz sicher, einen Trupp von Jägern, der ihnen ein wenig weiterhelfen kann.

Am 14. Dezember nimmt die Gruppe an einem Begräbnis in dem Dorf Avino teil, auch dort erhält sie Hilfe, Nahrung und Kleidung, von den einfachen, aber gottesfürchtigen Menschen.

Am 16. queren sie wieder die Ora bei Teceji und machen sich auf nach Osten zu dem Hamor-Bergen.

Mitten in der Wildnis werden die 7 in der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember von einer zufällig daherkommenden Patrouille imperialer Soldaten vor dem sonst sicherlich tötlichen Überfall durch drei Oger gerettet.

Drei Tage später erreichen sie die ersten Ausläufer der Hamor-Berge.

Am ersten Tag des neuen Jahres trifft die Gruppe auf 2 ältere Herren, Gelehrte offensichtlich, die an einem Flüsschen sitzen und diskutieren.
« Letzte Änderung: 22. Januar 2004, 17:02:34 von Laurentus »

Offline Laurentus

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« Antwort #5 am: 05. Februar 2004, 00:24:42 »
So, hier der aktuelle Stand bis zum 01. Dez. unserer Zeit.


Teil 06 – Die Festung der Götter – Jodpur-Hal


Am Rand des Gebirgsmassivs entlang will sich die Gruppe in Richtung Jodpur-Hal bewegen, ein letztes schwieriges und unwegsames Streckenstück liegt jetzt noch vor ihr.
Am Abend des 2. Januar werden die Reisenden zunächst eines Fledermausschwarmes gewahr, dann später beim Suchen nach einem geeigneten Lagerplatz auch noch Wolfgeheules, welches sich langsam nähert. Gegen Mitternacht sind die Wölfe in unmittelbarer Nähe, umzingeln die Gruppe und ziehen immer engere Kreise. Einige von ihnen haben sogar rot leuchtende Augen. Es kommt fast zu Kausalitäten als einige Gruppenmitglieder beschließen, sich dem Kampf zu stellen, doch schließlich gelingt allen, mehr oder minder schwer verwundet, die Flucht auf die umstehenden Bäume. Hier harren die 7 bis zum Morgengrauen aus, und kommen erst wieder herunter, als die Wölfe plötzlich verschwunden sind.
Weitermarsch am Tag, am Abend wieder Angriffe, diesmal durch Ratten, die sich jedoch von Feuer in Schach halten lassen. Dann tauchen einige junge Leute auf, 2 Männer und 2 Frauen, beritten und offensichtlich von hohem Stand. Sie zerschlagen die Rattenschar und laden die bedrängten Menschen auf ihr Gutshaus ein.
Gegen 3:00 Uhr in der Nacht treffen sie dort ein, reitend auf den von den 4 Adligen geführten Pferden. Sie werden in erstaunlich großzügigen Gästezimmern mit jeglichem Luxus untergebracht. Am Mittag erwachen sie, endlich mal richtig ausgeschlafen auf warmen Betten und werden für den Abend zu einem Bankett mit dem Hausherrn, dem Patrizier Horanis del Garbalio, eingeladen. Das Gutshaus mit den üblichen Wirtschaftsgebäuden, Sklavenunterkünften etc. liegt auf einem Felsvorsprung über einem ebenen Plateau, auf dem sich eine kleine Stadt und weitere Gutshöfe befinden. Es gibt auch eine Kaserne der Familieneigenen Truppen.
Das Bankett in der Nacht entpuppt sich rasch, nachdem es zu einem Eklat um einen kleinen Singvogel kam, als ein Vampirgelage, bei dem die 7 Auserwählten als Hauptspeise dienen sollen. Jedoch stellt sich heraus, dass die Vampire ihnen nichts anhaben können, zumindest ihr Blut ist für die Monster ungenießbar (göttlicher Schutz vielleicht?).
Horanis möchte diesem Phenomen auf den Grund gehen, und erfährt so die gesamte Geschichte der Helden, von ihren Träumen, ihrer Flucht und allen folgenden Begebenheiten. Er erkennt die Mögichkeit, die auch für ihn selbst darin liegen könnte, sind die herrschenden falschen Götter doch auch ihm ein Dorn im Auge.
Zunächst wird die Gruppe in Zellen untergebracht, Horanis benötigt Zeit, um sich über weitere Schritte Gedanken zu machen, und er weiß noch nicht, ob er den 7 trauen kann. In der nächsten Nacht spricht er mit ihnen, und schlägt vor, sie bei ihrem Vorhaben, nach Jodpur-Hal zu reisen und dort den Aba´el zu finden und auch zu befreien, zu unterstützen. Er wird mit der Gruppe reisen, und ihr mit materieller und magischer Hilfe beistehen.
Für den 8. ist die Abreise geplant, die sich jedoch verzögert, da Anipide, wegen des Vogelmassakers nicht zur Zusammenarbeit mit dem Vampir bereit, ausreist, und sich im Tal versteckt. In der folgenden Nacht kann sie, auch durch Horanis Magie, wiedergefunden werden. Sie findet sich aber nur schwer mit der Situation ab, und muß von Marla eine Tracht Prügel erhalten, die sie zumindest erst einmal einschüchtert.
In drei anstrengenden Nachtmärschen erreicht die Gruppe mit Horanis am 13. Januar die Bergfestung der Götter, und nimmt zunächst Unterschlupf in einer etwa 30 Minuten Fußmarsch entfernten Höhle. Die nächsten Tage werden mit Nachforschungen verbracht. Es gibt eine Siedlung außerhalb der Festung, wo Pilger und Menschen, die sich zum Tempeldienst anwerben lassen wollen, in mehr oder minder provisorischen Unterkünften Leben. Auch kommen viele Händler hierher, die endlose Wagenzüge mit Waren zur Tempelfeste bringen.
Horanis verwandelt Djanna des öfteren in eine Eule, so dass sie des Nachts die Festung von außen erkunden kann; Horanis forscht auf magische Weise nach Sicherungsvorkehrungen und dem Aufenthaltsort des Aba´els. Letzteres erweist sich als außerordentlich schwierig, da die gesamte zentrale Tempelanlage mit einem magischen Schutzschild umgeben ist, der sich auch körperlich nicht durchdringen läßt.
In der Zwischenzeit gewinnt Djanna einen ungefähren Überblick über die gesamte Anlage, und ihr selbst und Marla gelingt es, sich für den Tempeldienst anwerben zu lassen; die einzige Hoffnung der Gruppe, irgendwie in das innere des Gebäudekomplexes zu gelangen.
Recht schnell kann Djanna in den inneren Tempeldienst aufsteigen, schon nach einigen Tagen werden die dämonischen Tempeldiener auf sie aufmerksam, wohl wegen ihrer ansprechenden Erscheinung ......
Derweil konnte Horanis Kontakt zum Aba´el aufnehmen und feststellen, dass er auf einer gut gesicherten Metallscheibe, die an Ketten unter einer Kuppel des Haupttempels hängt, gefangen gehalten wird.
Djanna versucht alles, um ihm näher zu kommen, und Möglichkeiten für eine Befreiung auszuloten und kämpft gleichzeitig gegen einen immer stärker werdenden Kontrollverlust an, der sie zu einer überzeugten Anhängerin der Götzen verwandelt. Schließlich soll Cebelias in Form einer Fliege in den Tempel eindringen, einen magischen Trank dabei, den Horanis gebraut hat, um die Schutzrunen um das Gefängnis des Aba´el auszuschalten.
Am 26. Januar, zwei Tage nach einem großen Arkosh-Festgottesdienst zu ehren seines eigenen heiligen Tages, wird der Plan dann in die Tat umgesetzt. Als Cebelias in Fliegengestalt die Metallscheibe nach einigen Irrungen im labyrinthischen Kellerkomplex des Tempels endlich erreicht, verwandelt er sich wieder in seine ursprüngliche Gestalt, mit ihm Trank und Seile, und so kann er den Aba´el dann befreien. Gemeinsam klettern sie von der Scheibe herunter, und dem lange Gefangengehaltenen fällt es nicht schwer, die Wächterdämonen am Tor zur Tempelhalle in Schach zu halten. In den Kellern unter dem Arkosh-Palast treffen sie sich mit Djanna, und Horanis gelingt es, die drei, jetzt außerhalb der magischen Barriere, aus der Anlage zu teleportieren. Marla wird dann später auf gleiche Weise nachgeholt.


