Skeyfare

26. Juli 2021, 00:35:03
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Skeyfare » Online Abenteuer » Abenteuer » Flucht aus Xpoch » Im Dicken Müller

Autor Thema: Im Dicken Müller  (Gelesen 23987 mal)

Offline Trispin

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Im Dicken Müller
« am: 22. April 2004, 21:18:02 »
.........

[wollte nur mal ´nen Thread aufmachen]

Offline Rangoon

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« Antwort #1 am: 23. April 2004, 17:51:29 »
Rangoon eilt zum Dicken Müller, nicht ohne zwei oder drei Umwege über ihr bekannte Hinterhöfe und Seitentreppen (zumindest, solange sie die Gegend kennt), dann wirft sie wie verabredet einige Steine gegen den Fensterladen beim Dicken Müller.

Offline Trispin

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« Antwort #2 am: 23. April 2004, 19:14:18 »
Sofort erscheint Trispins Gesicht. Er lächelt kurz runter, blickt sich schnell in alle Richtungen um, und wirft dann ein Knotenseil bekannter Art herunter (läßt eine Einde davon herunter), und winkt Rangoon hochzukommen.

Offline Rangoon

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« Antwort #3 am: 24. April 2004, 12:30:52 »
Diesmal sieht die Kletterpartie ungleich elgeanter aus [25] und Rangoon springt über die Fensterbank mehr oder weniger direkt in Trispins Arme. Nach einem stürmischen Kuss, der irgendwo zwischen Haaransatz und Auge landet fängt sie an: "Sag mal, was war das denn für eine verknöcherte Type im Schreiner?! Mein Gott, wie der mich angesehen hat, als ob ich drei Ohren und Augen hätte." Sie schüttelt belustigt den Kopf. Dann reisst sie sich die Perücke vom Kopf und kratzt sich ungeniert: "Mann, das juckt vielleicht", und stülpt sie sie Trispin über und muss anfangen zu lachen.

Offline Trispin

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« Antwort #4 am: 24. April 2004, 22:09:02 »
Trispin will sie auch gleich in den Arm nehmen, den Kuß erwidern. Doch er macht erstmal einen Schritt zurck und guckt etwas befremdet, als er die Perücke aufgesetzt bekommt. Doch dann steckt ihn Rangoons Lachen an, und er braucht einen Moment, um wieder zu sich zu finden.
"Da bist du ja! Zum Glück. Alles in Ordnung?"
Er guckt sie von oben bis unten an, und grinst.
"Der Alte war ein Bekannter von mir, kenne ihn schon sehr lange. Und er ist absolut vertrauenswürdig, und will uns helfen, von hier wegzukommen, unerkannt."
Komm, setz dich erstmal."
Und damit reicht er ihr einen Becher mit Wein und zeigt auf einen Teller mit Brot und kaltem Braten.

Offline Rangoon

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« Antwort #5 am: 26. April 2004, 17:23:22 »
Wie immer, wenn es etwas zu essen gibt greift Rangoon ungeniert zu, allerdings haben sich in den letzten Wochen ihre Tischmanieren gewaltig gebessert und so leckt sie sich die Finger nicht genießerisch ab, sondern sie wischt sie an dem Kleid ab.
"So, ein alter Bekannter, na dann." Sie kaut, schluckt und fügt dann hinzu: "Xpoch verlassen, hmmm . . . .aber das ganze Geld??" Sie blickt mit großen Augen Trisp an. "Ich dachte, wir ziehen das irgendwie gemeinsam durch für Rowenheim und dann haben wir soviel Geld, dass wir uns in Warmsyn oder so ein Haus kaufen können."

Offline Trispin

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« Antwort #6 am: 26. April 2004, 23:05:49 »
"Tja, ich schätze, Rowenheim will mich nicht wirklich dabei haben. Eher im Gegenteil, er läßt wenig unversucht, mich loszuwerden. Der Mordanschlag auf mich ging ja nun wahrscheinlich auf sein Konto."
Er blickt Rangoon jetzt ernst an.
"Ehrlich gesagt bin ich nicht der allergrößte Held. Das Geld, ja, das ist schon eine Versuchung. Aber ich weiß nicht so recht, wie wir beide zusammen Rowenheim und seine Helfer austricksen können. Die Nummer scheint mir etwas zu heiß."

Offline Rangoon

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« Antwort #7 am: 27. April 2004, 12:20:13 »
Rangoon erwidert Trispins Blick, unsicher. "Ich will nicht, dass dir was passiert. Das ist komisch, denn mein ganzes Leben waren mir die andern um mich rum ziemlich egal, ich habe immer nur zugesehen, dass ich irgendwie am Leben bleibe." Sie wird immer unsicherer. "Aber dieser Auftrag ist die Gelegenheit für mich, aus der Gosse rauszukommen, richtig zu leben. Ich will nicht wieder betteln gehen oder von dir abhängig sein." Sie läßt das Stück Braten auf den Teller fallen, macht einen Schritt auf Trisp zu und fasst seine Hände, ihr Ton inständig: "Sag mir, wie wir zusammen zu Geld kommen und ich bin dabei!"

Offline Trispin

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« Antwort #8 am: 28. April 2004, 00:07:30 »
Niedergeschlagen sieht er sie an, sucht nach etwas zu sagen.
"Ich weiß es nicht. Kommt drauf an, was du unter Geld verstehst. Ein Auskommen könnten wir uns sicherlich zusammen schaffen."
Er blickt in ihre Augen, und plötzlich lächelt er wieder dieses bübische Grinsen.
"Aber eigentlich will ich das nicht. Ich will, dass es richtig brennt. Du machst das mit mir, dass ich über mich hinaus schießen will. Ich will nicht durch langweilige Arbeit mein Auskommen sichern. Laß uns ein richtig großes Ding machen, alles oder nichts! Wir beide zusammen."
Und überschwenglich küßt er sie auf den Mund.
Dann wird er wieder ernster, und setzt sich auf die Bettkante.
"Ich weiß nur nicht, wie wir an Rowenheim rankommen wollen. Wir wissen ja praktisch nichts über ihn und seine Verbindungen. Wir sollten uns was neues suchen, und das ganz in Ruhe angehen. Ein richtiger Plan und alles. Jetzt und hier stehen wir dazu unter zu viel Druck."

