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Religionen

Menschen neigen dazu, Religionen nach ihren Bedürfnissen und nach ihrem Verständnis zu gestalten. Und Götter neigen dazu, den Glauben auf unterschiedlichste Weise zu fördern und anzuspornen.Dies ist einer der Gründe, warum es, obwohl die Quelle der göttlichen Macht immer die selbe ist, sehr viele verschiedene Religionen auf Skeyfar gibt, wie ja auch auf der Erde. Die meisten dieser Religionen hängen auf die eine oder andere Art zusammen und gehen auf eine Religion zurück, wobei selbst noch so ähnliche Religionen in tiefster Feindschaft liegen können. Einige dieser Religionen würden wir vielleicht nur als Sekte oder Konfession bezeichnen, aber die Grenze ist einfach sehr fließend, weswegen diese Gruppierungen als eigene Religionen betrachtet werden sollen. Es wird dabei kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Außerdem sind die Religionen nur grob umrissen. Schließlich soll den Spielern die Möglichkeit bleiben, sie mit Leben zu füllen.Die hier aufgezählten Religionen werden in einem vorgefertigten Muster dargestellt:

Name: Der Name der Religion, wie er offiziell von den Vertretern der Religion genannt wird. Manchmal folgt noch ein Spitzname, bzw. eine Kurzform
Typ: Die Religion wird mit drei Typbezeichnern umrissen. Der erste Typ kennzeichnet den innerreligiösen Disziplinierungstyp.

  • Streng besagt, daß leichte vergehen zum Ausschluß aus der Gemeinschaft oder zu harten Strafen führen kann.Militant bezeichnet eine Religion, deren Disziplinierung durch Gewaltmaßnahmen, wie Folter und Tötung durchgeführt wird.Streng: Strenge Disziplinierung greift manchmal auf Hinrichtungen zurück, aber für gewöhnlich bleibt es bei der Androhung körperlicher Strafen. Strafen der Seelen finden schon häufiger statt.Dekadente Disziplinierungspolizei ist ein sozusagen nicht mehr existent. Obwohl die Religionsoberen immer noch davon ausgehen.Vorsichtige Disziplinierung findet statt, wenn eine Religion zwar Disziplinierungsmaßnahmen kennt, diese aber nur sehr selten anwendet. Göttlich Eingreifende Disziplinierung findet statt, wenn auf das Eingreifen der Götter zur Disziplinierung vertraut wird.Nicht Disziplinierend sind Religionen, die aus dem einen oder anderen Grund nicht disziplinierent auf ihre Gläubigen zugreift.Der zweite Typ gibt das Integrationsverhalten der Religion gegenüber anderen Religionen wieder. Ausschließend besagt, daß eine Religion Alleinvertretungsanspruch für die göttlichen Weisheiten und die Götter an sich (d.h. nur die Götter der eigenen Religion sind echte Götter, alle anderen sind Dämonen, wenn überhaupt), erhebt. Akzeptierend: Die Religion erkennt an, daß es andere Götter gibt, daß diese jedoch nicht verehrt werden innerhalb der Religion.
  • Integrativ: Fremde Götter können dem Pantheon hinzugefügt werden, bzw. alle Götter werden als dem eigenen Pantheon zugehörig angesehen, selbst, wenn man sie noch nicht kennt oder verehrt. Offen: Offene Religionen lassen andere Religionen bewußt zu. Es findet zwar eine religiöse Abgrenzung statt (wir gehören zu dieser Gemeinschaft, jene nicht), diese hindert jedoch nicht am Austausch zwischen den Menschen und an der Akzeptanz der Rechtgläubigkeit der Gläubigen anderer Religionen. Nach dem Integrationsstyp folgt der Expansionstyp. Dieser beschreibt, wie sich die Religion gegenüber anderen Religionen verhält. Innerhalb einer Religion kann es verschiedene Expansionstypen geben. Z.B. mag eine Fraktion innerhalb einer Religion die freidliche Expansion beführworten, während ein militanterer Zweig sich für die militante Expansion entschieden hat.
  • militant expandierende Religionen versuchen mit gewalt ihre eigene Religion gegenüber anderne durchzusetzen und ihre eigene Aufzuzwingen.
  • friedlich expandierend: Anhänger dieser Religion versuchen ihren Glauben auf friedliche Weise, mit Glaubensgesprächen, Lehre und Missionen zu verbreiten.
  • Nicht expandierend sind Religionen, die in ihrer Glaubenslehre stagnieren und sich nach außen hin abschotten gegen andere Relgigionen.
  • Vernichtende Religionen sehen alle andersgläubige als unwürdige Ketzer, die es zu vernichten gilt.Der letzte Typdeskriptor steht für die Größe des Pantheons.
  • Monotheistische Religionen sind Religionen, die an einen einzelnen Gott glauben. Dabei muß dieser Gott nicht der ursprüngliche oder einzig existierende Gott sein, aber er ist auf jeden Fall der Gott, der für die Glaubesngemeinschaft verantwortlich ist.
  • Dualistische Religionen kennen zwei Götter, die sich die Herrschaft tielen. Dabei stehen sich diese Götter oft diametral gegenüber.
  • Pantheone bestehen aus mindestens drei Göttern, die die Herrschaft über alle Aspekte der Welt haben. Ob dabei diese Götter zusammenarbeiten, spielt dabei keine Rolle.
  • Pantheistisch beschreibt eine Religion, die in allem etwas göttliches sieht. Dabei enthält ein Baum genauso einen Gott, wie ein Tier.
  • Animistische Religionen unterscheiden sich davon nicht besonders, nur daß der Stellenwert des Spirituellen anders gewertet wird.
  • Philosophie beschreibt etwas, daß nicht wirklich eine Religion ist, welches jedoch eine Lebensregelnde Stellung hat, die der einer Religion entspricht.
  • Kräfte sind unpersönliche, göttliche Mächte, die zwar Zauber gewähren können, sich jedoch nicht als Person anbeten lassen und genauso gnädig wie gnadenlos sein können.