Der Aba´el


Was oder wer ist nun aber der Aba´el eigentlich? Und ist die Aufgabe jetzt erfüllt?

Der Aba´el stellt sich der Gruppe als Sa´mar (elf.: der Stein) vor. Er ist kein Gott, auch kein halbgöttischer Sohn Aba´els, oder vergleichbares. Vielmehr ist er die Essenz, der Geist, des Aba-Steines, des Schlüsselsteines des 6göttlichen Amuletts. Er ist das zentrale Teilstück, das letzte Element, was dieses Artefakt perfekt macht.
Der eigentliche Stein befindet sich in der Hauptstadt des Elfenwaldes, im alten Haupttempel in LaRouia. Dort wird er noch immer gehalten von Natirin Lavatani, dem elfischen Schwarzmagier, der das Tor zu den Niederhöllen für die 6 Dämonenfürsten, die sich jetzt als die Götter ausgeben, öffnete. Mittels des Steines konnte er ein Stase-Feld, eine 0-Zeitzone, erschaffen, und somit das Tor wieder versiegeln, auf Kosten seines eigenen Daseins.
Der Aba´el vermutet, dass die 7 Auserwählten in der Lage sein werden, dieses Feld zu durchdringen, und den Stein aus dem Tempel zu holen, denn nur so können die 6 falschen Götter vernichtet werden. Wie genau, das konnte oder wollte er nicht sagen.

In der Nacht haben die Helden wieder einen Traum, diesmal mit einem hoffnungsvollen Ausgang. Am Morgen ist Sa´mar verschwunden.

Offline Laurentus

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Re: Die Suche nach dem Abael
« Antwort #6 am: 04. Januar 2008, 12:37:58 »
Zufällig, weil ich mich gerade mal wieder ein wenig mit Kalandria befasse, habe ich gesehen, dass hier noch der Schluss fehlt, und reiche ihn hiermit nach. Viel Spaß beim lesen!
Sind ein paar nette Erinnerungen wieder hochgekommen, das ganze haben wir glaub ich 2005 abgeschlossen.
Also, here we go:


Teil 07 - Das Ende

Die Gruppe kommt nun also zu dem Schluß, dass sie zum alten Aba-Tempel in den Elfenwald reisen muß, um mittels des Schlüsselsteines die Götzen zu vernichten, weiß aber immer noch nicht, wie dies geschehen kann. Horanis verabschiedet sich, was er tun konnte, hat er für die Gruppe getan, und drückt Marla noch einige Silberstücke für den Weg in die Hand (ein kleines Vermögen).
Zunächst muß erstmal die lange Reise über den halben Kontinent gemeistert werden, kein Zuckerschlecken zu Fuß, und unsicher noch dazu. Also soll es zunächst mal so weit vom Machtzentrum in Kalandriapolis entfernt wie nur möglich bis zum Lager von Haradot gehen, wo man auf Hilfe hofft. Der Weg führt die 7 also direkt nach Süden bis zur Küste und weiter parallel zur Hauptstraße dort, bis in die Nähe der Stadt Karascon. Die Stadt selbst wird je-doch gemieden, da die Gruppe nicht das Risiko erneuter Wachkontrollen etc. eingehen will.
Entlang des Flüsschens Mena (das später einmal Emme heißen soll) geht es dann durch ein wunderschönes Flusstal bis hin zu den Füßen der Naavenberge, wo die Ost-West-Straße wieder in den Wald und zu Haradots Lager führt.
Nach einem knappen Monat Wanderschaft ohne nennenswerte Ereignisse treffen die 7 am 25. Februar auf 3 Späher des Rebellenführers. Ihr Anführer, Cpt. Risgan berichtet, dass das Lager aufgegeben werden musste, da es nach einem schweren Schlag von Haradot gegen die Klerikanergarden zu sehr in den Brennpunkt gerückt wäre, und dass die Familien und die meisten Krieger jetzt bei den Gnomen in deren Festung Ragnarök inmitten der Naavenberge zuflucht gesucht hätten.
Dorthin wollen auch die Helden, zumal sie erfahren, dass sich dort auch Gesandte der Elfen und Zwerge aufhalten sollen. Am 1. März kommen sie, unter der fachkundigen Führung der 3 Späher in der Festungsstadt der Gnome an. Die Menschen leben innerhalb eines äußeren Ringwalles in einer provisorischen Zelt- und Hüttenstadt. Wiedersehen mit alten Freunden und vor allem Djanna´s Tochter Heria nimmt den ersten Tag in Anspruch.
Schon am folgenden Tag treffen die 7 mit dem König der Gnome, Neyaxorn Endretetsilion, einem recht freundlichen und gar unköniglichen Gesellen, zusammen. Er lässt sich natürlich die ganze Geschichte bis hierher berichten und verspricht weitere Hilfe zu organisieren, ebenso ein Treffen mit den Elfen und Zwergen.
Am Abend können die 7 auch noch Haradot einen persönlichen Bericht abgeben. Der plant sowieso gerade einen großen Feldzug gegen die Zentralregierung, in die er natürlich gerne die anderen Völker mit einbinden will, und sieht natürlich die Möglichkeit, mit dem Stein des Aba gegen die Götter zu kämpfen, sofort als einen Teil dieser Kampagne. Innerhalb der Gruppe ist dies eher umstritten, einige meinen auch, man müsste heimlich mit dem Stein an die Götter herankommen, und sie so direkt vernichten.
Am 4. März kommt es zu einer großen Vielvölkerkonferenz. Beteiligt sind: Natürlich Neyaxorn für die Gnome, Haradot für die freien Menschen, Geselan Nitayu der Elfenbotschafter und Tidek Sonnenstein III. mit seinem Gefolge als gesandter der Zwerge.
Hauptsächlich geht es um den Feldzug gegen das Imperium. Man einigt sich folgendermaßen: Zunächst sollen die Auserwählten den Aba-Stein einmal holen, bevor man entscheiden kann, was damit zu tun ist, und wie sich die Elfen beteiligen werden. Haradot wird durch die südlichen Provinzen ziehen, und rechnet sich aus, dass er dort zu seinen 2000 Mann noch einmal so viele dazugewinnen kann. Die Gnome können 3000 Krieger bereitstellen, die Zwerge wollen nur so viele schicken, wie auch Menschen dabei sind (wegen irgendwelcher obskuren historischen Zusammenhänge). Alles in allem schon ein stattliches Heer. Außerdem schickt Haradot einige Gesandte zu den Riesen, um dort um Unterstützung zu bitten.