Offline Rangoon

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Replying to Topic 'Im Dicken Müller'
« Antwort #9 am: 28. April 2004, 11:24:53 »
Sie erwidert seinen Kuss, heiss und stürmisch und für einige Augenblicke erstirbt das Gespräch in dem Raum. Dann blickt sie Trisp mit hell leuchtenden Augen an. "Rowenheim ist reich und er kennt halb Xpoch, habe ich das Gefühl. Ihn zu überlisten - das kriegen wir nicht hin. Oder fällt dir was ein, womit wir Rowenheim unter Druck setzen können??? Nur wenn ich ihm jetzt sage, dass ich aussteigen will, mal ehrlich, wer würde uns schon anstellen für eine ähnlich tolle Sache? Oder wollen wir ein berühmtes Einbrecherpärchen werden?"

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Replying to Topic 'I
« Antwort #10 am: 28. April 2004, 16:54:59 »
Trispin fällt es erstmal gar nicht so leicht, sich wieder auf das Gespräch zu besinnen. Er hat Rangoon an sich gezogen, und seinen Arm um ihren Rücken liegen lassen, während er spricht.
"Ich kann es auch nicht so genau sagen. Aber wenn du Rowenheim absagst, sollten wir lieber nicht hier in der Stadt bleiben. Zumindest für einen längeren Zeitraum verschwinden. Vielleicht sollten wir sowieso besser woanders anfangen. Wo man uns nicht kennt. Dann könnten wir ganz unauffällig was aufbauen, und solange in Tarnung bleiben, bis wir zuschlagen. Und dann gehen wir wieder woanders hin ...."
« Letzte Änderung: 28. April 2004, 16:55:39 von Trispin »

Offline Rangoon

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Replying to Topic 'Im Dicken Müller'
« Antwort #11 am: 29. April 2004, 13:59:26 »
Rangoon zögert. "Na, Xpoch zu verlassen, da habe ich nichts gegen, ich wollte schon immer meine Verwandten suchen . . .", sie sieht Trisp an und muss lachen. "Das wird dir wohl weniger gefallen, lauter Schneeelfen . . naja, wenn ich mirs richtig überlege, wollen die wohl auch keinen missratenen Sprössling bei sich aufnehmen. Obwohl es mich schon brennend interessiert, was aus meinen richtigen Eltern geworden ist." Sie macht eine wegwerfenden Handbewegung. "Aber das hat Zeit." Nun blickt sie Trisp an, abschätzend, wie früher, wenn sie die Geldbeutel der Passanten abschätzte. "Und du willst mit mir zusammen hier alles aufgeben?"

Offline Trispin

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Replying to Topic 'Im Dicken Müller'
« Antwort #12 am: 29. April 2004, 21:53:15 »
Trispin ernst:
"Ich hab hier nicht mehr allzuviel zu verlieren. Wie gesagt, meine Familie kann mich mal. Und ich war sowieso auf der Suche nach einer guten Gelegenheit Geld zu machen. Klar kenn ich hier ein paar Leute, aber ich könnte gut mal Abstand von allem gebrauchen. Und mit dir, ja das kann ich mir gut vorstellen. Wir werden eine Menge Spaß haben."
Jetzt grinst er wieder.
"Sagt ja keiner, dass wir nicht irgendwann wieder hierher zurückkehren können. Mit den Taschen voller Geld."

Offline Rangoon

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« Antwort #13 am: 30. April 2004, 13:40:46 »
Rangoon wird still, sie überlegt lange, dann blickt sie auf und ihre Augen leuchten hell. "Gut, dann ist es abgemacht! Wir beide zusammen. . . "sie springt auf und beginnt, wild gestikulierend im Zimmer auf und ab zu gehen. "Warmsyn vielleicht - oder Euth, ich habe gehört, dort wären die Strassen aus Gold! Dann bräuchten wir uns nur zu bücken! Zu den Inselelfen, den Lüstlingen mit ihren Peitschen, da zieht es mich nicht so hin . . Gnome, ja, die sind niedlich, aber Geld haben die wohl auch keins. Hm, vielleicht sollten wir uns mal umhören, wo noch geheime Schätze zu holen sind . . ." Sie bleibt stehen und sieht Trisp an, ein Glitzern in den Augen, das er schwer deuten kann.

Offline Trispin

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Replying to Topic 'Im Dicken Müller'
« Antwort #14 am: 01. Mai 2004, 16:57:02 »
"Ja Euth soll recht wohlhabend sein, aber wohl auch ziemlich ordentlich und anständig. Wahrscheinlich können wir da nicht soo leicht was abgreifen. Warmsyn, oder vielleicht Braiscoll wären da wohl besser geeignet."
Er legt sich jetzt entspannt auf dem Bett zurück, am Kopfende angelehnt, ein Weinchen in der Hand.
"Dort wäre es auch leicht für mich, erstmal zur Tarnung eine Arbeit in einem Handelskontor oder so anzunehmen. Dann können wir in aller Ruhe die Lage abchecken, ohne weiter aufzufallen. Wir nehmen uns ein Zimmer ..... Ich weiß natürlich nicht, du bist schon etwas ungewöhnlicher in der Erscheinung. Aber in einer großen Stadt ......"