Stifter: Der Stifter beschreibt die Person, die diese spezielle Religion begründet hat. So wäre z.B. Martin Luther der Stifter der evangelisch lutherischen Konfession.
Gegründet: Normalerweise läßt sich eine Zeit feststellen, zu der die Religion begründet wurde.
Untergegangen: Einige Religionen sind bereits wieder untergegangen, entweder, weil sie in anderen Religionen aufgegangen oder weil alle Mitglieder gestorben sind. Das verschwinden der Götter ist dabei nicht extra aufgeführt, da zu diesem Punkt alle bisherigen Religion umgedeutet werden mußten oder vollständig verschwanden.
Gründungsursache: Viele von den neueren Religionen haben ein bestimmtes religiöses Ereigniss oder eine bestimmte theologische Überlegung als Ausgangspunkt.
Gläubige: Welche Völker hängen dieser Religion an und wie stark ist die Durchsetzung?

Ursprung: Aus welcher Religion ging die Religion hervor? Einige Religionen mögen ursprünglich sein, aber die meisten fußen auf andern (Christentum auf Judentum, Buddhismus auf Hinduismus).
Primärer Götter: Welche Götter werden hauptsächlich in dieser Religion verehrt? Im Fall des Monotheismus wird hier nur ein Gott stehen.
Primärer Glaubenssatz: Was wird von dieser Religion gelehrt?
Nach-Tod Glaube: Was glauben die Religionsmitglieder geschieht nach dem Tod der Person mit der Seele, dem Geist oder wie auch immer es genannt werden mag.
Geschlecht: Welche Rolle spielen die einzelnen Geschlechter innerhalb der Religion.

Arbeit: Wie wichtig ist Arbeit innerhalb der Religion?
Wissen: Wird das Erlangen von Wissen unterstützt oder eher behindert?
Magie: Wie wird Magie innerhalb der Religion gesehen?
Untote: Als was werden Untote betrachtet?
Symbol: Wie sieht das Symbol der Religion aus?

Siehe auch Götter

Aleneshi
Cegorischer Amabeaglaube
Darndianischer Amabeaglaube
Das Fundament
Der Glaube der Ulgoelan
Der vergöttlichte Stab
Die Große Wölfin
Die Herrlichkeit der Drachen
Die Hetradoniden
Die Religion der Linen-Scherec
Die schreckliche Echse
Dämonen- und Teufelssekten
Emaba Glaube
Erneuerter Orden der Druiden
Ersianer
Gemeinschaft Emaofhias
Glaube der vier Urgewalten
Gnemiarisch Uniert
Graelshiden
Halan Urt
Hügelstättisch Uniert
Inselelfischer Amabeaglaube
Naturglaube - druidisch
Naturglaube - priesterlich
Osispun: Egeden
Osispun: Kaniolen
Schamanismus
Stultariden
Sturmbrüller
Thap Rcha Yen
Ur-Amabeanisch



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