Dann macht sich die Gruppe schnellstens auf in Richtung Elfenwald. Erste Station ist am 7. März das Zwergenkönigreich in den südlichen Naaven und am 10. wird der westliche Rand des Gebirges erreicht. Von hier geht es über offenes Gelände bis zum Elfenwald. Acht Tage voller Angst vor Entdeckung in der offenen Ebene, vorbei an vielen Siedlungen und über die große Via Regia. Am 18. erreicht die Gruppe den Elfenwald bei Corenia Viala und trifft dort, wie verabredet, auf eine elfische Greifenreitereinheit. Diese bringt die 7 in vier Tagen in die Hauptstadt der Elfen.
Die Elfen versammeln ihre Gelehrten, Magier und Anführer, um über sie Situation zu debattieren. Wiederum dürfen die Helden ihre Geschichte mehrfach darstellen. Entschieden wird, dass die 7 versuchen sollen, den Tempel zu betreten, da man vermutet, dass sie dies nun können müssten (könnte was mit einer Veränderung im persönlichen Raum-Zeit-Gefüge der 7 zu tun haben, da diese jetzt ja mit den Helden aus der Zukunft verbunden sind).
Gleichzeitig sollten 1000 Krieger am alten Tempel bereitgestellt werden, um ein Eindringen von Dämonen in die Welt zu verhindern, bis das Tor wieder versiegelt werden kann. Wegen dieser Gefahr werden die Elfen der Befereiungsarmee keine Truppen zur Verfügung stellen können. Ein genaues Timing zwischen Entnahme des Steines aus dem Tempel und dem Beginn der Kriegskampagne scheint wichtig, denn es wird vermutet, dass die falschen Götter den Eintritt des Aba-Steines in diese Existenzebene bemerken werden, und irgendwie darauf reagieren werden. Der sicherste Ort für den Stein soll bei der Armee sein; zumindest ist eine knappe Mehrheit dieser Meinung.
Am 22. April sind die elfischen Spezialeinheiten und Magier am Tempel versammelt.
Am 3. Mai kommt Haradot mit einem Heer von 4.500 Mann in Ragnarök an; zu seinen Rebellen haben sich viele übergelaufenen Soldaten, aber auch etliche Zivilisten aus den Südprovinzen gesellt. Dies wird den Zwergen mitgeteilt, damit die nun ihre Krieger in Marsch setzen können. Die Armee versammelt sich bis zum 7. Mai am Westrand der Naaven: 4.500 Menschen, 3.000 Gnome und Kareshin Dhrahndshammer, König unter dem Berg, mit 10.000 Kriegern (scheinbar waren die vorbehalte wegen der gleichen Anzahl von Menschen und Zwergen doch nicht so groß). Außerdem sind mit Haradot noch 500 intelligente Tiere aus dem Jariswald gekommen.
Die Armee ist bereit, dies ist der Zeitpunkt für die 7 Auserwählten, den alten Tempel zu betreten, um den Stein aus der Zeitstase zu befreien.
Seltsam zweifach, undefiniert und zerrissen, mit verschobener Wahrnehmung erscheint ihnen das innere des Tempels. Doch sie nehmen sofort eine starke Sogwirkung wahr zu dem Magier der dort steht, den Stein in der Hand haltend. Als sie ihn berühren, geht eine Art Energieentladung durch die Körper der Helden, und sie nehmen wahr, dass der Aba´el zu ihnen spricht:
"Meine Kraft wird in euch sein. Ich werde in euch aufgehen, und ich werde euch begleiten. Ihr braucht euch nicht zu fürchten, denn ich bin bei euch, ich bin mit euch, bei allem was ihr tut. Ihr müßt an der großen Schlacht teilnehmen, und ihr müßt die Dämonen besiegen. Nehmt ihnen die Amulette ab, nehmt ihnen damit ihre Macht, und tut dann, was das Richtige ist. Ihr müßt zusammen bleiben, ihr dürft euch nicht trennen, denn die Amulette und meine Kraft können nur durch euch wirken, wenn ihr vereint seid, wenn ihr meine Kraft in euch zusam-menführt. Dann seid ihr unbesiegbar.
Alle anderen Fragen, die ihr habt, werdet ihr euch selbst beantworten können. Die Erkenntnis muß in euch selbst reifen, und sie wird mit der Zeit kommen. Habt Geduld, und bleibt hartnäckig in der Suche nach den Antworten. Dann werdet ihr auch mich finden."

Daraufhin implodiert die Zeitblase, der Elfenmagier verfällt in Sekunden, nicht ohne ein letztes, langgezogenes Stöhnen, und der Tempel stürzt in sich zusammen (nachdem alle draußen sind, natürlich).
Am 8. Mai stoßen, zur großen Überraschung aller, noch 2.000 aus dem Süden herbeigeeilte Riesen zu der Armee. Mit deren Hilfe wird als erstes Etappenziel die Stadt Corenia Viala am 10. Mai befreit. Gegen Riesen, die Zwergenkrieger ganz einfach auf die Stadtmauer heben, wollen sich die Verteidiger nicht lange wehren. Am 12. setzt sich das Heer, inzwischen sind auch die 7 Helden dazugestoßen, in Richtung Norden auf der Via Regia in Bewegung. Es soll möglichst ein Druckszenario aufgebaut werden, das hoffentlich die Götzen dazu bewegt, selbst in den Kampf einzugreifen, und somit dem Aba-Stein nahe zu kommen. Außerdem erhofft man sich so den größten moralischen Effekt und auf viele Überläufer.
Auf dem Weg zur nächsten großen Stadt, Soneccii, werden viele kleinere Siedlungen und Ortschaften befreit, etliche Bauern und einige Soldaten schließen sich den Befreiern an. Am 30., kurz vor Soneccii schließt sich dem Heer ein Trupp von 1.000 Gardesoldaten unter der Führung ihrer ehemaligen Kaiserin Fenelia an, die nach ihrer Flucht nicht untätitg war, und diese, ihr ergebenen Soldaten, zum Aufstand gegen den Imperator bewegen konnte.
Am 2. Juni wird Soneccii, nach heftigem Widerstand – die Garnison wurde wegen der sich nahenden Armee schnellstmöglich verstärkt – eingenommen. Man überlegt, sich hier den kaiserlichen Truppen zu stellen, entscheidet sich aber dagegen aus Angst vor einer langen Belagerung und der schlechten Versorgungslage der Truppe. Meldungen über eine sich nahende Armee des Götzenstaates von bis zu 50.000 Mann stärke erreichen jetzt die Aufständischen.
Am 5. Juni verlässt die Armee die Stadt und schlägt am 7. ihr Lager auf den flavischen Feldern auf, wo sich eine strategisch günstige Position mit einem Feldherrenhügel findet.

Die Schlacht findet am 12. Juni statt:
21.000 Aufständische Kämpfen gegen über 60.000 imperiale Truppen, darunter etliche Klerikaner. Das kaiserliche Heer ist  in sechs Armeen aufgeteilt, jede dieser Armeen wird persönlich von einem der 6 selbsternannten Götter geführt. Die Taktik ist einfach, die Götzen greifen von sechs Seiten die Aufständler an, die sich in der Mitte verschanzen und jeder dieser Armeen versuchen, eine Einheit entgegenzustellen.
Letztlich kämpfen:
Gegen Suur´s Armee   3.500 Gnome und die 500 Tiere aus dem Jariswald
Gegen Ronx´s Armee   1.000 Riesen
Gegen Atara´s Armee   1.000 Riesen
Gegen Arkosh´s Armee   5.000 Zwergenkrieger
Gegen Endra´s Armee   5.000 Zwergenkrieger
Gegen Jasai´s Armee   5.000 Menschen unter Haradot
Fenelia´s Garde, 1.000 Mann, werden aufgeteilt: 500 sollen als Notfalltruppe Lücken in der Verteidung stopfen, und weitere 500 werden mit Fenelia bei den 7 Helden sein, um diesen zu helfen, an die einzelnen Götzen heranzukommen.
Der Schlachtverlauf ist bitter, es gibt keine taktischen Finessen, nur einen direkten Frontalangriff auf allen Seiten. Dabei wüten die Suur-Truppen zum Beispiel besonders stark unter den Gnomen und Tieren, ohne Rücksicht auf eigene Verluste. An diesem Kampfabschnitt gibt es mit Abstand die meisten Toten, auf beiden Seiten. Die Truppen unter Ronx kämpfen besonders entschlossen, können die Riesen bis zum Ende der Schlacht jedoch nicht wirklich zurückdrängen.
Entscheidend für den Verlauf der Auseinandersetzung wird der Einsatz der 7 Auserwählten mit dem Aba-Stein. Ziel der Heldengruppe ist es, den Götzen entgegenzutreten und so irgendwie deren Macht mit dem Artefakt zu brechen.
Als erstes werden sie des Götzen Arkosh, allein aufgrund dessen Größe, gewahr. Mit Hilfe Fenelias und ihrer Garde gelingt es ihnen, sich einen Weg durch das Kampfgeschehen bis hin zu diesem Götzen zu bahnen, der allerdings auch selbst, angezogen von dem Stein, den Weg zu den Helden sucht. Beim Näherkommen können die Auserwählten sehen, dass der falsche Gott tatsächlich ein Teilstück des 6-göttlichen Amulettes bei sich trägt. Ungeachtet ihrer eigenen Sicherheit treten die 7 Helden dem Götzen entgegen, und dieser verliert dann auch wirklich seine Kraft, fällt in sich zusammen und vergeht in der Erde, aus der er seinen Körper geformt hat. Das Amulettstück bleibt zurück, und fällt so in die Hände der Auserwählten.
Mit den anderen Göttern verhält es sich ähnlich, sie können dem Sog des Steines nicht widerstehen, und begeben sich so in ihren Untergang. Der Götze Suur in rabenhafter Gestalt versucht noch davonzufliegen, doch als die 7 todesmutig auf ihn springen und sich an ihm festklammern, schwindet auch seine Macht.
Am längsten kann der Götze Jasai dem Sog standhalten, doch als auch er fällt erkennen seine Soldaten um ihn herum seine Falschheit und laufen in großer Zahl zu den aufständischen Truppen über. Dies ist der Wendepunkt im Schlachtverlauf, immer mehr imperiale Soldaten wenden sich von ihren Herren ab. Allein die Klerikaner kämpfen noch eine ganze Zeit weiter.
Ein Ereignis kurz vor dem Ende der Kämpfe ist noch zu erwähnen, ist es doch ein sehr betrübliches. Der Kaiser selbst, inmitten seiner treuesten Klerikanergarden, kämpft sich voll Hass und Rachegelüsten bis zu seiner ehemaligen Frau, Fenelia durch und tötet sie eigenhändig mit einem gewaltigen Schwertstreich. Noch bevor sie ihren letzten Atemzug getan hat, verflucht sie den Kaiser für diese und alle seine schändlichen Taten. Der Kaiser kann sich mit seiner Garde und etwa 5.000 Klerikanern vom Kampfgeschehen absetzen und ihm gelingt zunächst einmal die Flucht in Richtung seiner Hauptstadt.
Auf beiden Seiten gibt es etwa 25% Verluste zu beklagen, bei den Gnomen und den Waldwesen sind diese sogar bei fast 50%. Sowohl der König der Gnome Neyaxorn Endretetsilion als auch der Anführer der aufständischen Menschen Haradot von Terene verlassen das Schlachtfeld nicht mehr lebend.
Zwei Tage später findet am Rand des inzwischen geräumten Schlachtfeldes eine große Trauer- und Siegesfeier statt. Boten erreichen die Sieger, die berichten, dass der Elfenwald verschwunden sei. Zumindest ist dort, wo sich einst der Elfenwald befand nur noch ein einfacher, wilder Urwald ohne ein Anzeichen elfischer Bewohner oder auch dämonischer Kreaturen. Genauere Untersuchungen ergeben später, dass tatsächlich keine Elfen mehr in Kalandria verbleiben.
Die Amulette werden auf verschiedene Herrscher und Kirchenoberhäupter aller beteiligten Völker verteilt, wie es der ursprüngliche Plan vorsah. Die Aufgabe der 7 Auserwählten ist damit erfüllt, ihre Mission beendet.

Offline Laurentus

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Re: Die Suche nach dem Abael
« Antwort #7 am: 04. Januar 2008, 12:46:35 »
... und auch noch der Epilog:


Epilog - Aba


Ihr beginnt ein neues Leben auf einem schönen Gutshof, dessen ehemaliger Besitzer mit den 6 Götzen untergegangen ist. Ihr lebt zusammen in einer friedlichen, fröhlichen Gemeinschaft, die im lauf der Jahre beträchtlich anwächst. Ihr werdet eine glückliche Großfamilie, verschiedene Ehepartner und Mitbewohner kommen nach und nach dazu. Djanna wird noch mehrfach Mutter und glücklich verheiratet mit einem klugen und lieben Mann. Sie bekommt noch weitere Kinder, doch bleibt ihre besondere Verbindung mit Heria einmalig für sie. Auch Taltur und Endronis finden bald Frauen für sich und werden Väter mehrerer gesunder Kinder. Später werden auch Anipide und Cebelias heiraten und die Familie weiter vergrößern. Marla und Pelitones bleiben zwar ohne neue Lebenspartner, doch gehen sie in ihrer Rolle als Vorstand der gesamten Gemeinschaft voll auf, und sie können sich in ihren Berufen endlich wieder ausleben. Pelitones wird von vielen Gelehrten aus aller Welt besucht, und hält einen regen Briefkontakt zu vielen namhaften Wissenschaftlern.

Ihr seid gesegnet von den Göttern, von Aba. Und ihr fühlt dieses voll Dankbarkeit und Freude jeden Tag auf´s neue. Ihr wißt, dass ihr die Aufgabe eures Lebens gemeistert habt, doch hinterläßt dies bei euch keine Leere, kein Verlangen nach neuen Herausforderungen, sondern es erfüllt euch einfach mit einer unvorstellbaren Zufriedenheit, mit einem tiefen Frieden. Ihr seid einfach mit euch und eurer Welt im reinen.
Und ihr spürt, ihr erkennt, ja ihr wißt, das ihr hier und auf diese Art den Aba´el, ja Aba selbst, endlich gefunden habt, in euch selbst und in dem Frieden mit allem um euch herum.

Die Erinnerungen an die Helden aus euren Träumen verblassen im Laufe der Zeit allmählich, scheinen euch nicht mehr als Realität, wie sie einst waren. Es kommen auch keine neuen Träume oder Erlebnisse hinzu. Für euch endet die Geschichte dieser Personen an der Schlacht auf den Flavischen Feldern, der zweiten Schlacht diesen Namens. Doch wißt ihr, dass auch diese Helden ihren Weg gehen werden, ihr Schicksal meistern werden, das nun nicht mehr das eure ist.

Sechs Jahre nach den Ereignissen um den Fall der falschen Götter stirbt Pelitones friedlich und im Kreis seiner Familie, seiner Kinder, wie er euch inzwischen nennt, in seinem Bett. Ihr seid alle bei ihm in seinen letzten Momenten, und auch hier könnt ihr keine Trauer, keine Wut nichts Negatives empfinden. Es ist einfach nur die Freude darüber, dass er jetzt als erster von euch bei Aba ist, als ein Teil des ganzen wieder in den Schoß seines Schöpfers gegangen ist.

Die Jahre vergehen, vieles geschieht in der Politik und der Gesellschaft um euch herum, was euch jedoch nicht sonderlich interessiert oder bewegt. Ihr lebt in eurer Gemeinschaft abgeschieden von diesen weltlichen Dingen. Viele Besucher kommen zu euch, wollen von euch Antworten auf ihre Fragen, Geschichten von der Zeit der Götzen hören oder einfach nur euch, die 7 Auserwählten, kennenlernen. Alle nehmen sie ein Stück des Friedens mit, den ihr hier lebt, und vielleicht ist die Welt dadurch ein kleines Stück besser und lebenswerter geworden.

Als letzte von euch geht im Alter von 92 Jahren, im Kreise ihrer Kinder und Kindeskinder, als Vorstand eurer einmaligen Gemeinschaft, Anipide ihren letzten Weg zu Aba. Und damit endet die Geschichte der 7 Sklaven, die als große Krieger die dämonischen Götzen besiegten, die von den falschen Göttern verhöhnt wurden und die für die Freiheit der Welt starben um wiederzukehren und sie zu retten.

Offline Laurentus

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Re: Die Suche nach dem Abael
« Antwort #8 am: 04. Januar 2008, 12:49:42 »
Aus den Weissagungen des Jekanari


Kap. 16, V. 4-14

 
4 Da war die Zeit, da die Pforten des Übels geöffnet den Shem´rasar, und das Volk des Himmels war es, welches ihn eingeladen. Ihre Schuld war groß und größer noch sollte sie werden in den Zeiten, die da folgen mochten. 5 Die Zeichen waren eingetreten, die da Verheißen sollten Zwietracht und Haß und Krieg unter den Völkern. Doch nicht durch die Kinder des Himmels sollte dies geschehen, durch die Schwachheit des sterblichen Geschlechts sollte es so kommen. 6 Und es waren da der sechs der Shem´rasar und sie hüllten sich in Blasphemie, wie sie nie zuvor gesehen. Und blind vor Stolz und Eitelkeit strebten sie die Lande zu verändern, wie von ihren Herren geheißen. 7 Das Volk sollte Leid erfahren für seine Taten, und tausende sollten dafür bezahlen.
8 Doch Einer wollte es so nicht sehen, und Einer sandte sieben der Letzten der Letzten und er sandte sieben Kinder und er sandte sieben die Hoffnung und Glauben in sich trugen, zu helfen seinem Volke. 9 Und Einer sandte sieben Sterbliche und sieben Träumer und er sandte sieben Väter und Mütter, das Elend der Welt zu besiegen. 10 Und Einer sandte sieben Krieger, die kämpfen sollten für ihre eigene Zukunft und für die Zukunft aller Völker.
11 Sie gingen dahin und kamen zu den Pforten der selben und sahen und verstanden. Doch das missfiel ihnen sehr. 12 Dennoch nahmen sie die Schande und das Übel der ganzen Welt auf sich und stellten sich den Shem´rasar. 13 Und diese verspotteten sie und misshandelten sie und töteten sie, doch groß war ihre Furcht, denn sie sahen was da kommen sollte. 14 Und siehe, so kam das Ende für sie. Und so sollten es noch vierzig Generationen sehen, was sie getan.